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Verbotene Internet-Verlosung: Berliner Betrüger vor Gericht

Ein 53-jähriger Berliner muss sich vor Gericht wegen Betruges in 18.294 Fällen vor dem Landesgericht in München verantworten.

In dem Fall geht es um die illegale Durchführung von Glücksspielen. Der Mann wollte sein Haus verlosen, hat dafür aber keine Genehmigung bekommen und das Glücksspiel darum als Geschicklichkeitsspiel getarnt. Außerdem standen ein Auto und mehrere Geldgewinne zur Verlosung.

Das Haus war zum Zeitpunkt der Verlosung mit einer 200.000 Euro hohen Hypothek belastet. Teilnehmer mussten 19 Euro überweisen, um mitzumachen. Manche taten dies mehrfach, um höhere Gewinnchancen zu haben. Insgesamt erschwindelte der Mann 405.000 Euro.


WebReporter: woodfox
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Berlin, Internet, Gericht, Betrüger, Verlosung, Glückspiel
Quelle: www.teltarif.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2010 10:20 Uhr von woodfox
 
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Es gibt diesen Spruch: Kunst ist, womit du durchkommst. Dann ist das wohl keine Kunst, was der Mann da geleistet hat.
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15.03.2010 10:36 Uhr von w0rkaholic
 
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Hm.... "Geschicklichkeitsspiel": Was wäre denn passiert, wenn der Mann die Gewinne tatsächlich ausgezahlt hätte - wäre dann alles in Ordnung gewesen?

Für den Mann wäre es ja trotzdem rentabel gewesen, sofern die Hypothek aufs Haus in etwa den Wert des selbigen widerspiegelt.

Zählen diese Fernsehratespielchen mit den unheimlichen schweren Fragen wie "Wie nennt man ein Gerät zum mobilen telefonieren in Deutschland? A: Handy oder B: Slipeinlage" auch zu öffentlichen Gewinnspielen? Wenn ja, wieso bekommen die dafür eine Genehmigung, der Mann mit seinem Häuschen aber nicht?

Fragen über Fragen! Man möge mir meine Unwissenheit verzeihen!
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15.03.2010 10:40 Uhr von woodfox
 
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ohne es genau zu wissen: aber ich denke, diese schwierigen ratespiele sind keine glücksspiele sondern eben Ratespiele oder Geschicklichkeitsspiele.

Ich finds ziemlich dreist, zumal man ja nicht einfach so ein Haus überschreiben kann, da hängt der ganze Notarkram noch dran und so weiter. Wenn er die Gewinne ausgezahlt hätte, wärs noch was anderes gewesen, aber das hat er ja nicht. Er hat einfach alle LEute ordentlich geprellt.
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16.03.2010 08:17 Uhr von Philippba
 
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Finde scheiße: das man in diesem Land nichts mehr darf und hier zahle ich Steuern. Naja, ich beschäftige bereits auch nur noch Inder als Programmier. So zeige ich dem Land meinen Dank. Mich stören so viele Gesetze im Internet, da hat das Land selbst schuld. Alles kacka
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29.03.2010 17:02 Uhr von woodfox
 
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aha: alles kacka.
wo hast du denn deine ausbildung gemacht, im Sandkasten?

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