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Fußball: "Sicherheits-Euro" als Aufschlag auf den Eintrittspreis?

Der Vorstoß von Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU), einen Sicherheits-Euro bei den Eintrittskarten zum Fußball zu verlangen, stößt auf breite Ablehnung.

Dirk Dufner vom SC Freiburg kündigte an, sich mit allen Mitteln zu wehren. Er sagte: "Die Politik tut immer so, als ob wir die Verursacher von Gewalt sind und dann auch zahlen müssen. Das stimmt aber nicht."

Rech hatte einen Aufschlag für Eintrittskarten ins Spiel gebracht, um davon zum Beispiel Sicherheits-Personal zu schulen.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Sicherheit, Aufpreis, Eintrittskarte
Quelle: de.news.yahoo.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.03.2010 12:01 Uhr von leerpe
 
+3 | -5
 
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Und wieder soll der Bürger, in dem Fall der Fußball-Fan für Aufgaben die der Staat übernehmen muss, extra Zahlen. Die wenigsten Fans sind Randalierer.
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17.03.2010 12:59 Uhr von OldWurzelsepp
 
+9 | -2
 
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Absolut richtige Idee. Bin total dafür!! Wegen Fußballspielen müssen gigantische Sicherheitsvorkehrungen vom Staat bezahlt werden. Allein die Armee von Polizisten die jedesmal vor Ort für Ruhe sorgen muss. Klar, es ist nicht jeder Stadionbesucher ein Hooligan oder Rowdy aber warum sollen alle anderen Leute, die überhaupt nicht dorthin gehen, mit ihren Steuergeldern dafür bezahlen?? Mit dem Sicherheitseuro trifft es wenigstens auch die, die sich unbedingt das Spiel anschauen wollen.

MfG
OldWurzelsepp
PS: Ich gebs zu, mich interessiert Fußball nicht. Dafür wohn ich aber in der Nähe des Rapid-Stadions in Wien und sehe immer die hunderten Polizisten. Gerade deswegen seh ich nicht ein, warum mein Steuergeld für sowas verschwendet werden soll. Also: Bravo Herr Rech, hoffentlich kommt das bei uns in Österreich auch bald!!!
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17.03.2010 13:02 Uhr von svenna80
 
+4 | -2
 
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So machen wir´s: Genau richtig! Was mein Vorposter da von sich gegeben hat!
Anstatt des Euros für die Fans könnte man ja drübernachdenken, die Millionengagen der Manager und Spieler ein klein wenig geringer ausfallen zu lassen und von dem so freiwerdenden Geld Sicherheitsmaßnahmen zu bezahlen.
Dazu würde ich auch die Polizeieinsätze zählen.
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17.03.2010 13:10 Uhr von d1pe
 
+4 | -2
 
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Sicherheitseuro? Wenn ich 40€ für ein Fußballspiel hinlege, wird dabei wohl auch 1€ für die Sicherheit übrigbleiben. Das ist selbstverständlich, dass für Sicherheit gesorgt werden muss, auch ohne Aufpreis. Kann ja nicht sein, dass man für alles extra Zahlen muss.
Wie weit soll das gehen? Gleich noch einen Euro obendrauflegen für kostenloses filzen. Taschen müssen ja auch kontrolliert werden, noch ein Euro.
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17.03.2010 13:24 Uhr von Schwarzer_Feind
 
+1 | -1
 
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Vereine? Ihr wisst ja gar nicht was für unsummen die Vereine der jeweiligen STADT ! bezahlen, das die ihre Fetten Cops in bewegung setzen damit sie zu den Spielen gehen. Aber der Stadt , nicht dem Verein geht es am Arsch vorbei.
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17.03.2010 14:35 Uhr von campino1601
 
+1 | -4
 
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Blödsinn: Die Vereine zahlen doch schon lange dafür.
(Abgesehen davon, dass das die Polizeieinsätze oft total übertrieben sind).

Ich find dieses Argument übrigens immer super "Warum sollen die, die nicht zum Fußball gehen das mittragen?", ok...
Warum soll ich denn für Arbeitslose zahlen, bin doch gar nicht arbeitslos? Warum soll ich für Polizei-Razzien im Puff bezahlen, geh ich doch auch nicht hin? Warum soll ich für die Sicherheit bei Staatsempfängen zahlen, können die doch auch selber tragen? Warum bezahl ich nen Polizeieinsatz an der holländischen Grenze gegen Schmuggler, ich nehm doch gar keine Drogen?

Jaja aber wenn mal andere für euch nicht einzahlen wollen seid ihr ganz groß. Gewöhnt euch dran, dieser Staat funktioniert so.


Gibt beim DSF online nen sehr interessantes Intervie mit Frank Rost dazu, sollte man sich mal ansehen ;)
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17.03.2010 20:31 Uhr von fallobst
 
+0 | -0
 
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@ campino: "Die Vereine zahlen doch schon lange dafür."

das ist als ob du dem autohändler 1000 euro gibst und dann mit einem neuwagen wegfährst...

hier hast du ne quelle, also red keinen unsinn:

http://www.derwesten.de/...

die vereine zahlen nur einen bruchteil der kosten.

der bundesvorsitzende der polizeigewerkschaft:
"Wir wollen einen Beitrag in Höhe von 50 Millionen einfordern, weil das ungefähr der Hälfte der Kosten entspricht."
(interview ist leider 1 jahr alt, konnte nicht finden ob es da eine änderung gab)

der staat finanziert natürlich viele dinge, aber für diese veranstaltung und die damit verbundene und sich ständig wiederholenden probleme ist der veranstalter verantwortlich. ansonsten kann man auch die veranstaltung einfach abblasen.

alles in maßen. kann nicht angehen, dass der staat wegen einer einzigen sportart so ein schweinegeld rauswerfen muss und die vereine noch millionen dabei sparen. das geld für die sicherheit haben die vereine.

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