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Lehrerin korrigierte Abi-Klausuren zum Vorteil der Schüler

Eine 62-jährige Lehrerin musste sich vor einem Gericht wegen Fälschung von Abi-Klausuren verantworten. Sie entfernte die Fehler von acht ihren Schülern, damit diese bessere Noten erhielten.

Die ansonsten vorbildliche Pädagogin hatte allerdings einen milden Richter. Gegen eine Zahlung von 1.800 Euro wurde das Verfahren gegen die Lehrerin eingestellt.

Die Lehrerin behält somit auch ihre Pensionsansprüche, die bei einer Verurteilung zu einem Jahr Gefängnis verloren gegangen wäre. Sie unterrichtet nach wie vor.


WebReporter: Magier47058
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Schüler, Lehrer, Abi, Korrektur, Klausur
Quelle: www.express.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2010 23:11 Uhr von medokin
 
+20 | -6
 
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Es wird immer schwerer das Abitur zu meistern.

NRW: Zentrale Abiturprüfüngen

Man macht 3 Jahre Abi und dann kann man Pech haben und wird zu Prüfung nicht zugelassen.

Wieso das ganze?! Man steht heute als Schüler dermaßen unter Druck...

Das ganze fängt ja schon in der 10 Klasse an. (Abschlussprüfungen)

Alles nur damit die lieben Politiker tolle Statistiken erhalten, und wenn die schlecht sind, dann einfach noch mehr sinnlose Schulgesetze beschließen..

Da kann man wieder die Kopfnotedebatte auflodern lassen!
Es wird für Schüler nunmal immer härter. Bald bekommt man auch nur noch mit einem Abitur eine Ausbildung als KFZ-Mechaniker, aber wie viele werden es bei diesen Regelungen schaffen?

Entschuldigt, aber meiner Meinung nach hat das NRW Bildungssystem auf der ganzen Linie versagt, und wird es auch weiterhin, falls nicht endlich etwas für die armen Schüler gemacht wird, anstatt für die Statistiken.

[ nachträglich editiert von medokin ]
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12.03.2010 23:19 Uhr von earlhickey
 
+15 | -2
 
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Unser ganzes Schulsystem muss reformiert werden! Leistungsdruck wirkt dem Sinn der Schule entgegen, außerdem werden in der Schule in den höheren Jahrgangsstufen fast ausschließlich Dinge vermittelt, die man in der späteren Ausbildung, bzw. im späteren Leben nie wieder benötigt. Das ist Verschwendung von Zeit und kreativer Energie!

[ nachträglich editiert von earlhickey ]
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13.03.2010 02:10 Uhr von fallobst
 
+11 | -1
 
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@ medokin: entschuldige, aber das nrw-abi ist jawohl lächerlich im vergleich zu anderen bundesländern. nur 2 leistungskurse und je nachdem noch lustige fächer dabei. und zentrales abi ist jawohl bitter nötig, um dafür zu sorgen, dass manche schulen aufhören das abi quasi zu verschenken. die mathe-abi-aufgaben über die sich vor 3 jahren alle leute aufgeregt haben, weil sie so unmenschlich sind, waren nichts besonderes. aber ganz nrw hat gemeckert und geheult. und ich hab nur 5 monate vorher mein abi gemacht und mir die aufgaben runtergeladen, insofern weiß ich wovon ich spreche.

bei mir an der uni haben viele nrw-leute mit einem viel besseren abi-schnitt als ich zum beispiel bei mathe oder statistik total versagt. gleiches höre ich immer wieder von anderen leuten an anderen unis mit anderen studiengängen. ich will das jetzt nicht pauschalisieren, aber die richtung ist nicht von der hand zuweisen. das zentral-abi, oder besser ein zentral-abi für ganz deutschland, ist mehr als vernünftig und nötig, am besten für jedes bundesland oder eben deutschlandweit. dann wäre der numerus clausus auch wirklich fair und aussagekräftig.

kopfnoten sind übrigens meiner meinung nach sinnlos.

"Alles nur damit die lieben Politiker tolle Statistiken erhalten, und wenn die schlecht sind, dann einfach noch mehr sinnlose Schulgesetze beschließen.."
ja das ist doch unsinnig, was du behauptest. eher weichen die politiker das abitur auf, um mehr leute durchzukriegen, damit die quote gut aussieht.

nötig sind einheitliche lehrpläne.

[ nachträglich editiert von fallobst ]
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13.03.2010 08:46 Uhr von DichteBanane
 
+1 | -2
 
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in welcher schule arbeitet die den dann schick ich mein kind zu ihr :-)
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13.03.2010 09:42 Uhr von t1m1
 
+2 | -1
 
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Privatschulen: Das einzige was unserem Schulsystm noch helfen kann ist ein ordentliches Netz aus Privatschulen.
Gerade in den großen Städten, dazu ein ordenltiches Stipendien System um auch guten Schülern aus der Unterschicht ne gute Bildung zu ermöglichen.
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13.03.2010 10:05 Uhr von Yoosh
 
+8 | -0
 
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zur Abitur-Debatte: Ich habe mein Abitur vor mittlerweile sieben Jahren gemacht und denke mit Grauen an meine Schulzeit zurück. Den ganzen Klimbim den ich dort lernen musste, habe ich nie wieder gebraucht (und war mir auch schon relativ lange vorher bewusst, daher habe ich nie viel Energie dafür verschwendet und mein Schnitt war dementsprechend unter aller Sau.)

Aber mal ehrlich, wollen wir noch härtere Schulverhältnisse? Wenn wir einen Blick nach Japan od. Korea werfen, wo es kein "Abitur" in dem Sinne gibt, sondern stattdessen Aufnahmeprüfungen für Oberschule und Universitäten, dann sollte einigen hier bewusst werden, dass unser System vielleicht etwas weich, aber auf menschlicher Ebene gar nicht mal so schlecht ist. Klar, die Jugend von heute hat ein paar stressige Wochen/Monate vor dem Abitur und beschwert sich trotzdem darüber, aber die japanische oder auch koreanische Jugend sitzt jahrelang von nachmittags bis spät abends in den so genannten Pauk-schulen, hämmert sich den Stoff für die Aufnahmeprüfungen rein und verpasst dafür ganz andere, meiner Meinung nach viel wichtigere Entwicklungen (z.B. soziale Kompetenzen). Es gibt auch nicht wenige Schüler, die unter diesem Druck zusammenbrechen und dann Selbstmord etc. begehen. Und wenn das Abitur jetzt noch mehr verschärft wird (über Sinn und Unsinn lässt sich streiten), sehe ich ähnliche Verhältnisse auch auf uns zukommen. Ich will meinen zukünftigen Kindern diesen Stress nicht antun. Sollten die sich diesen Stress antun wollen, können sie immer noch auf die Uni gehen. Da wird immer noch ordentlich "ausgesiebt" und die Spreu vom Weizen getrennt, wie fallobst schon bemerkte.

[ nachträglich editiert von Yoosh ]
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14.03.2010 06:52 Uhr von bluecoat
 
+3 | -0
 
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..und wie bewerben sich nun die Schüler?

Steht nun im Lebenslauf:
Eigentlich wäre ich ja durchgefallen, aber ich hatte eine Lehrerin die mein Klausur verbessert hat..Hier Chef mein gefälschtes Abi :-)
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14.03.2010 18:33 Uhr von In extremo
 
+1 | -0
 
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@Judas II: Man kann den druck in der Schule und den auf der Arbeit garnicht vergleichen. Die Noten in der Schule prägen einen fürs Leben, auf der Arbeit kann man immer noch sagen, gut ich wechsel den Betrieb.
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14.03.2010 22:00 Uhr von In extremo
 
+2 | -0
 
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@Judas II: Nicht in der globalisierten Welt von heute, in der man nur als Mensch zählt, wenn man mindestens sein Abitur gemacht hat,....

Die Zeiten von Lenz und Faulheit sein vorbei, egal ob in der Schule oder im Studium.

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