Museum in den USA bekommt von Saddam Hussein Verfolger schicksalhaftes Fotoalbum
Wie jetzt in einem genauen Bericht des Onlinemagazins "Slate" steht, haben die Jäger des Diktators Saddam Hussein es einem Fotoalbum zu verdanken, dass sie ihn mehr oder weniger durch Zufall im Dezember 2003 in einem Erdloch versteckt, müde und erschöpft, aufgefunden haben.
Das Fotoalbum wurde jetzt erstmals in einem US-Museum für die Öffentlichkeit zugänglich, ausgestellt. Schon im Juni 2003 haben US-Soldaten ein Landgut in Tikrit gestürmt, wo sie den Diktator vermuteten. Er war zwar nicht mehr anwesend, aber man fand erstaunliche und hilfreiche Gegenstände.
So wurde neben acht Millionen US-Dollar, Juwelen seiner Frau auch das verhängnisvolle private Fotoalbum entdeckt. Familienmitglieder und zahlreiche Bodyguards waren u.a. zu sehen. Einer der daraufhin intendifizierten Leibwächter verriet dann das Versteck von Hussein, der dann verhaftet wurde.