Core i7-980X: Offizielle Vorstellung der 1.000-Euro-CPU mit sechs Kernen
Heute haben diverse Webseiten Tests und News zum Core i7-980X veröffentlicht, dem ersten Sechskern-Prozessor von Intel für Desktop-PCs.
Der Core i7-980X ist eine Extreme Edition und wird in 32 Nanometer gefertigt. Im Gegensatz zu bisherigen Vierkern-CPUs hat der 980X sechs echte und insgesamt zwölf logische CPU-Kerne. Der Grundtakt liegt bei 3,33 GHz.
Auch der 980X hat einen Turbomodus (bei Nicht-Vollauslastung werden CPU-Kerne abgeschaltet, die verbleibenden takten höher), außerdem 12 MB L3-Cache. Intel hat für den Zweck auch einen neuen CPU-Kühler vorgestellt.
Auf diversen Seiten gibt es auch Benchmarks, unter anderem in der Quelle auf Seite 2 und bei Computerbase. Fazit: Für Nutzer von Anwendersoftware bietet der 980X jetzt schon Vorteile, bei Spielen sieht es noch mau aus. Aber das dürfte sich in den nächsten Monaten ändern. AMD steht ja auch schon in den Startlöchern mit dem Phenom II X6.
... was wir brauchen. Wo im moment rund 95% aller Programme noch nicht mal die vorhandenen 4-Kerne-CPUs wirklich effektiv nutzen können brauchen wir natürlich einen 6-Kerner ...
"Du, ich hab jetzt einen X6, mein Office läuft jetzt voll schneller als auf dem alten ausgelutschten X4!"
würd ich F1 tippen...nur so am rande. Interessant dürfte die CPU nur für Anwender werden die Beruflich Programme habe die die CPU richtig fordern...für normal user noch uninteressant. :-)
Mit MS Office 2014, Firefox 4 und Adobe Photoshop Elements 10 brauchen wir solche Kraftprotze damit unsere Rechner nicht langsamer laufen. Wenn die Programmierer sich mal mühe geben würden und bei der Entwicklung von Anwendungen auf vernünftige Ausnutzung von Ressourcen achten würden, statt immer neue Features einzubauen, kämen wir heute noch gut mit einem Pentium IV zurecht.
Dummes Gelaber... natürlich unterstützen 95% der Programme keine multicore CPUs ... aber vor allem deswegen weil es schwachsinnig wäre.
Keiner hätte was davon Office oder Ähnliches für solche Prozessoren auszulegen, solange nicht wenigstens ein Kern davon relevant ausgelastet wird.
Hast du mehrere Programme die keine Mulicore-Prozessoren unterstützen aber dennoch rechenaufwändig sind, werden diese einfach auf die einzelnen Kerne verteilt, oder meinst du, dass ein Kern die ganze Arbeit macht und die anderen mit 0% Auslastung einfach nur so im Prozessor sitzen ?!
Und die anderen 5% der Programme die wirklich was mit der Rechenleistung mehrerer Kerne anfangen können, sind auch dafür ausgelegt...