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Anwohner klagen aufgrund von Datenschutzverletzungen gegen Googles Street-View

Nachdem monatelang Autos mit Kameraaufbauten über Deutschlands Straßen gefahren und fast alle Straßenzüge abgefilmt haben, neigt sich das Google Street-View Projekt dem Ende entgegen. Nun erheben viele Anwohner wegen Datenschutzbedenken Vorwürfe gegen die Veröffentlichung der Straßenansicht.

Ein Problem ist beispielsweise, dass Menschen ohne ihr Einverständnis gefilmt wurden. Zwar verspricht Google Kennzeichen und Gesichter unkenntlich zu machen, aber dennoch bietet Google Street-View neben Vorteilen für Immobilieninteressenten durch die virtuelle Begehung auch viel Raum zum Missbrauch.

Zurzeit stehen sich mehrere Studien über das Projekt gegenüber. Während sich Google auf ein Rechtsgutachten der Leibniz Universität Hannover beruft, das in dem Projekt keine Rechtsverletzung sieht, müsste laut einem anderen Gutachten die Höhe der Kameras auf zwei, anstatt drei Meter reduziert werden.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Google, Datenschutz, Aufnahme, Gutachten, Anwohner, Street View
Quelle: news.immobilo.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.03.2010 12:36 Uhr von jukado
 
+1 | -3
 
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Das Google nicht gerade für Privatsphäre steht, hat das Unternehmen bereits mehrfach bewiesen, wie zuletzt mit Google Buzz. Zwar ist die Grundidee, wie ich finde gut, allerdings hätte die Abfotografierung im Vorfeld mit den Anwohnern geklärt werden müssen zum Beispiel per offizieller Abstimmung. Ist zwar ein Heidenaufwand, aber dann wären alle Probleme meiner Meinung aus dem Weg geschafft - so ist es ein massiver Eingriff in die Privatsphäre.
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12.03.2010 12:42 Uhr von shadow#
 
+2 | -7
 
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Eure Häuser haben kein Recht am eigenen Bild: Ebensowenig eure Autos, und Gesichter werden unkenntlich gemacht. Für Google gelten die gleichen Spielregeln wie für alle anderen. Also haltet endlich die Klappe!
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12.03.2010 13:02 Uhr von typek
 
+1 | -8
 
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MEIN HAUS - MEIN EIGENTUM: KEINER DARF ES OHNE MEINE GENEHMIGUNG FOTOGRAFIEREN UND VERÖFFENTLICHEN!
AN DIESE SPIELREGEL SOLL SICH AUCH GOOGLE HALTEN, UND DIEJENIGEN DIE KEINE AHNUNG HABE SOLLEN DIE KLAPPEN HALTEN!!
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12.03.2010 13:03 Uhr von derSchmu2.0
 
+2 | -1
 
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jeder Depp: draengt sich auf jedwede Art an die Oeffentlichkeit oder will es zumindest. Im Web geben sehr viele mehr von sich Preis, als in der Realitaet...aber wenn ma n Auto Fotos macht von ihren Haeusern, ist das wieder datenschutzmaessig bedenklich.

Meine Guete, jeder Arsch kann Fotos von Haeusern machen und die ins Netz stellen, ausser es ist ausdruecklich auf Privatgelaenden untersagt (korrigiert mich, wenn ich falsch liege).

Wenn die Buerger Deutschlands sich eher mal mit diesem Elan auf bedenkliche Dinge stuerzen wuerden, die unsere Regierung verzapft, dann wuerds hier schon ganz anders aussehen...
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12.03.2010 13:24 Uhr von kingoftf
 
+4 | -2
 
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Der: paranoide deutsche Michel.....

Wenn man sonst keine Probleme hat.

Dann doch auch gleich Google Earth verbieten oder BING-Maps.
Da gucken sie Euch in den Garten.
Und Handys gleich mit, wegen Ortung
Und Kreditkarten sowieso.
Und ab zurück in die Höhle, oder zumindest eine Alufolie über den Kopf ziehen, damit die NSA nicht eure Gedanken lesen kann oder Euch mit Chemtrails verseucht.

Spinner


Was ist denn besonderes daran, wenn man ein Haus auf Street View sieht?
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12.03.2010 13:44 Uhr von shadow#
 
+0 | -3
 
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@typek: Das ist Blödsinn!
Panoramafreiheit § 59 UrhG. Ende der Diskussion.

Es gibt nichts, was an Google Street View in Deutschland zu beanstanden wäre. Ob es nun 2m, 2.5m oder 3m sind, ist Korinthenkackerei und für das Endergebnis unerheblich.
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12.03.2010 13:52 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -1
 
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typek: Kennst du Dieter Nuhr?

http://de.wikipedia.org/...

http://panoramafreiheit.info/...

http://www.pro-panoramafreiheit.de/

http://www.fototv.de/...

Edit, Mist shadow war schneller

[ nachträglich editiert von Jlaebbischer ]
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12.03.2010 15:46 Uhr von Rinok
 
+1 | -0
 
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als nächstes: verbietet man uns eine straße entlang zu fahren, weil man ja häuser von anderen einwohnern dabei erblicken könnte.
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12.03.2010 17:06 Uhr von Sparker
 
+1 | -2
 
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Typisch: Irgendeinem Berufsbeschwerer passts nicht. Medien springen auf und machen einen Hype draus. Der Deutsche Michel hat sofort Angst, macht deshalb fröhlich mit, und folgt dann blind den Medien. Die Schüren noch mehr Angst, und die rationalen Argumente sind schnell vergessen, und es wird nurnoch mit der Angst vor dem großen Unbekannten gearbeitet.

Gottseidank sind wir ein Rechtsstaat. Die Richter richtens.
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13.03.2010 22:16 Uhr von bOOsta
 
+1 | -1
 
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Jetzt lasst doch Herrgott nochmal endlich das StreetView in Deutschland kommen !

Ob die nun auf 2m oder auf 3m sitzen is doch sowas von total egal.

Man hat übrigens das Recht Gebäude, die von öffentlichen Plätzen (das sind nunmal die meisten Strassen) zu sehen sind, abzufotografieren und zu veröffentlichen.
Nennt man Panorama- oder Strassenbildfreiheit § 59 UrhG

Wer Angst hat gesehen zu werden, soll doch bitte gleich ganz tief in den Wald ziehen, oder sich in einem Bunker einnisten.

Missbrauch ... da wird immer mit Riesenwörtern umhergeschmissen ...
Welcher Missbrauch denn, wenn die Gesichter und Kennzeichen weggepixelt werden?
OMG meine Hausvorderseite ist zu sehen, oder wie ?

Man man man

[ nachträglich editiert von bOOsta ]
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28.03.2010 15:20 Uhr von DtSchaeferhund
 
+1 | -0
 
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2m oder 3m ist ein erheblicher Unterschied! Ein normaler Zaun ist nicht höher als 2m und damit ist der Einblick auf das Grundstück geschützt. Bei 3m blickt man über jeden Zaun hinweg und das ist keineswegs von der Panoramafreiheit gedeckt. Was sich hinter einem Zaun oder einer Mauer befindet gehört eben gerade nicht zur äußeren Ansicht.

Die beführworter der 3m sollten sich fragen lassen, warum nicht z.B. gleich 5m? Da kann man dann direkt in die Wohnungen in der 2. Etage blicken.. aber Gesichter werden ja gepixelt ;) ?

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