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Mittelschicht braucht vor Hartz IV keine Angst haben

Kein Gesetz hat Deutschland so zerrissen wie Hartz IV, das unter der Regierung Gerhard Schröder vor sieben Jahren eingeführt wurde. Die Furcht vor dem sozialen Abstieg, meist in der Mittelschicht, ist weit verbreitet. Meist unbegründet, zeigen nun Berechnungen.

Nach einer internen Statistik der Bundesagentur für Arbeit sind von der Mittelschicht weniger als acht Prozent Bezieher von Arbeitslosengeld I. Bei Arbeitslosengeld II sind es nur noch 0,3 Prozent, die bei ihrer letzten Arbeit mehr als 3.000 Euro brutto im Monat verdient haben.

"Die Agenda 2010 hat den Abwärtsdruck für Teile der Gesellschaft erhöht." So Markus Grabka vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Betroffen sind vor allem gering Qualifizierte, die schon vorher zu kämpfen hatten. "Der massenweise Absturz aus der Mittelschicht ist eine Mär".


WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Angst, Hartz IV, Beruf, Sorge, Mittelschicht
Quelle: www.ftd.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.03.2010 20:16 Uhr von Deno001
 
+50 | -4
 
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aha: und wieviele "Mittelständler" gibt es noch?????

bzw.

wieviele von uns haben denn über 3000€ Brutto verdient. Ich kenn da nicht so viele von.
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10.03.2010 20:23 Uhr von Showtek
 
+40 | -2
 
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Es gibt noch eine Mittelschicht?
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10.03.2010 20:41 Uhr von Diekmann
 
+7 | -8
 
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Juhu ich bin Mittelschicht :)
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10.03.2010 20:42 Uhr von Plazebo2
 
+44 | -1
 
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Wenn ich die Quelle: lese dann ist mir schon alles klar. die Financial Times spricht nur von der offiziellen Arbeitslosenstatistik in der 3,5 Millionen Menschen arbeitslos sind.

Was ist aber mit den vielen Leuten in 1 Euro Jobs, in Leih- und Zeitarbeitsfirmen, Minijobern und den Menschen in Schulungsmaßnahmen der ARGE? Die sind alle nicht in diese Statistik enthalten.
Das diese Menschen keine Angst vor Hartz4 haben müssen ist ein schlechter Scherz.

[ nachträglich editiert von Plazebo2 ]
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10.03.2010 20:48 Uhr von BeInspired
 
+9 | -20
 
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10.03.2010 20:52 Uhr von weg_isser
 
+17 | -5
 
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@ BeInspired: "auch ein 1 euro job ist ein job."

Falsch, es ist kein Job. Die 1 € sind kein Gehalt/Lohn sondern eine Aufwandsentschädigung...für Fahrtkosten zum Beispiel.

Ein Arbeitsvertrag gibt es auch nicht.
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10.03.2010 21:03 Uhr von BeInspired
 
+5 | -10
 
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@weg_isser: gut, dann formulieren wir es nochmal um:

er oder sie is weg von der straße und "beschäftigt"....

reicht um aus der statistik zu verschwinden...
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10.03.2010 21:21 Uhr von ohne_alles
 
+14 | -1
 
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fragt sich, was die vielen tausend "Mittelschichtler", die in der kürzlich vergangenen Zeit im Zuge der Wirtschaftskrise ihren Job verloren haben, dazu sagen.

Solche Statisken braucht man nur, um Leute hinters Licht zu führen. Bewusste Falschinformation...
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10.03.2010 21:23 Uhr von Till8871
 
+10 | -4
 
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ähhhh, 3000 brutto: sind ca. 1.800 netto. schlagt mich, ich finde das wenig wenn man wohnung, auto etc. abzieht. das ist die mittelschicht??
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10.03.2010 21:30 Uhr von patrickb
 
+19 | -0
 
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... von der Mittelschicht weniger als acht Prozent: Bezieher von Arbeitslosengeld I. Bei Arbeitslosengeld II sind es nur noch 0,3 Prozent, die bei ihrer letzten Arbeit mehr als 3.000 Euro brutto im Monat verdient haben.

Welch eine intelligente Aussage.
Wundert es jemanden?
Wenn der Probant erst mal Arbeitslosengeld beziehst ist er schneller "Unterschicht" als er Unterschicht aussprechen kannst.

Und da er spätestens im Hartz IV Bezug JEDE Beschäftigung annehmen muss die geeignet ist die Bedürftigkeit auf zu heben oder zu SENKEN, ist er auch ganz schnell bei einem Brutto WEIT unter 3000 Euro im Monat.

Also was soll der Quatsch? Leute verarschen?
Natürlich müssen die Angst haben, aber richtig.
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10.03.2010 21:41 Uhr von patrickb
 
+4 | -4
 
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BeInspired: Die Statistiken sollten aber ERWERBSLOSE erfassen.

Beschäftigt bin ich nämlich auch wenn ich zuhause an mir rum spiele....

... und Arbeit habe ich auch immer, zum Beispiel die Bierflasche öffnen...
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10.03.2010 21:41 Uhr von fiver0904
 
+21 | -2
 
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So ein Quark: Ich kenne Informatiker, Ingenieure und sogar einen Musiklehrer der Hartz IV ist.

Propaganda und hohles FDP-Gequatsche, sonst nichts,
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10.03.2010 21:52 Uhr von Summersunset
 
+1 | -15
 
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10.03.2010 22:02 Uhr von fuxxa
 
+5 | -6
 
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3000 Euro brutto sind nicht wirklich viel. Kenne einige, die mit Hartz4 und Nebentätigkeiten mehr raus haben und die gehen arbeiten wenn sie Lust haben oder nur wenn sie Geld fürn Urlaub oder neues Auto brauchen. Ich hab auch nicht viel mehr und muss jeden Tag raus...
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10.03.2010 23:20 Uhr von inging
 
+10 | -2
 
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Also wer 3000 und mehr Euro Brutto hat gehört also: zur Mittelschicht ? Was ist denn das für Scheiß, da gehören 95% meiner Freunde und Familie zu der Unterschicht.
3000 und mehr Euro verdient in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis keiner und da sind manche dabei, die haben wirklich gute Jobs.
Ich bin kaufmännische Angestellte, habe zuletzt als Buchhalter gearbeitet, habe zusätzlich noch Steuerrecht belegt und bin seit 2005 ohne Arbeit, die Firma ist Pleite gegangen. Ich habe trotz intensiven Suchens und Bewerbens keine Arbeit wieder gefunden. Bin zu alt (58) Aber wie ich hier ja lese habe ich auch nicht zu der Mittelschicht gehört, ich habe ja zu wenig verdient.
Und zu welcher Schicht gehöre ich jetzt - untere Unterschicht, als Hartz IV.

Wo nimmt die Agentur für Arbeit so etwas nur her, die Arbeitslosigkeit bedroht jeden und irgendwo ist das Ende der Fahnenstange und da wartet dann Hartz IV, es sei denn man ist Beamter bei der Agentur für Arbeit.
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10.03.2010 23:47 Uhr von Schwertträger
 
+5 | -0
 
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@inging: Ja, 2700 EUR brutto bis ca. 5000 ist: Mittelschicht.
Dann geht es in die gehobene Mittelschicht.

Ein Buchhalter gehört leider nicht zu den gut verdienenden Menschen, vor allem, wenn er bis zum Alter von 35-40 nicht noch ein paar Mal gewechselt und sich stetig verbessert hat.


Mit dem Rest Deiner Aussage hast Du Recht, Betriebspleiten bedrohen auch Mittelständler. Und wenn sie zu alt sind (48+), dann nimmt die auch niemand mehr.
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11.03.2010 00:00 Uhr von BuNnibuB
 
+4 | -2
 
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Angst vor Hartz IV ? schlimm ist das nur wenn es Leute trifft die Familie und die heutzutage dazu gehörigen Schulden haben.

@Metallpresse, Du lebst doch eh für dich allein also rege dich nicht schon wieder so auf dahier Du angeblicher Student...
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11.03.2010 01:10 Uhr von BuNnibuB
 
+11 | -1
 
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In der Regel sind Hartz4´ler Unterschichtler pass mal ein bischen auf was Du sagst hier!
30 Jahre, was weisst Du denn vom Leben? Alg 1 oder 2 geht schneller als Du denkst ohne dein zutun.
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11.03.2010 02:20 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
+9 | -0
 
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@ Belnspired: Arbeit zählt für mich und die meisten erst dann als Arbeit, wenn man ohne "Stütze" sich selber und seine Familie versorgen kann. Alles andere ist nur eine beschäftigungsmaßnahme, bzw. ablenkungsmaßnahme... das ist keine arbeit.
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11.03.2010 08:31 Uhr von Hanno63
 
+3 | -0
 
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braucht "vor" Hartz IV keine Angst zu haben, neee erst wenn es soweit ist ,-
Vorher nicht.
---...{[:-))..---
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11.03.2010 08:38 Uhr von SonicBeam
 
+3 | -0
 
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oha: aber wie hier schonmal erwähnt wurde sind 3000 brutto nicht grad mittelschicht ^^

es geht evt etwas leichter aber wirklich viel ist das auch nicht
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11.03.2010 09:17 Uhr von Rick-Dangerous
 
+1 | -4
 
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Jeder halbwegs: normale Mensch, der schon mal was gearbeitet hat (Mittelschicht), hat Ersparnisse. Andere aus geordneten Verhältnissen erben irgendwann man das ein oder andere Häuschen oder kleines Vermögen.

Wird so jemand mal arbeitslos, wird er nach Alg1 nicht Hartz4 beantragen, da er ohnehin erst sein Vermögen aufbrauchen muss.
Daher rutschen die auch weniger in Harzt4, arbeitslos und auf Dauer arm werden sie trotzdem.

Nicht jeder Mensch lebt von Geburt an auf Miete und von der Hand in den Mund.
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11.03.2010 09:28 Uhr von quade34
 
+2 | -3
 
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Autor: Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen überhaupt nicht zu gebrauchen.
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11.03.2010 10:42 Uhr von S0u1
 
+4 | -0
 
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@Till8871: Japp - das3k sind wirklich nicht viel ...wenn du jetzt noch investiert hast, und Raten zum abbezahlen hast etc.

Tja ^^ aber 3000€ Brutto muss man auch erstmal verdienen.
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11.03.2010 10:53 Uhr von Rick-Dangerous
 
+1 | -7
 
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3000 Brutto: sind 1850 Netto.

Wem das als Single nicht reicht, sollte im Jahr eben nur zweimal statt viermal in Urlaub fliegen, sich mit einer angemessenen Wohnung begnügen und einen Gebrauchtwagen kaufen.

Jammern auf höchsten Niveau.

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