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Rekordschätzpreis bis 44 Millionen Euro für ein Picasso-Gemälde veranschlagt

Wie das Auktionshaus Christie´s in London heute bekannt gab, wurde für das Bild eines Absinthtrinkers ein taxierter Preis zwischen 30 und 40 Millionen Pfund angenommen. Bei dem Gemälde mit Namen "Porträt des Angel Fernández de Soto", gab es einen langen Streit wegen Eigentumsfragen aus der NS-Zeit.

In New York wollte Christie´s das Gemälde schon 2006 versteigern, zog aber den Termin zurück, da eine jüdische Erbengemeinschaft des verstorbenen Bankiers Paul von Mendelssohn-Bartholdy mit einer Klage drohte. Der Musicalkomponist Lloyd Webber hatte das Bild 1995 für 29 Millionen Dollar gekauft.

Anfang dieses Jahres verzichteten die Mendelssohn-Erben auf das kostbare Gemälde, so dass es vom Besitzer Webber beim Auktionshaus Christie´s am 23. Juni in London versteigert werden kann. Den Erlös daraus will Webber seiner eigenen Stiftung zuführen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Bild, Euro, Auktion, Gemälde, Pablo Picasso
Quelle: www.ln-online.de

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17.03.2010 18:18 Uhr von jsbach
 
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Mit seinen Musicals "Cats" oder "Phantom der Oper" ist Lloyd Webber zu einem sehr vermögenden Komponisten geworden und wird bestimmt aus seiner Stiftung auch neuen Komponisten Unterstützung gewähren. (Bild zeigt das Gemälde des Absinthtrinkers)
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17.03.2010 20:43 Uhr von Klassenfeind
 
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Solange es immer noch: Leute gibt,die solche Preise zahlen....komisch finde ich nur,das die jüdische Erbengemeinschaft das Bild freiwillig nicht mehr haben will....ein Schelm,der böses dabei denkt.

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