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Umfrage: 25 Prozent der Deutschen wünschen sich, die Mauer wäre nie gefallen

Eine Emnid-Umfrage, bei der über 1.000 Menschen befragt wurden, ergab, dass sich 25 Prozent der Deutschen manchmal wünschten, dass die Mauer nie gefallen wäre. 16 Prozent sind der Ansicht, dass dies das beste wäre, was passieren könnte.

Interessant ist jedoch, dass sich etwa 80 Prozent im Osten und 72 Prozent im Westen ein Leben im Sozialismus, wie es ihn in der ehemaligen DDR gab, vorstellen könnten.

Jeder siebte Bürger des Ostens und jeder zwölfte aus dem Westen würde bei einer Wahl seine Stimme für eine Summe von 5.000 Euro für eine bestimmte Partei abgeben.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Prozent, Umfrage, Mauer, Mauerfall, Sozialismus
Quelle: www.bild.de

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15.03.2010 07:22 Uhr von Haruhi-Chan
 
+23 | -19
 
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Ja klar wäre die Mauer besser gewesen!
Es war doch viel toller, als die Leute noch abgeknallt wurden, als sie versuchten sie zu passieren....
Deutschland gehört halt zusammen, man sollte endlich aufhören zwischen Ost und West zu unterscheiden.
Aber das wird sich mit meiner und den noch folgenden Generationen wohl enlidch langsam legen.
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15.03.2010 07:24 Uhr von Alexander.K
 
+28 | -16
 
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Man kann sich vieles vorstellen: vor allem wenn man etwas nur vom Hörensagen kennt.
Aber das ausgerechnet so viele Ossis sich ein Leben im Sozialismus vorstellen können, geht mir nicht in den Kopf.

Die DDR war ein Verbrechensregime, dass durch den Sozialismus zum Bankrott gewirtschaftet wurde und das seine Bürger wie Verbrecher bespitzelt und gegängelt hat.

Und komme mir keiner mit Vergleichen zur Bundeserepublik heute. Auch Vorratsdatenspeicherung u.ä. sind nicht mal annähernd mit dem zu Vergleichen was in der DDR abging. Hier wird niemand Verhaftet wenn er schlecht über die Kanzlerin redet, wenn er im Fernsehen Ostsender schaut. Es wird auch niemand verhaftet wenn er über Auswanderung nachdenkt. Jeder Vergleich wäre nur eine Verhöhnung der Opfer des Sozialismus in der DDR. Bei allen Problemen die wir in Deutschland haben, wir haben hier Freiheit, auch die Freiheit das Land zu verlassen wenn wir hier nicht mehr Leben wollen.
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15.03.2010 07:44 Uhr von Raptor667
 
+19 | -6
 
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wahnsinn die haben über 1000 Menschen befragt. Und diese sollen die Meinung des ganzen Volkes wiederspiegeln? So ein Blödsinn...so meinungsumfragen können die sich wirklich dahin stecken wo die Sonne nicht scheint.
Mauer wieder aufbauen...das sind meist die die garkeine Ahnung haben oder sich das alte System zurückwünschen weils ja soviel bequemer war..man musste halt nicht viel nachdenken...und für Geld meine Stimme abgeben? Soviel könnt mir die FDP garnicht bezahlen das ich denen meine Stimme geben würde...

[ nachträglich editiert von Raptor667 ]
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15.03.2010 07:47 Uhr von usambara
 
+31 | -5
 
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@Alexander.K: der Sozialismus wurde durch die Diktatur einer kleinen Elite kaputt gewirtschaftet- was mir sehr aktuell erscheint.
Welche Freiheit haben die, die von Almosen leben müssen statt
von einer angemessenen Arbeit. Da hört die Reisefreiheit ganz schnell auf.
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15.03.2010 07:47 Uhr von alter.mann
 
+6 | -5
 
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eintausend: menschen wurden befragt. von emnid. für bild?
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15.03.2010 08:00 Uhr von Alexander.K
 
+2 | -5
 
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@usambara: Wenn es uns in Deutschland wirklich so schlecht gehen würde, bekämen Parteien wie die CDU nicht solche Zustimmung.
Warte mal den 09.05.10 in NRW ab.
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15.03.2010 08:01 Uhr von Krebstante
 
+5 | -2
 
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Es dauert: Die Mauer ist noch in vielen Köpfen. Ich habe während einer längeren Zugfahrt im Osten Gespräche zwischen ostdeutschen Müttern mit angehört. Sie berichteten sich gegenseitig, wie es war, vor und nach der Wende Mutter geworden zu sein. Einerseits konnte ich ihren Verlust nachempfinden, andererseits konnte ich nur innerlich den Kopf schütteln. Der Staat hatte es gerichtet, man musste sich um nichts kümmern (Schwangerschaftsbetreuung, Mutter-Kind-Versorgung, Kinderbetreuung, Wohnung, Arbeit), nach der Wende gab es das alles nicht mehr. Sie mussten und müssen in eigener Verantwortung für all diese Dinge sorgen und kommen damit nicht klar. Schwer nachzuvollziehen für mich, die sich immer eigenverantwortlich um das eigene Leben kümmern und Entscheidungen treffen musste.
Ich denke auch, dass es noch zwei oder drei Generationen dauern wird, bis das abgebaut ist.

Was mich richtig schockiert, ist der Absatz mit den käuflichen Wählern.
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15.03.2010 08:04 Uhr von borgworld2
 
+7 | -4
 
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Diese: 25% kann ich ja noch verstehen, ab und an kommt mir auch dieser Gedanke wobei das nie gegen die Bevölkerung ist, sondern eher von der finanziellen Seite die wir bis heute nicht überwunden haben.

Doch was ich viel erschreckender finde sind diese 80% (72%).
Klar ich war schon immer der Meinung, dass 80% der Bevölkerung bescheuert sind, aber das ich damit so recht haben könnte hätte ich nie gedacht.
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15.03.2010 08:55 Uhr von joes-little-games
 
+11 | -4
 
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Ich bin Ossi und habe die DDR zuletzt mitgemacht. Es ist immer lustig, von Wessis zu hören, was in der DDR abging, und man selbst als bescheuert bezeichnet wird, wenn man eine andere Meinung hat. Ein wenig zu viel Arroganz vielleicht? Ich kann mir vorstellen, dass einige Ossis genau das satt haben, in Wirklichkeit die Mauer aber nicht wieder haben wollen.
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15.03.2010 08:57 Uhr von joes-little-games
 
+9 | -1
 
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oder Vielleicht meinen einige Ossis auch: "Angela Merkel könnt ihr behalten, nun machen wir uns wieder selbstständig." :D
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15.03.2010 09:02 Uhr von Sobel
 
+9 | -4
 
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@techn: Bau dir doch deine eigene Mauer. Du würdest sicherlich einigen deiner Mitmenschen einen gefallen tun.

Zur News:

Die Quelle kann man doch nicht für voll nehmen. Heute Abend kommt übrigens dieser merkwürdige Spielfilm im TV - Die Grenze. Merkt ihr was?
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15.03.2010 09:04 Uhr von quade34
 
+4 | -4
 
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Mauer wieder hoch? Na klar, und dann die Befürworter dahinter einsperren. Mit allen Errungenschaften des realen Sozialismus. Leider sind Honnecker und Mielke schon tot. Aber Krenz lebt noch. Und die Stasi hat ja noch die alten Kader, sogar in der Brandenburger Regierung. Herr Platzek müßte sich dann aber gut überlegen, wohin er geht, in den Westen oder nach Bautzen. Man könnte so weiter spinnen, der Faden ist gut.
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15.03.2010 09:30 Uhr von bluecoat
 
+11 | -6
 
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@Haruhi-Chan wenn ich das lese "toller, als die Leute noch abgeknallt wurden" krieg ich das kotzen! da sieht man deine herkunft und deinen niederen horizont! urteile nicht über dinge die du nicht verstehst! und nimm nicht kritiklos die deligitimationslüge zum thema ddr, unserer derzeitigen regimespitze an!

ich werde dir die "grenze " jetzt aber nicht erklären, weil dein verstand eh nicht ausreicht.

der sozialismus und der kommunismus ist in seiner grundidee eine tolle sache und wünschenswert! - der mensch und die familie im mittelpunkt der gessellschaft , denen es allen gut geht - toll aber halt nur ein traum!

..der sozialismus und der kommunismushat hat nur versagt weil der mensch in seinen dominanten charakterzügen(z.b. gier) dazu unfähig ist und nicht taugt! und somit ist es eine fiktion geblieben , wie z.b. der traum vom schlarafenland!

..aber die umfrage zeigt auch!.. das das derzeitige system einfach scheiße ist , überdacht und reformiert werden muss , weil es so definitiv nicht weitergeht. es muss ein hybrid von sozialismus/kommunismus und kapitalismus werden.ansonsten haben die menschen keine zukunft! (siehe welweit armutsstatistiken/raubbau und umweltzerstörung aus profit oder überlebenszwang, eigentumsverteilung etc.)


..was der welt dazu nur noch fehlt sind brauchbare menschen und visionen .. und die einsicht in weitsicht!
..wir alle müssen umdenken! wir wissen es auch, aber niemand fängt an , weil er in seinem festgefahrenen schema festhängt nicht mehr über den tellerrand schauen kann/will. siehe unternehmen, politiker und beamte !


..aber wie die letzte krise und die unfähigkeit der menschen daraus zu lernen zeigt, folgen wir weiter unseren niederen instinkten und benehmen uns eher wie amöben und zerstören und verpesten unseren lebensraum!


[ nachträglich editiert von bluecoat ]
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15.03.2010 09:57 Uhr von fruchteis
 
+11 | -3
 
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@Alexander.K: Wo bist denn du aufgewachsen? In der DDR ist keiner fürs Westfernsehen in den Knast gegangen, und Honecker-Witze waren gang und gäbe.
Mit der Auswanderung hast du Recht, an Freizügigkeit hat es gemangelt, weil die DDR (berechtigterweise) Angst hatte, dass die Fachkräfte, die in der DDR eine gute (kostenlose) Ausbildung genossen haben, dann in den Westen abwandern würden, und ich habe es bei jeder Leipziger Messe erlebt, wie versucht wurde, hochspezialisierte Kräfte abzuwerben (manchmal mit, manchmal ohne Erfolg).
"Die" DDR selbst war kein Verbrecherregime (das kann kein Land an sich sein), sondern ihre vorletzten Regierungen (die letzten beiden - Modrow und de Maizière - nehme ich mal aus). Die staatliche Teilung an sich haben ja die Westmächte herbeigeführt, immerhin wurde ja die alte BRD früher gegründet als die DDR, und bis Mitte der fünfziger Jahre wurde von DDR-Seite permanent versucht, auf ein einheitliches Deutschland hinzusteuern, wobei Gespräche von alt-bundesdeutscher Seite abgelehnt wurden.
Von der Grundanlage her war die Sache schon gut gemeint, nur ist es völlig falsch angepackt worden, das zu verwirklichen. Letztlich blieb von allem nur der soziale Aspekt, aber der Aspekt der Freiheit des Einzelnen fiel stalinistischem Druck zum Opfer.
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15.03.2010 10:05 Uhr von fruchteis
 
+11 | -2
 
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@Krebstante: Na so ganz stimmt das aber nicht, was du da schreibst. Auch in der DDR musste jeder sich selber kümmern, hinterhergeworfen wurde einem auch nichts. Aber die Möglichkeiten standen eben zur Verfügung für Kinderbetreuung, medizinische Versorgung, Arbeitsplätze - was ist denn so schlecht daran?

Einerseits schimpfen wir, dass keine Arbeit da ist, andererseits wird der DDR übel genommen, dass für jeden ein Ausbildungs- und Arbeitsplatz da war und für (fast) jedes Kind ein Krippen- oder Kindergartenplatz? Na was denn nun?

Warum hat denn die ach so reiche Bundesrepublik nicht die guten Errungenschaften der DDR übernommen? Ganz einfach, weil man ein Volk besser in Schach halten kann, wenn man alles vom Geld abhängig macht. Und wenn man dann die, die keine Arbeit und fast nichts haben, gegen die ausspielen kann, die Arbeit haben, aber trotzdem wenig haben, wie es der Herr Westerwelle und Konsorten gerade tun!

Ich bin nach wie vor, dass das, was erarbeitet wird, denen gehören soll, die es erarbeitet haben, und nicht irgendwelchen faulen reichen Säcken. Privateigentum ist in der Wirtschaft schon längst nicht mehr notwendig erforderlich. Nur darf es kein Staatskapitalismus wie in der DDR werden, sondern es muss wirklich ein vergesellschaftlichtes Eigentum werden. Ansätze dazu gibt es doch schon, in Genossenschaften. Ich wohne selbst in einem genossenschaftlichen Haus und kann mich nicht beklagen, mal abgesehen davon, dass ich seit 2001 keine einzige Mieterhöhung hatte, nur eine geringfügige der Betriebskosten. Naja, an dem Haus will sich ja auch keiner bereichern, es ist zum Wohnen da! Und wenn das mit den Betrieben genauso gemacht wird, jeder ist Miteigentümer seines Arbeitsplatzes, wie ich Miteigentümer meiner Wohnung und des Hauses bin, dann fällt dieses elende Gewinnstreben und die Gier nach noch mehr weg, die das Land immer wieder in Krisen stürzt.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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15.03.2010 11:09 Uhr von zoc
 
+4 | -2
 
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Eine Mauer um alle Umfrageinstitute: DAS wäre mal ne Maßnahme.

Andererseit und wenn man fair ist und alle Fakten zusammenträgt, ist an vielem was dran.
ALLES hat 2 Seiten.

Die DDR hatte gute und schlechte Seiten.
Es war nicht NUR schlecht und es war auch nicht NUR gut.
Leider konnte man sich das damals nicht aussuchen.

Was ziemlich eindeutig ist, das die Parteien, die 1990 an der Macht waren und allen voraus die CDU, hat bei der "Übernahme" SEHR SEHR VIEL falsch gemacht.
Das steht ziemlich fest.
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15.03.2010 11:18 Uhr von joes-little-games
 
+3 | -1
 
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...die CDU nach der Wende Fest steht, dass die Politiker der Ost-CDU auch nicht alle erst seit der Wende in der Politik sind. Das wird gern verschwiegen.
Seltsamerweise beginnt der politische Lebenslauf immer erst ab 1990, wenn man ihn zu lesen bekommt. Habe ich gerade erst wieder bei den Bürgermeister-Wahlen gesehen, wo die Kandidaten in der Tageszeitung vorgestellt worden sind.
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15.03.2010 11:30 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -7
 
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@bluecoat: "..wenn ich das lese "toller, als die Leute noch abgeknallt wurden" krieg ich das kotzen! da sieht man deine herkunft und deinen niederen horizont! urteile nicht über dinge die du nicht verstehst! und nimm nicht kritiklos die deligitimationslüge zum thema ddr, unserer derzeitigen regimespitze an!"

Natürlich wurde niemand an der Grenze erschossen und es gab auch keinen Schießbefehlt. Und die ganzen Leute in der (West)Deutschen Botschaft hat man sich nur eingebildet.

Ein wunder das wir das mit unserem niederen Horizont überhaupt speichern konnte, stimmts?
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15.03.2010 11:45 Uhr von Muu
 
+1 | -1
 
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ob getrennt oder zusammen es geht mir eigendlich nicht drumm das es ein vereintes deutschland ist^^

sondern das die menschen die im osten gelebt haben in freiheit leben können und nich umzäunt sind von einer mauer oder sons was...

das land is mir ehrlich gesagt wurst bei dem thema der mauer...
es geht um die menschen das sie nich machen konnten was sie wollen und sie auf sachen die normal sind für alle verzichten mussten weils die da nich gab!

[ nachträglich editiert von Muu ]
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15.03.2010 12:01 Uhr von Thomas-27
 
+1 | -5
 
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Ach so! @bluecoat: Willst Du behaupten an der Grenze wurde niemand erschossen???
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15.03.2010 12:13 Uhr von projekt_montauk
 
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Ist doch: heutzutage nicht anders nur das man mehr Freiraum hat ...die Menge machts früher warens nen par Ossis jetzt sind es alle die vom Kapitalismus und der Elite gebeutelt werden und in Sachen Überwachung kann sich die DDR von der heutigen Regierung ne Scheibe abschneiden, da haben die uns was ganz schönes eingebrockt mit ihrem Terrorismus....


Bild ist eine Massenverblödungswaffe und billige Meinungsmache. Wer Bild liest ist dumm & bleibt dumm da gibt es keine Ausrede
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15.03.2010 12:17 Uhr von konfetti24
 
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Ich nehm mir Urlaub bring Spaten und Stacheldraht mit....
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15.03.2010 12:25 Uhr von -darkwing-
 
+3 | -2
 
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Ich wünschte, sie wäre niemals gebaut worden.
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15.03.2010 12:32 Uhr von fruchteis
 
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Mauer in den Köpfen: Dass die Mauer aus Beton und Stacheldraht durch eine Mauer in den Köpfen abgelöst worden ist, liegt doch nicht daran, dass einige Leute vernagelt im Kopf sind.

Das hat ganz klar wirtschaftliche und politische Ursachen, die von den Führungseliten der alten Bundesrepublik gesetzt worden sind, und sogar bewusst gesetzt worden sind.

Ihr müsst ja bloß mal schauen, wie die Treuhandanstalt die Betriebe der DDR abgewickelt hat, und nicht nur die, die am Boden lagen, sondern erst recht und gerade die Filetstücke. Bei der Aufteilung des Produktivvermögens der DDR gingen 85% an westdeutsche Bewerber, 9% an Interessenten aus dem Ausland und nur ganze 6% an solche aus dem Osten. Betriebsbelegschaften, die ihren Betrieb kaufen wollten, wurden zumeist durch überhöhte Gebote ausgebootet. Viele Mitbewerber kauften Konkurrenzbetriebe im Osten auf, um sie hinterher platt zu machen und den früheren Markt dieser Betriebe zu übernehmen.

Aus diesem Grund ist doch die Arbeitslosigkeit im Osten höher als im Westen, und die Löhne sind auch nach 20 Jahren noch nicht auf 100% Westniveau. Kein Wunder, dass da Ressentiments zwischen Ost und West auftreten, und dass diese gerade in der jetzigen Krise verschärft in den Vordergrund treten.

Wir sollen alle gegeneinander ausgespielt werden, Ost gegen West, Arm gegen Reich, Alt gegen Jung. Das alte Prinzip der Machthaber: "Teile und herrsche - divide et impera!" Das kannten schon die alten Römer.

Und hier gibts sogar noch Leute im Forum, die tuten in das Horn derer, die sie eigentlich nicht als ihre Freunde ansehen sollten, weil es diejenigen sind, denen scheißegal ist, was aus uns wird, Hauptsache, sie bringen selber ihre Schäfchen ins Trockene.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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15.03.2010 12:32 Uhr von XGhostDogX
 
+3 | -3
 
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Ich glaub mein Schwein pfeift: "...etwa 80 Prozent im Osten und 72 Prozent im Westen ein Leben im Sozialismus... vorstellen könnten."

Also ich hoffe "sich vorstellen" heißt lieber dort leben, als den Freitod zu wählen, denn wer freiwillig im Sozialismus der DDR lebt, hat eine Macke.

Also ich wünsche mir eine Mauer um die Grenzen der EU um die Migrantenströme in unsere Sozialsysteme zu stoppen. Wäre die EU nicht so eine Pussy, dann würde das auch so passieren.

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