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15.03.10 11:56 Uhr
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Japan: Heiliges Reh mit Armbrust getötet

Die Rehe im japanischen Nara-Park werden als heilig betrachtet, als Götterboten angehimmelt und sind Nationalschätze. Eines von ca. 1.000 dieser Tiere wurde nun von einem Unbekannten mit einer Armbrust umgebracht.

Ein 52 Zentimeter langer Pfeil wurde in dem Magen des Tiers gefunden, dass trotz Operation nicht mehr gerettet werden konnte.

Die Rehe sind gesetzlich geschützt, weswegen die Polizei nun wegen Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz kulturellen Eigentums ermittelt. Bereits 2003 gab es ein Pfeil-Attentat auf ein Reh und 2008 wurde per Harpune auf ein heiliges Reh gezielt.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kurioses / Kriminelles
Schlagworte: Japan, Park, Reh, Armbrust, Heilig
Quelle: www.focus.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+5 | -9
 
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15.03.2010 12:03 Uhr von Haruhi-Chan
Hauptsache die Japan News sofort bei Kurios einsortiert...

Wie kann man nur ein HEILIGES Reh erschießen? Derjenige wird auf ewig in der heiligen Hölle schmoren!
Das Tier tut mir leid ;_;
Kommentar ansehen Und wie regeln die Parkverantwortlichen die ....   
 
+7 | -1
 
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15.03.2010 12:10 Uhr von Schwertträger
... Populationsgröße?
heilig oder nicht, von Zeit zu Zeit müssen eh welche abgeschossen oder ausgesondert werden, sonst werden die Tiere immer schwächlicher bzw. der Park immer kahler.

Also ist es eher ein Fall von simpler Wilderei, weil jemand ein Reh (noch dazu dillettantisch und absolut nicht fachgerecht) getötet hat, der nicht dazu befugt war.
Kommentar ansehen Nun   
 
+2 | -6
 
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15.03.2010 12:29 Uhr von gugge01
Wer auch immer das war er sollte auf Knien beten das ihn die Polizei vor der Yakusa erwischt oder besser sich gleich selber aufhängen. Wenn ihn die Yak’s in ihren nicht mehr unbedingt vollzähligen Finger bekommen, nun ich bin sicher das unsere behördlich Befragungstechniker da noch das einen oder andere an Motivationstechniken lernen könnten.

Weiterhin sollte man davon ausgehen die Austausch-Praktikant-en-innen aus dem Pandämonium bei diesen Lehrveranstaltungen einen starken Magen brauchen (oder zwei, drei, oä)
Kommentar ansehen @gugge01: Dir geht die Fantasie durch   
 
+4 | -0
 
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15.03.2010 13:31 Uhr von Schwertträger
Wieso sollte es die Yakuza stören, wenn eins von den Rehen im Park getötet wird?
Du guckst zuviel schlechte Filme.
Kommentar ansehen @Schwertträger   
 
+5 | -3
 
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15.03.2010 14:51 Uhr von gugge01
Weil, die „Yakusa“ Bosse derart konservativ sind, das der Japanische Kaiserhof dagegen eine New - Age - Hippy - Kommune erscheint! Und diese Bosse mögen es gar nicht das irgendjemand auf den Teppich ihrer Karmapunkte-Bank ….„ZENZEIRT“.

Ich weis nicht ob du schon mal in Nippon warst? Aber die größten Spenden an die dortigen Tempel sind so offenkundig „anonym“ von „ehrenwerten“ Personen das selbst die aufgehende Sonne ROT wird. Die meisten Tempel und Klöster bekommen keinen Yen aus der Staatskasse, sind aber besser in Schuss als das Parlament.

Wobei ich zugeben muss dass der Tempelbezirk in Narra eine Domäne des Kaiserhauses ist. Somit ist Streng genommen dieser Angriff ein Angriff auf den Kaiser. Und das Mögen die „Yakusa“- Bosse eben so wenig wie die „Keritzu“-Bosse (teilweise besteht da eine Personalunion). Denn das untergräbt das Autoritäre System in Japan!

Und ältere Herren auf Golfplätzen haben manchmal seltsame Vorstellungen von "Ernst" und "Wichtig". Da können wir mit unserer „WELT DER WUNDER“ - BILDung nicht mithalten!

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
Kommentar ansehen @gugge01:   
 
+2 | -0
 
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15.03.2010 17:49 Uhr von Schwertträger
Da magst Du völlig richtig liegen, aber auch die Yakuza wissen um die Notwendigkeit, eine Population klein zu halten.
Insofern werden sie nicht viel Energie in die Sache hineinstecken, wenn sie sich nicht wiederholt.
Kommentar ansehen Bei den Delfinen...   
 
+3 | -1
 
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15.03.2010 20:16 Uhr von dragon08
und Wale , die Sie töten , jammern Sie nicht so rum !








.
Kommentar ansehen heiliges reh?   
 
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15.03.2010 23:45 Uhr von JesusSchmidt
is klar. warscheinlich glauben die auch noch an den weihnachtsmann...
Kommentar ansehen @Alle   
 
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16.03.2010 09:34 Uhr von gugge01
@Schwertträger

Selbst verständlich kontrolliert die Verwaltung von Narra die Population durch chemische Verhütung und Alte / unheilbar kranke Tiere werden selbst verständlich eingeschläfert.
Weiterhin gibt es den einen oder anderen Abgang durch Autounfälle.
Das ist alles kein Problem.
Aber vorsätzliches quälen von nationalen Ikonen das finden selbst die letzten Crack süchtigen Punks unhöflich.


@ dragon08: selbstverständlich mag man in Japan Flipper, Free Willy und klein Moby Dick
so wie bei uns Rudi Rüssel, allerdings auch mit Sojasoße und Reis bzw. Paniermehl und Pommes.

@ JesusSchmidt

Klar glauben die an den Weihnachtsmann insbesondere wenn er Geschenke bringt und Kreditkarten nimmt. In Japan glaubt man an alles wen es vorteilhaft erscheint.
Im Shindoismus kennt man zwar Götter aber sie sind dort nicht das wichtigste wobei die Grenzen zwischen Geister, Götter und Dämonen (Teufel) fliesend sind. Der Monotheismus wird als geistig etwas armselig aber außerordentlich unterhaltsam angesehen.
Deshalb erscheinen Japanische Ehemänner immer so deprimiert, den die müsse dreimal Heiraten 1. auf den Standesamt (wegen der Steuer) 2. im Shindo – Schrein wegen der Familie / Ahmen und 3. in der Kirche wegen der ganzen Show (Brautkleid, Brautjungfern, Hochzeitstorte, Flitterwochen…. )!
Aber dafür ist die Scheidung relativ einfach … nur zwei Unterschriften auf dem Standesamt oder eine Portion „Fugu“.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]

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