Wissenschaftler warnen vor zunehmender Lichtverschmutzung
Neonreklame, Ampeln, Straßenlampen: All diese ständig leuchtenden Fixpunkte gehören zu dem sogenannten Lichtmüll, der Mensch und Tier krank macht. Dadurch, dass unsere Nächte immer mehr den Tagen angeglichen werden, gerät so manches aus dem Gleichgewicht.
Ökosysteme, Chronobiologie und Hormone verändern sich aufgrund der zunehmenden Lichtverschmutzung. Beispielsweise können sich bei der Angleichung von Tag und Nacht tag- und nachtaktive Tiere in die Quere kommen.
Bei Menschen, deren Melatonin-Haushalt gestört wird, sind öfters Krebserkrankungen aufgefallen. Um auf diese Gefahren aufmerksam zu machen, haben einige Leibniz-Institute die Forschungsgruppe "Verlust der Nacht" gegründet.