Österreich: Erzabt wollte mit 5.000 Euro Missbrauchsopfer zum Schweigen bringen
Immer häufiger werden vergangene Missbrauchsfälle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch in Salzburg, wo ein Erzabt des Stiftes St. Peter eine solche Straftat beging.
Die Tat liegt bereits vierzig Jahre zurück, als sich der damals 24-Jährige an einen minderjährigen Jungen verging. Zwei Jahre danach wurde der Mann zum Priester ernannt.
Nun meldeten sich einige Opfer aus dieser Zeit und erzählten im Rundfunk von den Übergriffen des Geistigen. Unter anderem wurde dem Erzabt vorgeworfen, er habe letztes Jahr einem damaligen Opfer 5.000 Euro Schweigegeld angeboten. Der Abt will heute in den Medien dazu Stellung beziehen.