Guido Westerwelle äußert sich zur Kritik an seinen Reisebegleitern
Guido Westerwelle wurde in den vergangenen Tagen kritisiert, weil er unter anderem Ralf Marohn, der ein Anteilshaber in der Firma von Westerwelles Bruder ist, auf Auslandsreisen mitnahm (ShortNews berichtete). Jetzt hat er sich zu den Vorwürfen geäußert.
Westerwelle sieht in der Debatte einen Versuch der Opposition, ihm zu schaden und unterstellt einen Mangel an politischen Argumenten. Zudem sei Marohn ein geschätzter Asienexperte und habe auch schon Kurt Beck (SPD) auf Auslandsreisen begleitet.
Renate Künast (B90/Grüne) kritisiert den Außenminister derweil scharf und unterstellt ihm, dem Ansehen der Bundesrepublik und des Auswärtigen Amtes zu schaden. Die Partei "Die Linke" spricht sogar offen von Korruption.