Kölner Verkehrsbetriebe räumen ein, den U-Bahn-Bau schlecht kontrolliert zu haben
Jetzt, nach einem Jahr des Abschiebens der Verantwortung, gibt der Aufsichtsrat der Kölner Verkehrsbetriebe eine Teilschuld am Unglück zu. Demnach haben die Verantwortlichen den Bau nur unzureichend kontrolliert und somit den Pfusch nicht frühzeitig erkannt.
Als Konsequenz wird jetzt Technik-Vorstand Walter Reinarz sein Amt nieder legen. Allerdings kann man Reinarz keine eindeutige Schuld nachweisen, weshalb sein Arbeitsvertrag nicht gekündigt, sondern einvernehmlich aufgehoben wird.
Inzwischen kommen immer mehr Versäumnisse und Unregelmäßigkeiten am U-Bahn-Bau zutage. Mittlerweile ist auch bekannt, dass es bereits vor dem Einsturz Anzeichen für die Instabilität des Schachts gab, die aber nicht ernst genommen wurden.