Verbraucherschützer kritisieren Werbung auf Kinder-Webseiten
Internetseiten für Kinder sind meist überladen mit bunten Bildern und Bewegung. In dem Online-Gewusel finden sich auch immer wieder Werbeeinblendungen, die optisch jedoch kaum vom Inhalt der Seiten unterscheidbar sind.
Kinder seien zu medienunerfahren um den Unterschied zu bemerken, so Verbraucherschützerin Carola Elbrecht. Sie fordert eine strengere Abgrenzung von Werbeinhalten auf Kinder-Websites.
Volker Nickel vom Deutschen Werberat argumentiert allerdings dagegen, mit dem Argument, dass Kinder von heute nicht naiv seien. Darüber hinaus müssten Eltern und Schulen die kleinen Kunden von Morgen über die Wirkungsweisen von Werbung informieren.