FDP-Abgeordneter äußert Zweifel an schwarz-gelber Koalition
Durch den andauernden Streit zwischen Union und FDP sinkt das Ansehen beider Parteien immer weiter. Ganze 84 Prozent der Bürger sind der Meinung, dass nicht mehr an einem Strang gezogen wird. Nun äußert auch der erste FDP-Bundestagsabgeordnete seine Bedenken an diesem Bündnis.
Patrick Kurth, Generalsekretär des thüringischen FDP-Landesverbands, äußerte nun gegenüber einer Zeitung: "Wenn die zwei Hauptthemen in der Steuer- und Gesundheitspolitik nicht funktionieren, dann muss man überlegen, wie es weitergeht - und zwar ernsthaft".
Es wäre auch nicht in Ordnung, dass man immer gegen Widerstände der CDU/CSU ankämpfen müsse. Streitpunkte in der Regierung sind unter anderem die Steuerreform und die von FDP-Chef Guido Westerwelle angestrebte Debatte um Hartz IV.