Benzin-Embargo: Geht dem Iran nun der Sprit aus?
Die von den USA angekündigten schärferen Sanktionen kommen nun immer mehr zur Anwendung. Inzwischen haben Großhändler von Benzin, wie Vitol, Glencore und Trafigura, Lieferungen in den Iran eingestellt.
Allerdings stellen diese Sanktionen kein ernsthaftes Druckmittel dar, da Länder wie Dubai und China ihre Lieferungen entsprechend angepasst haben. Iran stellt ohnehin 60 Prozent der benötigten Kraftstoffe selbst her.
Nach wie vor steht der Iran im Verdacht Nuklearwaffen produzieren zu wollen, auch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) spricht von Hinweisen, dass dieser Verdacht berechtigt sein könnte. Handfeste Beweise wurden bisher nicht dargelegt.