Schäuble will sparunwillige Staaten aus der Eurozone ausschließen
Finanzminister Wolfgang Schäuble hat seine Pläne für einen Europäischen Währungsfond konkretisiert und mahnt die Bereitschaft zu drastischen Schritten an, um die europäische Währung zu stabilisieren. Drastische Konsequenzen für sparunwillige EU-Mitgliedsstaaten sollten nicht ausgeschlossen werden.
Die aufgetretenen starken Strukturschwächen in einigen EU-Staaten sollten durch eine verstärkte wirtschafts- und finanzpolitische Überwachung wieder ausgeglichen werden, so Schäuble. Systemische Gefahren seien durch rasches und rigoroses Einschreiten künftig zu beseitigen.
Griechenland spricht Schäuble einen ernsthaften Willen zu, die bereits aufgetretenen Währungsturbulenzen in den Griff zu bekommen. Seine Überlegungen zur Stabilisierung der europäischen Währung seien aber nicht explizit auf Griechenland zugemünzt, so der Bundesfinanzminister.