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15.03.10 09:05 Uhr
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Zwangsversteigerung: 51-Jähriger brennt Haus nieder und schießt sich in den Kopf

Ein 51-jähriger Mann aus Finnentrop hat am vergangenen Freitag sein Haus niedergebrannt, welches zuvor zwangsversteigert wurde.

Weil er das Haus jedoch nach wie vor bewohnte, sollte es kurzfristig zu einer Zwangsräumung kommen.

Der Mann floh in das Haus seiner Mutter. Einem anonymen Hinweis zu Folge, wollte sich der Mann der Polizei stellen. Als diese dann am Haus der Mutter eintraf, streckte der 51-Jährige sich selbst mit einem Kopfschuss nieder. Am gestrigen Sonntag verstarb der Mann an den Folgen der Schussverletzung.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte / Todesfälle
Schlagworte: Haus, Selbstmord, Kopf, Suizid, Zwangsräumung, Zwangsversteigerung
Quelle: www.tz-online.de
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen grausam   
 
+26 | -5
 
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15.03.2010 09:11 Uhr von Haruhi-Chan
Schrecklicher Zwischenfall.
Aber ich glaube jeder würde durchdrehen, wenn man ihn die Existenz wegnehmen würde...
Kommentar ansehen Das ist immer ein schweres schicksel   
 
+11 | -2
 
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15.03.2010 09:14 Uhr von Showtime85
aber zumidnest hat er nur sich getötet und nicht woe vor einiger Zeit der alte Mann, der 2 Anwälte und einen Gutachter erschossen hatte...
Kommentar ansehen nach der Zwangsverseigerung ...   
 
+15 | -5
 
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15.03.2010 10:02 Uhr von Winkle
abgefackelt ist auch übel für den Ersteigerer, der steht jetzt vor einem Haufen Asche ...
Kommentar ansehen @Showtime85   
 
+9 | -2
 
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15.03.2010 10:05 Uhr von bluecoat
..nicht für ungut, aber...

..lies mal die schreiben der anwälte und das gutachten!
..dann fragst dich höchstens, warum die t.liste so kurz war !
:-))
Kommentar ansehen Jaja,   
 
+4 | -0
 
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15.03.2010 10:21 Uhr von Loichtfoier
erschießen bringt einen meistens um. Es wäre interessant die Hintergründe zu kennen warum der Mann sein Haus verkaufen musste bzw. es zwangsverteigert wurde.
Kommentar ansehen @Haruhi-Chan   
 
+5 | -10
 
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15.03.2010 10:43 Uhr von Torias
Hallo? Was hat bitte sehr Haus weg mit Existenz weg zu tun? Ist jetzt jeder Mieter ein existenzloser Assozialer oder was? Ist halt blöd wenn man sein Haus verloren hat, aber der Täter ist hier der Verstorbene, der das Eigentum vom Ersteigerer vernichtet hat. Das ist genauso assozial wie die Penner die sich vor ein Auto oder Zug werfen und damit den betroffenen Fahrer psychisch schädigen. Nein danke.
Mir tut nur die Mutter und der Ersteigerer leid.
Zur News, die ist falsch, denn es war nicht mehr SEIN Haus.
Kommentar ansehen Traurig   
 
+4 | -0
 
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15.03.2010 10:56 Uhr von Heidi1978
Also ich kann ihn verstehen, auch wenn es nicht richtig war. Es ist nicht schön etwas zu verlieren, soetwas reist einen nur immer mehr in den Abgrund.
Kommentar ansehen @blucoat   
 
+4 | -0
 
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15.03.2010 11:01 Uhr von Showtime85
ich muss mich alleine aus beruflichengründen tag täglich damit beschäftigen! Also nichts für ungut ich bin da schon ganz gut im thema drin...
Für den Ersteher ist es zwar auch traurig aber solange das Grundbuch noch nicht umgeschrieben ist hat er glück und es kann alles für nichtig erklärt werden... wenn nicht braucht er jetzt einen guten Rechtsanwalt...

Eins muss ich aber schon sagen. Viele Eigentümer sind es auch selber schuld. Sie haben keine Ahnung was sie sich kaufen und wie sie es finanzieren sollen. Die überheben sich einfach, weil es keiner denen erklärt was da alles auf einen zukommt... Und am Ende verlieren sie meistens alles. Es ist zwar oft traurig aber es ist nunmal so

edit: warum ist mein komment 2-mal drin?

[ nachträglich editiert von Showtime85 ]
Kommentar ansehen @blucoat   
 
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15.03.2010 11:01 Uhr von Showtime85
ich muss mich alleine aus beruflichengründen tag täglich damit beschäftigen! Also nichts für ungut ich bin da schon ganz gut im thema drin...
Für den Ersteher ist es zwar auch traurig aber solange das Grundbuch noch nicht umgeschrieben ist hat er glück und es kann alles für nichtig erklärt werden... wenn nicht braucht er jetzt einen guten Rechtsanwalt...

Eins muss ich aber schon sagen. Viele Eigentümer sind es auch selber schuld. Sie haben keine Ahnung was sie sich kaufen und wie sie es finanzieren sollen. Die überheben sich einfach, weil es keiner denen erklärt was da alles auf einen zukommt... Und am Ende verlieren sie meistens alles. Es ist zwar oft traurig aber es ist nunmal so
Kommentar ansehen Schade, dass hier nicht näher auf die Gründe   
 
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15.03.2010 11:09 Uhr von w0rkaholic
der Zwangsversteigerung eingegangen wird. Ob der Mann mehr oder weniger schuldlos in diese Situation geraten ist, oder ob er durch seine eigene Schuld sein Haus verloren hat.
Kommentar ansehen Es ist sehr Traurig   
 
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15.03.2010 12:23 Uhr von xlibellexx
Ein Mensch kämpft um sein Heim , und wie schlimm es doch sein muss , zusehen zu müssen , wenn alles durch irgendwelche Hintergründe den Bach runter geht !

Auch wenn es Hart klingen mag , er ist jetzt erlöst von diesem Druck ! heutzutage kann es sehr schnell gehen , auf der Strasse zu sitzen , seit unsere Gesetze so gemacht wurden , das wir bald Amerikanische verhältnisse haben werden ! (sorry ist aber so ), Gleichgültigkeit , keinerlei Hilfen gegenseitig , jeder ist seinem Ego hinteherrlaufend ! Ich Ich Ich System .........wer es schaft , schaft es , wer nicht , wird als Asozial abgestempelt !
Kommentar ansehen Sollte jeder so machen!   
 
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15.03.2010 13:00 Uhr von cyrus2k1
Dann gäbe es bald keine Zwangsversteigerungen mehr, oder?
Kommentar ansehen ...   
 
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17.03.2010 10:47 Uhr von NitroPenta
Wenn er seine Gläubiger hätte schädigen wollen, dann hätte den Brand vor der Versteigerung legen müssen. Aber immerhin ist das Grundstück bestimmt auch noch eine gewisse Summe Wert.

Oft werden zwangsversteigerte Häuser sowieso gleich abgerissen um für ein Mehrfamilienhaus Platz zu schaffen, welches sich gewinnbringend vermieten lässt.

Das jemand bei solch einer Versteigerung mitbietet um das Objekt anschliessend selbst zu bewohnen, dürfte eher die Ausnahme sein.
Kommentar ansehen Gerade Gestern...   
 
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18.03.2010 10:07 Uhr von blumento-pferde
habe ich von einem Freund gehört, dass er in einem Haus malen sollte wo der ehemalige Besitzer (68) draussen ein Banner aufgespannt hatte auf welchem detailiert mit Datum stand wann er was im Haus kaputtmacht.

Er hielt sein Wort:
Die Außenfassade wurde mit diversen Farben besprüht, Türzargen und Fenster wurden angesägt, diverse große Löcher gebohrt, Fliesen zerschlagen usw.
Zum Abschluss sollte noch der Keller geflutet werden, was aber nicht mehr von ihm durchgeführt wurde.

Ich kann den Mann auch verstehen. Ob man nun z.B. 100.000 oder 150.000 EUR Schulden bei der Bank hat, ist dann ja auch egal. Privatinsolvenz sei dank.

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