09.03.10 23:42 Uhr
 675
 

Wirtschaftskrise: Burnout-Fälle häufen sich

Zunehmend klagen Menschen über Burnout-Symptome. Seit der Wirtschaftskrise gibt es immer mehr Patienten.

Verstärkt trifft es Personen aus dem Managementsektor, viele bemerken nicht einmal, dass sie daran leiden. Oftmals ist man gezwungen, neue berufliche Wege zu gehen, um den enormen Stress zu vermeiden.

Kliniken, die Burnout behandeln, arbeiten fieberhaft an neuen Behandlungsmethoden. Positiv stellte sich Sport heraus.


WebReporter: Edge_1985
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Sport, Fall, Manager, Patient, Burnout, Symptom
Quelle: www.20min.ch

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Berlin: 19-Jähriger stirbt zwei Monate nach Mordversuch selber
Hohes Krebsrisiko durch verarbeitete Nahrung
Gesundheitsausgaben: Eine Milliarde Euro pro Tag

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.03.2010 00:19 Uhr von Hartz4User
 
+14 | -1
 
ANZEIGEN
viele: Menschen lassen sich ja auch mies behandeln, von Vorgesetzten, Firmenbossen oder irgendwelchen Geldsäcken mit Macht. Warum bekommt jeder Panik wenn er vom Vorgesetzten hört: Du bekommst weniger Geld und musst Überstunden machen um deinen Job zu behalten.
Warum denken alle nicht mal etwas anders ? Wenn jemand euch ausbeuten will, tretet denjenigen mal so richtig in den Hintern, anstatt eine Schleimspur zu hinterlassen. Wenn das alle machen würden, könnte es auch wieder mit den Löhnen bergauf gehen.

Es wird Zeit auch mal ein bisschen Intoleranz zu üben.
Kommentar ansehen
10.03.2010 05:33 Uhr von PuerNoctis
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
@Hartz4User: Genau das isses. Ich arbeite ich einem Großunternehmen wo die Zustände ähnlich sind. Dort hat wirklich keiner die E*er in der Hose um etwas mal zu sagen wie: "Tja, tut mir leid, das schaffen wir mit dieser Zeitplanung nicht" -- da wird vom mittleren Management schön nach oben hin-geliebäugelt und die unterliegenden Mitarbeiter reingehetzt bis zum Geht-Nicht-Mehr. Und das schlimme: Die zeigen auch keine Anstalten sich mal zu wehren.

Wir hatten erst einen Fall, da haben wir vermutet, dass ein Kollege immer mehr zur Flasche greift, und eines Tages kam er dann auch sturztrunken am Arbeitsplatz an..... eigentlich ist das ein echt super Mitarbeiter der sich um seine Arbeit kümmert, nur jetzt darf er dort nicht mehr arbeiten und wurde durch diese Schei**e zudem noch kaputt gemacht.

Auch schlimm ist, dass bei uns immer mehr unserer IT-Spezialisten nach Indien ausgelagert werden. Dort herrscht nunmal die Mentalität, dass man nicht direkt "Nein!" zu sagen hat, das passiert alles eher so implizit und man müsste direkt auf die zugehen. Dass die Qualität die aus Indien kommt auch alles andere als Gut ist, ist da wieder was Anderes...

Mittlerweile wünsche ich meiner Firma und dem höheren Management, dass die sich so richtig im Dreck festfahren, anders lernen die´s vermutlich nicht mehr :/

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
Kommentar ansehen
10.03.2010 07:26 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -4
 
ANZEIGEN
Wirtschaftskrise = Burnout ????? Burnout ist doch "Wenn ich zuviel arbeite unter Stress ?" und in Krisenzeiten wäre da doch eher "weniger" ?

Klar - gerade wg. einer Krise kann man natürlich auch "Arbeits-Stress" bekommen ....... aber genau HIER trennt sich die "Spreu vom Weizen" - sprich die "Inkompetenz" fällt hier halt auf, weil die Herren und Frauen Karriere-Geier, vieleicht das erste mal "wirklich arbeiten müssen" ?

Manager und Angestellte die Ihren Job verstehen sehen das als "Herausforderung" und icht als Krise !

.... für mich klingt das nicht nach Burnout, sondern nach "Arsch-auf-Grundeis"-Syndrom !
Kommentar ansehen
10.03.2010 07:59 Uhr von PuerNoctis
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
@Götterspötter: Naja, durch die Wirtschaftskrise müssen unter Umständen Mitarbeiter entlassen werden. Zugleich muss jedoch der Output erhöht, und somit auch die verbleibenden Arbeitnehmer mehr beansprucht werden, damit man auf dem Markt noch was verkauft... Das kann vereinzelt imo denke ich schon zu einem Burnout fürhren. So erlebe ich das hier zumindest aus erster Hand. Da werden Kollegen (die oft outgesourced sind) wieder zur Leiharbeitsfirma zurückgeschickt, und das was noch da ist auf die offenen Posten verteilt, sprich Doppelbelegung einer Arbeitskraft.

Mit der "Arsch-auf-Grundeis"-Aussage wäre ich doch vorsichtiger.
Kommentar ansehen
10.03.2010 08:53 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@PeurNoctis Klar ? vieleicht mache ich mir das zu einfach ...... und ein "Burnout" hat man sich schnell eingefangen - ohne genug "brauchbaren Know-How gepaart mit fehlendem Selbstvertrauen" ....... Ganz ehrlich ! Ich würde kündigen oder meinem Vorgesetzten oder Chef zu rede stellen, weil es kann sich hier nur um "Bad-Stress" handeln . Vom "Good-Stress" wird niemand krank - ganz im Gegenteil !

aber ? reden wir doch mal über die "Krise" - wenn sich Banker und Manager für 2009 Boni-zahlungen genemigen können und mit "Kaviar und Sekt-frühstück" gefeiert wird - kann es wohl nicht so schlimm gewessen sein !

Natürlich hat hier auch die Politik versagt !
Milliarden in die Wirtschaft pumpen und keine "soziale Gegenleistung" verlangen halte ich für "Steuerzahler-Verrat"

Es kann nicht angehen, das "Das Volk" Steuergelder in "kranke Firmen + Banken" pumpt, die an ihrer Lage meistens selbst Schuld sind und dann "grinsend" zuschaun wie sich die "Elite" raffgierig bedient !

Eine "gesunde Firma" müsste den Gürtel enger schnallen, aber die Krise mit einem blauen Auge überstehen.

Und was uns die "Krise" aufzeigen sollte ist - ES DARF KEINE "System-relevanten" Firmen oder Banken geben.
Das "Risiko" sollte aufgeteilt werden und "zu grosse und mächtige Firmen/Banken zerschlagen werden können." - sollten Sie eine Gefahr für die Wirtschaft und den Sozialen Frieden darstellen !!!
Hier wird "weitergepennt" !
Kommentar ansehen
10.03.2010 09:51 Uhr von Kojote001
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem ist leider Gottes das das viele nicht den Mund aufmachen aus Angst ihren Job zu verlieren.
Und das das Problem verstärkt im Managementsektor auftritt wage ich zu bezweifeln was aber nicht heißen soll das ich es komplett abstreite das es dort nicht auftritt. Viel eher glaube ich das dies vor allem im Zeitarbeitssektor der fall ist, da hier viele ständig mit der Angst leben müssen morgen schon keine arbeit mehr zu haben.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?