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Leipzig: Werden geheime Eichmann-Akten endlich freigegeben?

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig prüft derzeit, ob bislang geheim gehaltene Akten (etwa 4.500 Seiten) im Fall Adolf Eichmann in naher Zukunft freigegeben werden. Der Auslandsgeheimdienst hat bislang versucht, die Freigabe zu verhindern.

Die Geheimdokumente sollen angeblich offenbaren, was Adolf Eichmann nach Kriegsende machte, wer ihm bei der Flucht behilflich war und wer Eichmann letztendlich vor den Justizbehörden versteckte.

Der BND befürchtet allerdings, dass eine Freigabe der Geheimakten zu Kommunikationsschwierigkeiten zwischen der BND und einen nicht näher genannten Geheimdienst führen könnte. Man gibt aber an, dass es sich nicht um den US-Geheimdienst handeln würde - Experten vermuten, dass der Mossad gemeint ist.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Leipzig, Geheimdienst, Akte, Nationalsozialismus, Adolf Eichmann
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.03.2010 11:20 Uhr von shadow#
 
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"Kommunikationsschwierigkeiten": Wie in "Agenten dieses Geheimdienstes reisen mit deutschen Pässen durch die Welt und führen politische Morde aus"?

Man sollte sich um falsche Freunde nicht zu sehr bemühen.
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16.03.2010 00:28 Uhr von postcat
 
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Aktenfreigabe Adolf Eichmann: Nach Ende des 2. Weltkriegs wurden mangels vorhandener Führungskräfte wiederum deutsch-national geprägte Mitarbeiter zum Aufbau der BRD in das neue demokratisch wachsende System integriert. Durch Verselbständigung eines neuen deutsch-nationalen Netzwerkes ergaben sich Probleme für die Entnazifizierung durch Behinderung der Justiz, Fluchthilfe, "geheime Zirkel", die gesamte Demokratieentwicklung wurde gestört. Dienste, die mit der Suche von Nazis beschäftigt sind, verfügen sicher über mehr Daten, sind aber deshalb nicht angreifbarer als andere.
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04.04.2011 09:57 Uhr von mort76
 
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schlimm der Knackpunkt war ja, daß der Mossad dem deutschen Geheimdienst damals mehrmals Hinweise auf den Verbleib der flüchtigen Nazis gab, aber statt diese zu verhaften, half der deutsche Geheimdienst und das auswärtige Amt denen dann bei der Flucht.

Seitdem verfolgt der Mossad die Herrschaften lieber ohne unsere "Hilfe". Also, die wissen das jedenfalls schon längst.

Hier sollen keine "Kommunikationsschwierigkeiten" vermieden werden- dem deutschen Geheimdienst und der Regierungist das einfach peinlich, deswegen soll der Dreck unter den Teppich gekehrt werden...
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04.04.2011 21:37 Uhr von DEMOSH
 
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Hakenkreuz und Kreuz: Die beste Hilfe für die Nazis war die kath.Kinderschänderkirche.
Die Rattenlinie wurde von Kirchensteuerern,ergaunerten
Altenheimvermächnissen und unterschlagenen Spenden, die
eigentlich für die Flüchlingshilfe gedacht waren,finanziert.
Eichmann profitierte davon.

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