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Winnenden: Hassbriefe von Sportschützen an die Opfer

Die Hinterbliebenen der Opfer von Winnenden trauern gemeinsam, doch jeder auf seine Art. Die einen still in Gedenken an ihre Opfer, andere durch Protest gegen private Waffen und "Killer"-Computerspiele.

Aber genau das stößt nicht immer auf Verständnis. Deshalb bekamen einige Eltern der Hinterbliebenen Hassbriefe von Sportschützen oder Liebhabern der strittigen Computerspiele zugeschickt.

In einem Buch, das jetzt veröffentlicht wurde und Einzelheiten über die Tat erzählt, werden Auszüge dieser Briefe veröffentlicht.


WebReporter: Susi222
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Buch, Brief, Amoklauf, Hass, Winnenden
Quelle: www.focus.de

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11.03.2010 09:09 Uhr von freakyng
 
+18 | -1
 
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Naja, wie schon oft genug festgestellt es ist nunmal einfach die Schuld auf Sportschützen und/oder "Killerspielspieler" zu schieben. Sowas lässt sich schnell verbieten (und ich bin ehrlich auch bald mal dafür, nur rein aus interesse, wer oder was dann Schuld ist am nächsten Amoklauf der garantiert kommen wird).
Aber die Probleme in der Gesellschaft zu suchen, die sich nunmal nicht so leicht ändern lässt wie ein Gesetz gegen "Killerspiele" oder dergleichen, das ist den meißten dann doch eine Nummer zu groß.

http://spreekillers.org/ <-- Die Seite ist evtl ein bisl "Makaber", aber die Jahreszahlen find ich doch interessant, wenn Killerspiele an allem Schuld sein sollen.
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11.03.2010 09:17 Uhr von Klassenfeind
 
+21 | -8
 
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Das ist doch wohl das allerletzte , ausgerechnet den Opfern solche Briefe zu schreiben.
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11.03.2010 09:45 Uhr von blade31
 
+14 | -0
 
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@ chorkrin: Leider wurde diese Aktion ja vom Aktionsbündniss Winnenden als "erfolgreiche Aktion" verbucht...

Wenn es im Buch steht dann als erfolg
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11.03.2010 09:56 Uhr von fuDDel@
 
+9 | -1
 
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Unglaublich: Ich kann ja die Sportschützen und Freunde von Taktikshootern etc. verstehen - ich bin selbst so ein Zocker - das solche Aktionen evtl. negativ gesehen werden. Aber dann "Hassbriefe" an die Opfer zu schreiben geht überhaupt nicht.

Solchen Leuten fehlt es meiner Meinung nach an Verstand und Fingerspitzengefühl. Einfach widerlich.

Das schöne ist ja auch, dass sie nicht kapieren das solche Aktionen ein noch schlechteres Licht auf sie und alle anderen Zocker/Sportschützen werfen.

[ nachträglich editiert von fuDDel@ ]
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11.03.2010 10:00 Uhr von projekt_montauk
 
+2 | -5
 
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Winnenden ein Amoklauf ????? http://www.youtube.com/...
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11.03.2010 10:05 Uhr von Python44
 
+1 | -0
 
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@ freakyng: Interessante Seite ! Vor allem der Link zum Wiki-Artikel von Ernst August Wagner. Guckt mal wo der 1914 in die Klapse kam und welchen Beruf der hatte ^^
Walter Seifert ist auch in seine alte Schule gerannt und hat seine alte Klassenlehrerin getötet ... und das völlig ohne Computerspiele !

[ nachträglich editiert von Python44 ]
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11.03.2010 10:28 Uhr von snfreund
 
+1 | -3
 
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die: killaspiele sind schuld am elend in der welt, ächtet sie, verbietet sie, auf den scheiterhaufen der geschichte mit den killaspielen ;)
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11.03.2010 11:07 Uhr von Regu
 
+4 | -2
 
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Die Eltern hetzen schließlich auch gegen: Sportschützen die nichts anderes wollen als ihrem Sport nachzugehen. Der Anteil der legalen Waffen der für Straftaten benutzt wird liegt meines Wissens bei 0,2% (kann man aus der Kriminalstatistik entnehmen) alle andere Verbrechen wurden mit illegalen Waffen begangen. Also nun frag ich mich warum die Hetze gegen Sportschützen, wäre eine Kampangne gegen die illegalen Waffen nicht sinnvoller?? Ach so ich vergas, die Sportschützen sind ja diejenigen, die man leicht einschränken und drangsalieren kann.

[ nachträglich editiert von Regu ]
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11.03.2010 11:54 Uhr von frazer09
 
+1 | -3
 
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ich bin dafür endlich mal mit dem androhen von verboten aufzuhören und zu handeln, möglichst noch in diesem monat alle waffen im privathaushalt zu verbieten und alle arten von killerspielen und DANN wenn wieder ein amoklauf passiert bin ich neugierig wo sie dann die schuld suchen, sowas kann man nur verhindern wenn sich die eltern in der erziehung mit ihrem kind beschäftigen, einfach nur hin und wieder mal plaudern, dann baut sich automatisch ein vertrauensverhältnis auf und das kind schüttet von ganz allein sein herz aus

ein verbot von waffenbesitz privat für jeden auch für sportschützen find ich trotzdem sinnvoll, ein amoklauf lässt sich damit zwar nicht verhindern aber der amokläufer könnte wenigstens nicht soviele menschen verletzen
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11.03.2010 12:32 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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Mir wird auch immer ganz anders bei dem Dünnschiss den die Verzapfen. Ja sie haben Angehörige verloren, ja das ist schlimm. Aber irgendwann ist die Schonzeit auch mal vorbei und man muss ihn sagen das sie einen an der Klatsche haben. Aber dann wird wieder die Opferkarte ausgespielt.

Leider sind die Leute die denen schreiben selber nicht die hellsten. Sie lassen sich instrumentalisieren indem sie genau das brutale Bild liefern die das Aktionsbündnis Dummheit haben will.
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11.03.2010 12:44 Uhr von Sheldor
 
+1 | -0
 
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schon krank: ich meine die schuld übertragung an computer spiele und sportschützen, fand ich auch lächerlich aber hassbriefe an die trauenden gehen eindeutig zu weit, wie krank muss man eigentlich sein um sowas durch zu ziehen

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