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Riad: Kurz vor Vollzug ließ Vater des Opfers Enthauptung des Mörders stoppen

Es fehlten nur wenige Augenblicke, dann hätte der, vom Gericht in Riad befohlene Henker, seine Arbeit vollzogen. Der Mörder einer jungen Frau stand schon zur Enthauptung bereit, auf dem Hinrichtungsplatz in Mekka, als der Vater der Ermordeten hervor trat und den Vollzug stoppen ließ.

Drei Jahre zuvor hatte der zum Tode verurteilte und heute 36 Jahre alte Mann die Frau verprügelt und war mit seinem PKW über die am Boden liegende Frau hinweg gefahren. Der Täter wurde nach Scharia-Recht zum Tode durch das Schwert verurteilt.

Den Auslegungen dieser Scharia zufolge kann die Familie des Opfers dem Täter verzeihen. Dies würde seinen Tod verhindern. Bis kurz vor der Hinrichtung hatte die Familie des Opfers eine solche Nachsicht abgelehnt. In letzter Minute verzieh der Vater dem Mörder und rettete den Mann vor dem Tod.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Vater, Tochter, Scharia, Enthauptung, Vollzug
Quelle: www.da-imnetz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.03.2010 12:23 Uhr von szFrog6
 
+8 | -1
 
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find ich: gar nichtmal so schlecht; vielleicht bewirkt ja die Todesangst in dem Täter etwas...
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09.03.2010 13:49 Uhr von EvilMoe523
 
+1 | -3
 
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Nunja ich denke eher, dieser Mann ist gegen die Todesstrafe und hat es vielleicht deshalb verhindert. Ich bin auch kein Freund der Todesstrafe, aber so etwas würde ich NIE Jemanden verzeiehen können.

Wir reden ja hier nicht von einem Mord im Affekt. Der Mann verbrügelte seine Tochter und fuhr mit seinem Auto kaltblütig nieder. Da muss man seine Tochter schon hassen, wenn man Dies dem Mörder verzeihen kann.

Aber Respekt vor der Entscheidung, wenigstens ein weiteres Leben zu schonen. Hoffe nur, dass es ein reiner Akt der Gnade war.
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15.03.2010 13:04 Uhr von norge
 
+0 | -0
 
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@Metallpresse: wenn deine zeichensetzung kein gag war, würde ich an deiner stelle die füße ruhig halten ;o)
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15.03.2010 15:05 Uhr von norge
 
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Da bin: ich ja beruhigt ;o)
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09.10.2010 15:43 Uhr von normalo78
 
+1 | -0
 
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Laut Scharia gehört zum "Verzeihen" die Zahlung von Blutgeld, also quasi eine Geldstrafe, die der Täter an das Opfer bzw. die Hinterbliebenen zahlen muss. Der Vater hat meiner Meinung nach einfach gewartet, bis der Mörder zumindest mal die Anst "genossen" hat und sich dann entschlossen, das Geld zu nehmen. Der Tod des Mannes macht halt seine Tochter auch nicht wieder lebendig. Das ganze Prozedere passiert da genau in dieser Art und Weise wahrscheinlich ziemlich häufig...

Gruß

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