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ICANN-Tagung: Strafverfolger fordern verwertbare WHOIS-Informationen

Im Zuge der 37. Tagung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) fordern Strafverfolger aus aller Welt besser verwertbare Informationen von Domainbetreibern. Sie monieren dass ca. 27 Prozent der Domaininhaber falsche Adressdaten angeben.

Außerdem ärgern sich die Juristen über sogenannte Proxy-Dienste, die es Domaininhabern erlauben ihre Identität geheim zu halten. Solche sollten nach Meinung der Juristen dazu gezwungen werden mit Behörden zu kooperieren.

Zudem sollen alle Registrare - das sind direkte Domainverkäufer - künftig die Daten der Kunden genauer prüfen. Für Reseller seien dann auch die Registrare verantwortlich. Die Vorschläge der Strafverfolger werden unter anderem auch von der deutschen Regierung unterstützt.


WebReporter: skkoeln
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Strafe, Daten, Domain, Tagung, ICANN
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2010 22:20 Uhr von skkoeln
 
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Es ist klar, dass die Strafverfolger sich mit der aktuellen Lage nicht zufriedengeben. Allerdings stimmen mich einige der Forderungen (alle sind ausführlich in der Quelle) doch misstrauisch.
Fraglich ist sowieso, ob sich der ganze Aufwand wirklich lohnt, da es ja noch genug andere Wege abseits von DNS / Webseiten gibt.
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10.03.2010 23:07 Uhr von Babykeks
 
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Es gibt Tausende von Briefkastenfirmen Es gibt Tausende von Briefkastenfirmen...erwartet die ICANN, dass jeder Registrar persönlich überprüft, ob da auch jemand wohnt?

Es gibt jeden Tag Dutzende von Betrugsfällen mit gefälschten SCHUFA-Identitäten (zB kürzlich Verstorbenen)...und das wäre nur Deutschland.

Wieder mal blinder Aktivismus, der sogar mit den heute gängigen Techniken bereits umgangen werden kann...

Hauptsache mal über das Thema geplappert...sollen sie doch Bier dazu trinken - dann is es wie am Stammtisch vom EU-Rat... ;)
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11.03.2010 00:07 Uhr von Pils28
 
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Naive Wunschvorstellung würde ich sagen! Was die da verlangen, bekommen die ja nicht einmal offline hin! ;-) Ich meine selbst bei den offenkundigen Betrugsfällen in Sachen Abofallen bekommen die niemanden dafür vor Gericht gezerrt! Naja, immerhin haben die noch nicht das KiPo Argument gebracht! Ein wenig Würde haben die dann doch!
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11.03.2010 03:13 Uhr von bobska
 
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Das mit dem Proxy: Server oder Dienste kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, ich dachte, nach dem 11/09, sind die Proxy Server verpflichtet die Daten weiter zu geben, wenn es um eine juristische Verfolgung geht...?

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