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17.03.10 14:05 Uhr
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NRW: Psychopharmaka-Abgabe an Kinder um 72 Prozent gestiegen

In Nordrhein-Westfalen ist die Abgabe von Psychopharmaka an Kinder von 2006 bis zum Jahr 2009 um 72 Prozent angestiegen. Mit solchen Mitteln wird das "Zappelphilipp-Syndrom" behandelt, betroffen waren im vergangenen Jahr 3,6 Prozent der Minderjährigen.

Damit liegt Nordrhein-Westfalen, zusammen mit Mecklenburg-Vorpommern, an der Spitze aller Bundesländer.

Allerdings ist die sehr oft gestellte Diagnose ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom) nicht unstrittig. Man geht davon aus, dass in vielen Fällen mit den Mitteln die Kinder lediglich ruhig gestellt werden sollen bzw. für bessere Leistungen der Schüler gesorgt werden soll.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Gesundheit / Medikamente & Heilung
Schlagworte: Kind, Nordrhein-Westfalen, Anstieg, Abgabe, ADHS, Psychopharmaka
Quelle: www.wdr.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Merkwürdig   
 
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17.03.2010 14:22 Uhr von Ken Iso
Bei mir wurde ADS diagnostiziert, aber als Erwachsener bekomm ich keine Medikamente (obwohl ich sie manchmal brauchen könnte). Die Kinder aber werden ruhig gestellt - hauptsache sie machen keine Probleme.
Kommentar ansehen @il_Jacito   
 
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17.03.2010 14:57 Uhr von Ken Iso
Ich hab ADS nicht ADHS. Ich kann mich nur sehr schlecht konzentrieren, dass ist das Problem. Da hilft Ritalin wahre Wunder.
Kommentar ansehen Kranke Gesellschaft   
 
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17.03.2010 15:25 Uhr von cyrus2k1
Diese Krankheit ist meiner Meinung nach eine Erfindung der Pharmaindustrie. Normales Menschliches Verhalten wird als Störung dargestellt um Medikamente zu verkaufen. Kinder toben nun mal gerne rum und haben viel Energie. Auch das konzentrieren auf "langweiliges" fällt Kindern schwer. Abstrakte Mathematik usw. hat nun mal sehr wenig mit dem eigentlichen Leben zu tun und wird daher vom Gehirn als unnützes Wissen angesehen. Das ist keine Krankheit sondern war schon immer so. Alles für den Profit. Es gibt nur ganz wenige eche ADHS Patienten. Aber über die bei Ritalin sehr gefährlichen Nebenwirkungen (Selbstmord-Gedanken, Herzinfarkt) macht sich keiner Gedanken. Meine Kinder werden soetwas nie bekommen, egal was irgendwelche Psycho-Heinis diagnostizieren.
Kommentar ansehen guter Film dazu   
 
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18.03.2010 00:35 Uhr von Alexius03
Kommentar ansehen liegt tatsächlich ADHS vor   
 
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11.05.2010 21:16 Uhr von Schimmelpilz
das ist hier die Frage. Es gibt halt nunmal Kinder und Erwachsene, die lebhafter und unruhiger sind als andere, aber ist das eine Krankheit ? Nachdem ich das Buch "wild duck" von Gunter Dueck gelesen habe, schaut die Sache für mich anders aus. Wenn ein Menschentyp "umerzogen" werden soll, also ein spontaner zu einem ruhigen und überlegenden, so geht das nicht so ohne weiteres, denn alles in dem Menschen sträubt sich, gegen seine Natur zu handeln. und wenn er dann unruhig wird und nervös, sich nicht still halten kann, sich nicht "einfügt", wie man so schön sagt, dann ist er halt krank und hat ADHS. So einfach macht man es sich, statt zu versuchen, die Kinder richtig ihrem Typ gemäß zu behandeln und auf sie einzugehen - man pumpt sie mit Tabletten voll...

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