"Hirndoping" für viele deutsche Schüler eine Option
Eine deutliche Mehrheit der Schüler und Studenten in Deutschland wäre zu "Hirndoping" bereit. Das ergab eine Studie des Psychiaters Klaus Lieb von der Universität Mainz, wie "Die Zeit" berichtete.
Demnach gaben mehr als 80 Prozent der Befragten an, Doping ihres Gehirns ernsthaft in Erwägung zu ziehen, wenn die benutzten Mittel keine Nebenwirkungen hätten. Nur vier Prozent haben in der Realität schon einmal legale oder illegale Mittel zur Leistungssteigerung benutzt.
Damit lägen die deutschen Schüler und Studenten hinter ihren amerikanischen Kollegen, wo immerhin acht Prozent schon einmal derartige Medikamente genommen hätten, um Leistung oder Konzentration zu steigern, so Lieb.