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Nach Fälschungsskandal: Schriftsteller wehren sich gegen Plagiate

Die Leipziger Buchmesse hat dieses Jahr Helene Hegemanns Skandal- und Plagiatsroman "Axolotl Roadkill" für den Buchpreis nominiert. Anlass für den "Verband deutscher Schriftsteller" sich eindeutig für den Urheberrechtsschutz einzusetzen.

Prominente Unterstützer dieser "Leipziger Erklärung" sind Günter Grass und Christa Wolf, die dazu aufrufen, "geistigen Diebstahl eindeutig zu verurteilen".

In der Diskussion um Urheberrechtsfragen der Autoren geht es auch um das Thema E-Books und Downloads.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Literatur, Schriftsteller, Buchmesse, Günter Grass
Quelle: www.sueddeutsche.de

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17.03.2010 13:24 Uhr von mozzer
 
+12 | -0
 
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Ich bin ja gespannt, ob diese Hegemann den Buchpreis bekommt - für mich wäre das ein absolut falsches Signal der Buchbranche.
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17.03.2010 19:24 Uhr von NGen
 
+1 | -0
 
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naja: fand ich als ich davon gehört hab auch erstmal n ziemlich dreistes ding.
hab ne weile später auf focus n artikel gelesen, von einer autorin die recht viel mit literatur zutun hat. da wurde erzählt, wieviele schriftsteller in der vergangenheit das schon praktiziert haben. dass das quasi fast ein eigenes genre ist. das waren bekannte namen wie thomas mann und erm evtl auch brecht wenn ich mich recht entsinne, die zum teil werke fast ausschließlich collagiert haben.
mir wars dann auch egal ;)

und wenn das tatsächlich bei unseren großvätern so gang und gäbe war, finde ich sollten sie das nicht mit urheberrechtsansprüchen entliberalisieren, nur weil das grad mode ist.

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