GB: Asyl verweigert - Russische Familie sprang aneinander gebunden vom Hochhaus
Eine dreiköpfige Familie hatte hinsichtlich ihres Asylantrages in der schottischen Hauptstadt Glasgow eine Absage erhalten. Das 40 Jahre alte Ehepaar und ihr 20-jähriger Sohn sprangen daraufhin an einem Seil angebunden vom 15. Stock eines Hochhauses in den Tod.
Zuvor hatte die russische Familie eindringlich auf die Konsequenzen hingewiesen, falls ihrem Antrag auf Asyl nicht stattgegeben würde. Bei einer Ausweisung in die Heimat hätte sie das Todesurteil erwartet, teilten sie den Nachbarn mit.
Nach dem Bekanntwerden der Selbstmorde demonstrierte eine Mahnwache vor dem Hochhaus. Sie wolle damit die britische Einwanderungsbehörde zu einer Untersuchung und Klärung des Vorfalls zwingen.