Abschiebehaft: 17-Jähriger erhängt sich
Am Sonntagnachmittag hat sich ein 17 Jahre alter Mann im Krankenhaus der Justizvollzugsanstalt Hahnöfersand erhängt.
Der junge Mann befand sich in der JVA in Abschiebehaft, weil er über Polen nach Deutschland eingereist war und somit ein "sicheres Drittland" verlassen hatte. Weil er die Nahrung verweigerte, war er in das Zentralkrankenhaus der JVA verlegt worden.
Zuletzt hatte der 17-Jährige wieder gegessen und hatte sich in Gesprächen aufgeschlossen gezeigt. Es war nicht erkennbar, dass der junge Mann Selbstmordgedanken hegte. In Polen und in der Schweiz waren für ihn schon Asylverfahren aktiv. Er soll aus Georgien stammen.