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Gülle-Behälter aufgerissen: Fünf Millionen Liter stinkiger Brühe verbreiteten sich

Aus zwei Behältnissen in einer Schweinezuchtfarm in Großkayna (Sachsen-Anhalt) hatten sich durch einen technischen Defekt fünf Millionen Liter stinkender Gülle in die Umgebung ergossen. Vermutlich durch Verpuffung von Bio-Gasen platzten die Behälter.

Auf beinahe drei Quadratkilometern Fläche verteilte sich die Brühe. Das Gelände entspricht den Ausmaßen von 300 bis 400 Fußballfeldern. Feuerwehr-Leute kümmern sich seit Stunden darum, Umweltschäden weitgehend einzudämmen.

Auch in einem Agrarbetrieb in Lichtenau bei Freiberg (Sachsen) kam es zu einem Auslaufen von etwa 100.000 Litern Gülle. Der Austritt wurde hier durch Unbekannte verübt, die den Güllebehälter geöffnet hatten.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Liter, Sachsen-Anhalt, Behälter, Gülle
Quelle: www.tz-online.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.03.2010 18:35 Uhr von no_trespassing
 
+14 | -1
 
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Ein ganzes Dorf, das man förmlich zugeschissen hat :-)
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14.03.2010 18:57 Uhr von anderschd
 
+3 | -2
 
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Vllt ein Testlauf, für Berlin ;)
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14.03.2010 19:33 Uhr von 08_15
 
+0 | -3
 
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günstig entsorgt: und der Bürger zahlt die Zeche
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14.03.2010 20:42 Uhr von selphiron
 
+4 | -0
 
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hmmm: Also wenn das lange genug da bleibt wird eder Boden dort noch sehr sehr fruchtbar :-)
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14.03.2010 20:55 Uhr von Darrkinc
 
+2 | -3
 
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osten
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14.03.2010 20:56 Uhr von SkyWalker08
 
+2 | -0
 
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Die News muss jemand aus der Großstadt geschrieben haben. Ansonsten würde es nicht ständig "stinkige Brühe" und "stinkende Gülle" heißen.

[ nachträglich editiert von SkyWalker08 ]
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14.03.2010 21:34 Uhr von Luetten
 
+0 | -0
 
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Erst durften die Bauern wegen dem Frost und dem somit gefrorenen Boden die Gülle nicht auf die Felder bringen und jetzt passieren laufend "Unfälle".
Ein Schelm, wer etwas böses denkt...
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14.03.2010 22:25 Uhr von MaFe2603
 
+1 | -3
 
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Umweltgefahr? Gülle ist doch ein biologisches Produkt...warum soll das umweltgefährdent sein?
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15.03.2010 00:33 Uhr von 0wnZ
 
+2 | -1
 
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sowas mal vor dem Haus von Westerwelle, das wär ne News! ;)
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15.03.2010 00:34 Uhr von rudi68
 
+1 | -1
 
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@ MaFe: Mögliche Auswirkungen auf die Umwelt sind zu beachten. Ammonium, Nitrat und andere Inhaltsstoffe können in das Grundwasser einsickern und durch Abschwemmung (Erosion) in Oberflächengewässer eingetragen werden. Durch diese Eutrophierung können Algenblüten verursacht und Fischsterben ausgelöst werden.

Wird Gülle im Übermaß ausgebracht oder zu Jahreszeiten, in denen die Vegetation die enthaltenen Nährstoffe nicht aufnehmen kann (in Mitteleuropa: Winter), so steigt die Gefahr der Auswaschung von Nährstoffen in tiefere Bodenschichten und in das Grund- und Oberflächenwasser. Für den dramatischen Anstieg der Nitratgehalte im Grundwasser in den 1970er- und 1980er-Jahren haben die Wasserwirtschaftsbehörden die Güllewirtschaft verantwortlich gemacht. Strengere Regelungen zur Ausbringung mit Ausbringungsverboten außerhalb der Vegetationszeit sowie die Verpflichtung der Landwirte, ausreichende Lagerkapazitäten vorzuhalten, konnten das Problem eingrenzen und eine allmähliche Senkung der Nährstoffgehalte im Grundwasser einleiten.
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15.03.2010 07:13 Uhr von Jerryberlin
 
+0 | -0
 
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Darüber können sich: Geruchserotiker so richtig freuen :D

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