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08.03.10 14:20 Uhr
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Sinus-Studie gibt Aufschluss über das Problem mit den Feministen

Das Heidelberger Sinus-Institut hat untersucht, wie Männer es mit dem Feminismus und der Gleichberechtigung halten. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass zwei Drittel der Männer gleichberechtigt mit ihrer Partnerin leben wollen.

Nur ein Drittel der befragten Männer findet, generell sei unsere Gesellschaft durch zu viel Feminismus/Gleichberechtigung geprägt. Diese Meinung ist in allen Schichten zu finden, auch in der modernisierten Oberschicht. Die Gruppe von Männern, welche Gleichberechtigung befürworten, lässt sich unterteilen.

Es ergeben sich zwei Gruppen: "den modernen Mann" (32%) und "den postmodernen Mann" (31%). Das Problem ist, dass der moderne Mann in einer Zeit lebt, die mit seinen Idealen nicht vereinbar ist, er aber nicht für seine Überzeugung eintritt. Ungefähr das gleiche gilt für die postmoderne Weltanschauung.


WebReporter: woodfox
Rubrik:   Wissenschaft / Geist
Schlagworte: Studie, Feminismus, Sinus
Quelle: www.taz.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Männer lassen sich nicht gerne als Feministen bezeichnen, weil es ihnen so vorkommt, als stünden sie damit nicht für ihre eigenen Interessen ein sondern lassen sich zu einer Marionette der Frau machen. Dabei geht es ja auch um ihre Lebensqualität, die sich verbessert, wenn alle gleichberechtigt leben. Männer müssen auch anfangen, Forderungen an die Politik zu stellen, denn mit Ehegatten-Splitting und fehlenden Kita-Plätzen usw ist ein gleichberechtigtes Zusammenleben nicht möglich.
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen es ist nun mal so...   
 
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08.03.2010 14:27 Uhr von GentleFist
das Zuhause die Frau das "sagen" haben sollte! Bin selber Mann, aber so streiten wir uns dann halt nie und sind beide glücklich. Sie hat dennnoch Respekt vor mir und ich genauso Respekt gegenüber ihr. Wenn ich sie um was Bitte macht sie es und ich genau so. Das finde ich "normal" und das pflegen wir auch. Wenn ich die Rolle spielen würde "ich bin ein mann, es wird gemacht was ich sage", dann würden wir uns in naher Zukunft scheiden.
Kommentar ansehen @gentlefist   
 
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08.03.2010 14:32 Uhr von -darkwing-
total einfältig.

In einer Beziehung muss es einfach immer jemanden geben, der das letzte Wort hat. Je nach Lebensbereich, können sich da Mann und Frau auch abwechseln in einer Beziehung. Da kannst Du jeden Experten von Gruppendynamik und sozialen Verhalten fragen.

Prinzipiell zu sagen "Die Frau sollte das sagen haben" ist genau so engstürnig, wie zu sagen: "Männer sind das dominierende Geschlecht."

Das einzig wichtige, wäre die Lohnangleichung in naher Zukunft. Der Rest ist total pillepalle.
Kommentar ansehen kita-plätze und ehegatten-splitting   
 
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08.03.2010 14:40 Uhr von woodfox
finde ich nicht pille palle.
Ich finde es auch nicht egal, wenn Männer sich nicht trauen, in eher bürgerlichen Berufen Vaterschaftsurlaub zu nehmen, weil die Chefs sie dann komisch angucken und nicht nur das.
Da kann man gesetzlich so viel rumregulieren, wie man will, das Gesetz arbeitet trotzdem nicht für einen mit den Vorgesetzten zusammen, wenn der Vaterschaftsurlaub zu Ende ist.

Edit: und in diskussionen mit "das ist nun mal so" zu kommen, sollte man eher vermeiden, wenn man ernst genommen werden will.

[ nachträglich editiert von woodfox ]

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