ICANN-Tagung: Strafverfolger fordern verwertbare WHOIS-Informationen
Im Zuge der 37. Tagung der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) fordern Strafverfolger aus aller Welt besser verwertbare Informationen von Domainbetreibern. Sie monieren dass ca. 27 Prozent der Domaininhaber falsche Adressdaten angeben.
Außerdem ärgern sich die Juristen über sogenannte Proxy-Dienste, die es Domaininhabern erlauben ihre Identität geheim zu halten. Solche sollten nach Meinung der Juristen dazu gezwungen werden mit Behörden zu kooperieren.
Zudem sollen alle Registrare - das sind direkte Domainverkäufer - künftig die Daten der Kunden genauer prüfen. Für Reseller seien dann auch die Registrare verantwortlich. Die Vorschläge der Strafverfolger werden unter anderem auch von der deutschen Regierung unterstützt.