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15.03.10 22:27 Uhr
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Meteoriteneinschläge fördern vermutlich mikrobielles Leben

Neue Hinweise auf diese Vermutung fand ein Forscherteam um John Parnell von der Universität Aberdeen in einem Krater in der Arktis. Der Meteor stürzte vor 39 Millionen Jahren in Kalk- und Gipsablagerungen und riss einen 23 Kilometer großen Krater in das Gestein.

Nach dem Einschlag sei heißes Grundwasser durch Klüfte und Brüche tief in das Gestein eingedrungen, wodurch Mikroben es besiedeln konnten, vermutet das Team. Im Laufe der Zeit konnte so ein Teil des im Gestein enthaltenen Schwefels durch Mikroben veratmet werden.

Das Team fand auch Pyrit-Ablagerungen, welche aber deutlich weniger Schwefel-34 enthalten als die umgebenden Gipsablagerungen. Dieser Unterschied könne laut den Forschern nur durch Bakterien erklärt werden, die anstelle von Sauerstoff den Schwefel für Stoffwechselreaktionen benutzten.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft / Astronomie & Raumfahrt
Schlagworte: Leben, Forschung, Meteor, Einschlag, Mikroflora
Quelle: www.scienceticker.info
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Schon interessant, dass so etwas zerstörerisches wie ein Meteoriteneinschlag auch förderlich für das Leben sein kann. Für weitere Informationen bitte die Quelle lesen; ich konnte leider nicht alles unterbringen.
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen In der Tat,   
 
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15.03.2010 22:52 Uhr von Graf_Kox
sehr interessant. Ich habe auch mal eine Sendung gesehen die gezeigt hat das Bakterien, die sogar hier auf der Erde existieren, Bedingungen wie im All überstehen können. Das bringt der "Leben aus dem All - Theorie" natürlich Auftrieb.

P.S.: Sehr schön übrigens einen neuen News Schreiber für die Wissenschaft zu haben der News abseits von Grenzwissenschaft aktuell einliefert ;)
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16.03.2010 00:13 Uhr von Guschdel123
Das Sprichwort ´´Wo eine Tür sich schließt, öffnet sich eine Neue´´ hat wohl einen tieferen Sinn :P
Spaß beiseite, eine durchaus interessante News, nur ist die Frage, wie positiv oder negativ der ´´Kosten-Nutzen-Faktor´´ hierbei ist.
Kommentar ansehen @Graf_Kox   
 
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16.03.2010 00:58 Uhr von alphanova
danke für das lob..

den grenzwissenschaften stehe ich eigentlich recht aufgeschlossen gegenüber, das heisst, ich finde die eine oder andere grenzwissenschaftliche these durchaus interessant.. interessant genug, um darüber sachlich zu diskutieren.
allerdings gibts schon genug autoren, die solche news mehr oder weniger gut schreiben und einliefern.
ich hab mich halt für die "richtigen" wissenschaftsnews entschieden, weil naturwissenschaften (vor allem astronomie) eins meiner hobbies sind.
wenn die reaktionen so positiv sind, machts mir natürlich spass, auch weiterhin wissenschaftsnews einzuliefern. übung macht bekanntlich den meister ;)

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