Verbotene Internet-Verlosung: Berliner Betrüger vor Gericht
Ein 53-jähriger Berliner muss sich vor Gericht wegen Betruges in 18.294 Fällen vor dem Landesgericht in München verantworten.
In dem Fall geht es um die illegale Durchführung von Glücksspielen. Der Mann wollte sein Haus verlosen, hat dafür aber keine Genehmigung bekommen und das Glücksspiel darum als Geschicklichkeitsspiel getarnt. Außerdem standen ein Auto und mehrere Geldgewinne zur Verlosung.
Das Haus war zum Zeitpunkt der Verlosung mit einer 200.000 Euro hohen Hypothek belastet. Teilnehmer mussten 19 Euro überweisen, um mitzumachen. Manche taten dies mehrfach, um höhere Gewinnchancen zu haben. Insgesamt erschwindelte der Mann 405.000 Euro.