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Deutsche Bundeswehr marode - Es mangelt nicht nur an 600 Ärzten

Die Deutsche Bundeswehr hat laut dem Wehrbeauftragten Reinhold Robbe einen akuten Mangel an mindestens 600 Ärzten. Erst jetzt haben 120 Ärzte gekündigt. Robbe legt die Verantwortung eindeutig in den Bereich des Generalinspekteurs, dem er mangelnde Kompetenz zuschreibt.

Außerdem fehlt es weiterhin an geschützten Fahrzeugen, Maschinengewehren, Transportflugzeugen und Hubschraubern. Laut Robbe ist die Sicherheit der Soldaten damit gefährdet.

Der Wehrbeauftragte wird als "Anwalt" der Soldaten der Bundeswehr verstanden. Im Moment hat man für Robbe, dessen Amtszeit zu Ende geht, noch keinen Ersatz gefunden.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arzt, Bundeswehr, Reinhold Robbe
Quelle: www.spiegel.de
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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.03.2010 08:14 Uhr von Raptor667
 
+17 | -1
 
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tja und erst letztens kam die news das der Gepard eingemottet oder verkauft wird...die S-2000...
Viele Soldaten in Afganistan benutzen Feldstecher von Tschibo weil die besser sind als die vom Bund...das sagt ja alles.
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16.03.2010 08:21 Uhr von Philippba
 
+8 | -22
 
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16.03.2010 08:41 Uhr von Pils28
 
+9 | -7
 
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Als Medizinstudent sich dort 17 Jahre verpflichten: zu müssen hat dazu geführt, dass ich lieber zivil blieb!
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16.03.2010 09:15 Uhr von a_gentle_user
 
+4 | -3
 
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@philippba: du hast es etwas hart formuliert, nichts eggen hauptschüler aber prinzipiel richtig:

es gibt dort höhere unteroffiziersgrade die tatsächlich immer viel zu sagen, dabei sind das tatsächlich der ausschuss der gesellschaft. die hätten es ohne bund zu gar nix gebracht weil doof, asozial etc. aber mein eindruck war das bei dem verein mittelmässigkeit und einfach "dabei sein" reicht um aufzusteigen...
Im gegensatz dazu empfand ich Bundeswehroffiziere als intelligente Leute, nur wird da immer debattiert anstatt zu machen...
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16.03.2010 09:23 Uhr von borgworld2
 
+5 | -0
 
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Tjo: Wenn sie die Bundeswehr jetzt überall hinschicken, dann müssen sie eben mal den ganzen Laden reformieren.
Die ganzen Jahre dümpelte er vor sich hin, was ja gereicht hat, doch jetzt wird halt was erwartet und das geht nur mit den richtigen Leuten und Ausrüstung.
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16.03.2010 09:44 Uhr von Really.Me
 
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Hmm also aus Erzählungen von Freunden, die beim Bund sind ist es dort wohl ganz lustig und mangelt an nix.

Ein Freund war vor kurzem auf der Fregatte Emden um Südafrika und im Arabischen Meer unterwegs. Bei einem Zischenstop in Dubai gab es ein paar Nächte im Luxushotel, Ausflüge mit Hummern in die Wüste usw. Jedesmal wenn er wiederkommt bringt er ein neues "Hard Rock Cafe" T-Shirt aus irgendwelchen Ländern mit. Ganz ehrlich, der Bund ist ein Überbezahlter Haufen von Leuten die keinen Bock haben normal arbeiten zu gehen. Das sagen mir auch die Leute die beim Bund sind. Man macht ein paar Schulungen, besteht ne Prüfung und ist ein höherer Dienstgrad mit mehr Gehalt.

Wäre toll wenn das im normalen Berufsaltag auch so wäre, einfach halbes Jahr die Schulbank drücken und schon ist man Abteilungsleiter. Aber nein da muss man sich ja beweisen, zeigen das man wirklich was kann.

Das soll kein Hass Kommenater über die Bundeswehr sein, nur hat es ein Polizist in Deutschland sicherlich schwerer als ein Bundi!
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16.03.2010 09:48 Uhr von BeInspired
 
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ist doch klar: dass die bundeswehr marode ist.
ist ja auch seit 65 jahren nichts mehr investiert worden ;)
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16.03.2010 10:24 Uhr von kingoftf
 
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Die Bundeswehr: ist war schon immer marode.
Wenn ich bedenke, dass wir bei den Fernmeldern Anfang der 80er noch auf Lochstreifen-Schreibmaschinen rumgehackt haben, auf denen (wahrscheinlich) noch irgendwo das Hakenkreuz eingestanzt war....
Da haben uns die Engländer bei Manövern schon mitleidig ausgelacht, wenn die sich mit ihren Hightech-Teilen neben unsere MAN gestellt haben.

Schon damals haben wir Autos geschlachtet, um damit Einsatzfahrzeuge instand zu halten.

Oder die Diesel-Heizanlagen in den Fernmeldekabinen, da sind regelmäßig Soldaten erstickt.
Oder die 5kw Stromaggregate mit Kurbel zum Anwerfen, neben uns die anderen NATO-Trupps haben einfach nur auf den Anlassknopf gedrückt.....
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16.03.2010 13:44 Uhr von halloechen
 
+4 | -3
 
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haha: Die Leute die hier von Bundeswehr schreiben sind so "Lieber bei Mami wohnen und bekochen lassen - ich will nicht 5 Tage die Woche weg sein"-Typen, die keine Ahnung haben.

Und 17 Jahre Verpflichtung, wovon 9 Jahre schon Studium inkl Praktika und Facharztausbildung sind, bei vollen Gehalt, was will man als Medizinstudent mehr?

Und es ist schon sehr lange nicht mehr so, dass einfache Unteroffiziere viel zu sagen haben, die sind nur noch Fachpersonal. Sie sind zwar immer noch vorgesetzte gegenüber Mannschaften, aber eben nur Fachlich. Der Führer einer Gruppe ist heute in 90% der Fälle ein Feldwebeldienstgrad. Der Führer eines Zuges ist größtenteils ein Offizier im Truppendienst (Leutnant/Oberleutnant) oder ein sehr erfahrener Feldwebeldienstgrad (Hauptfeldwebel und höher).

Und eine mindestens 3 jährige Ausbildung (Feldwebellaufbahn, Offizierlaufbahn) kann auch nicht jeder bestehen.

Aber ein Tipp für euch, die nicht wissen wie es wirklich bei der Bundeswehr ist, weil sie lieber auf Mamas Schoß sitzen wollten, wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten :-)
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16.03.2010 13:44 Uhr von Bruno2.0
 
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Wofür: Brauchen wir noch die Bundeswehr...Wir sind nicht im KRIEG wir sollten uns einfach aus allen Ländern mit unseren Idiotischen Bundeswehr Trotteln Verpissen...

Das Geld was wir sparen würden würde unsere schulden doch schön begleichen können...Die Leute die sich verpflichten für 8 Jahre verdienen sich da dumm und Dämlich und genau das sind sie auch
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16.03.2010 13:52 Uhr von Johnny Cache
 
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Nich wahr! Denen fehlen Ärzte? Also zu meiner Zeit haben sie noch versucht alle Leute die die Kantine der SanAk betreten mit dem "Essen" zu umzubringen. Daß sich das irgendwann rumschweigt hätten die sich eigentlich denken können.
Und selbst wenn man das überlebt, warum sollte man sich ausgerechnet als Arzt von Holzköpfchen rumkommandieren lassen? Kein Plan wie ein Verein funktionieren soll, bei dem man die einem "Vorgesetzten" Leute selbst im größten Suff nicht ernst nehmen kann...
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16.03.2010 14:03 Uhr von Perisecor
 
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@ Bruno2.0: Also ich sehe hier nur einen, der so richtig dämlich ist. Und der will die Bundeswehr abschaffen, weil wir gerade mal zufällig Frieden in Westeuropa haben.
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16.03.2010 14:09 Uhr von Really.Me
 
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@halloechen: Gerade viele Bundis haben keine eigene Wohnung.
Am Wochenende wird schön zur Mutti gefahren, man wird bekocht und die Wäsche gewaschen!

Ich habe selber 3 Bekannte beim Bund...der eine in der Marine als Mannschafter, der andere macht Feldwebellaufbahn, der andere ist auf irgendeinem Flugfeld und fährt im Winter mit nem Räumfahrzeug rum.

Bekommen alle nen respektables Gehalt, wohnen alle noch zuhause bzw. haben keine eigene Wohnung, 2 von denen waren davor Arbeitslos, dem 3ten war sein Gehalt als KFZ Mechaniker bei Audi zu niedrig obwohl ihm der Chef auch den Meisterbrief bezahlt hätte. Jetzt fährt der eine nen neuen Audi A3 bzw. einen Honda Civic TypR. So muss das Leben mit Anfang 20 sein.

Gehälter beim Bund anpassen...da kann man genug sparen!
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16.03.2010 14:12 Uhr von Really.Me
 
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@Perisecor: Glaubst du etwa die Leute vom Bund könnten uns verteidigen?

Beim Bund ist nicht Qualität sondern Quantität angesagt!

Großteil sind Hauptschüler bzw. Leute ohne Ausbildung! Sowas soll uns verteidigen? Leute die es nichtmal schaffen eine Bewerbung zu schreiben?
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16.03.2010 14:20 Uhr von Bluti666
 
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@Philippba: Dem kann ich nur zustimmen, als ich eingezogen wurde, hatte ich meine mittlere Reife und die Lehre hinter mir, dann 2 Jahre gearbeitet. Dann steht so ein Sozialversager vor Dir, der nicht mal nen Schulabschluss hat un gleich mit 16 zum Bund ist und sagt Dir ins Gesicht: "Wenn Sie sich hier noch nicht mal unterordnen können, wie wollen Sie das dann im späteren Leben schaffen etc.". Du kleiner Pisser hab ich mir nur gedacht, wer hatt denn hier den Schulabschluss, die fertige Lehre und 2 Jahre Arbeitserfahrung und wer hatt denn hier nichts?

Im übrigen brauch ich mich auch heute nicht unterordnen, bin zum Glück selbstständig und mein eigener Chef.

Drecks Bundeswehr, kann ruhig vor die Hunde gehen, dieses Auffanglager für Sozialversager!
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16.03.2010 14:46 Uhr von SchnaggelZ
 
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@Bluti666: Ist nicht wahr...ne Lehre und mittlere Reife? Wie hast du das nur geschafft? Das kriegt ja keiner hin, damit haste echt was erreicht, dass du über andere urteilen darfst.

Aber scheinst ja nen Problem mit Disziplin zu haben, hättest dich über Zivildienst und Kriegsdienstverweigerung mal informieren sollen.
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16.03.2010 14:55 Uhr von Killerspiel-Spieler
 
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ich bin grad 11.klasse allgemeinbildendes Gymnasium und mein Traum ist es bei der Bundeswehr Medizin zu studieren. Gibt für mich eig. grad kein anderes vernünftigeres Berufsziel.
Von Anfang an Gehalt, sichere Arbeitsstelle, keine schlechte Bezahlung (aber lang nicht so toll wie hier einige behaupten!).
Das Problem bei einem Otto-Normal-Beamten ist, dass er über einen bestimmten Lohn nicht herauskommt. Kenn ich selbst von meinem Vater, der ackert und ackert, trägt Verantwortung für 300 Mitarbeiter und verdient genau das gleiche wie meine Mutter, als Vize-Chefin in einem mittelständischen Unternehmen mit 40 Mitarbeitern. Die freie Marktwirtschaft bietet einfach mehr Aufstiegschancen.
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16.03.2010 14:56 Uhr von bluecoat
 
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....aber Warum! was erwartet ihr denn, wenn 80 % der gemustertern Männer B-Ware sind! und/oder als C-Ware ausgemustert werden müssen! und von den 20% brauchbaren die Hälfte wegen psychologischer Probleme Retour geht, wenn die kürze der Wehrdienstzeit nicht mehr ausreicht um die Jungs zu schleifen/auszubilden , die Eier erst Eckig und dann Rund! und dann noch dieses Weichwürstige Gehätschel und Getätschel das kann nix taugen! die bundeswehr muss reformiert werden und zur berufsarmee umgebaut werden.
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16.03.2010 15:39 Uhr von Really.Me
 
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@BastB: 2 Freunde aus meiner Schulzeit und ein Bekannter...

Das hat nichts mit Geschichten zu tun. Ich weiss viele Soldaten/Bundis meinen sie seien das beste was Deutschland hervor bringt und brüsten sich mit ihren "gefährlichen" Missionen. Ein scheiß!

Mein Kumpel von der Fregatte Emden lässt sich gern darüber aus das sie in ihren Zimmern keine Nacktbilder von Frauen aufhängen dürfen, er keine Mails raus schicken darf da sie im Verband in einer "Mission" sind wo sie ein paar Bojen versenken usw. Solche Probleme haben Bundis!

Du äußerst dich doch sicher auch zu politischen Themen...bist du Politiker?
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16.03.2010 15:45 Uhr von capgeti
 
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also Ich finde die bundeswehr sollte zur berufsarmee umgebaut werden.
Es kann ja wohl kaum sein, das Polen/Frankreich/Italien/etc mehr bundeswehr soldaten hat, als deutschland, obwohl diese noch weniger einwohner haben.
Gerade Polen als Beispiel hat 104k landstreitkräfte, Deutschland hat "nur" 103k soldaten, obwohl doppelt so viele Einwohner (Polen: 38kk).
Von Frankreich und Italien brauch ich ja nicht erst zu sprechen.
Nordkorea hat ja gleich mal 9 mal so viele soldaten wie polen oder deutschland, und das bei 24 millionen Einwohnern nur. nenene
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17.03.2010 04:49 Uhr von Alexander.K
 
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Sehr undifferenzierte Kommentare: Wer hier die Angehörigen pauschal als Versagen hinstellt, scheint den Verein nicht zu kennen.

Lassen wir mal die Wehrpflichtigen außen vor, die in der Bundeswehr nichts als ein Spiegel der Gesellschaft sind, bleiben junge Zeitsoldaten und ältere Berufssoldaten. Auch zwischen den Angehörigen der Laufbahn Offiziere - Unteroffiziere würde ich unterscheiden.

Die meisten älteren Berufsunteroffiziere sind Lebenseerfahrene Soldaten mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Dieses Rückgrat der Armee stirbt aber langsam aus. Da die Bundeswehr seit Jahren schwierigkeiten hat genug Nachwuchs zu finden nimmt man fast jeden Bewerben. Die Trennung der Unteroffizierlaufbahnen in Fachunteroffiziere (idioten) und Truppenunteroffiziere sorgt dafür das dort immer mehr Vorgesetzte rumlaufen die nie gelernt haben Menschen zu führen, aufgrund von Personalmangel aber häufiger in Situationen kommen in denen Menschenführung gefragt ist. Seit der Auflösung der NVA laufen auch Vorgesetzte in dieser Armee herum, denen es an jeder Qualifikation fehlt. Die Billiglöhne und die beruflichen Perspektiven in den neuen Bundesländern treiben auch immer mehr Ostdeutsche in die Bundeswehr (der Anteil ist unverhältnismäßig hoch). Dabei sind viele Bewerber ohne Berufserfahrung oder mit schlechten Schulabschlüssen. Die Bundeswehr braucht aber diese Bewerber. Die Welt spricht schon von einer "Ossifizierung" und von einer "Unterschichtenarmee".
http://bit.ly/...

Ich denke man kann die BW nicht generell als Unfähig darstellen, dort laufen viele gute Leute rum. Aber tendenziell geht es mit dem Verein seit Jahren Bergab. Und über die Ausrüstungsmängel, die der Wehrbeauftragte seit Jahren beklagt, kann ich nur lachen. Wie man jedes Jahr im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler nachlesen kann fehlt es der Bundeswehr nicht an Geld. Sie kann nur nicht wirtschaftlich Handeln und verschwendet Gelder in Milliardenhöhe. Auch für so einen Unsinn wie den Krieg in Afghanistan.

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