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Geburtstagsessen im Kanzleramt für IG-Metall-Chef Berthold Huber

Wie ein Regierungssprecher bestätigte, wird es am 17. März ein Geburtstagsessen zu Ehren von IG-Metall-Chef Berthold Huber geben, welches durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgerichtet wird und im Kanzleramt stattfindet. Bei dem Essen ist ein Gedankenaustausch über Sozialpolitik geplant.

Im vergangenen Jahr wurde bekannt, dass zu einem ähnlichen Anlass ein Essen für Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann im Kanzleramt stattfand. Dieses hatte in der Öffentlichkeit für erheblichen Unmut gesorgt. Regierungskreise verwiesen darauf, dass solche Veranstaltungen nicht ungewöhnlich wären.

Zum 60. Geburtstag von Huber sind auch die Frau des IG-Metall-Chefs, der Gesamtmetall-Arbeitgeberpräsident Kannegiesser und die Chefs von Volkswagen und Siemens eingeladen sowie aus der Bundesregierung Wirtschaftsminister Brüderle, Arbeitsministerin Von der Leyen und Kanzleramtschef Pofalla.


WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Geburtstag, Kanzleramt, IG-Metall, Berthold Huber
Quelle: de.news.yahoo.com
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.03.2010 13:15 Uhr von Teffteff
 
+7 | -0
 
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Warum werden aus solchen Veranstaltungen keine offiziellen Gespräche gemacht? So bekommt das Ganze wieder den Beigeschmack von Konspiration und Korruption. Unsere Regierung scheint nicht lernfähig zu sein oder sie sind tatsächlich so abgehoben, dass ihnen die öffentliche Meinung nichts mehr Wert ist.
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08.03.2010 13:25 Uhr von Haruhi-Chan
 
+8 | -0
 
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Ist ja mal wieder typisch.
Und auf welche Kosten geht das wohl, dreimal dürft ihr raten...
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08.03.2010 14:08 Uhr von httpkiller
 
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Willkommen in der Bananenrepublik Deutschland
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08.03.2010 14:08 Uhr von wussie
 
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Oh ein Festmahl: für unsere Fürsten und Könige.
Was gibts zum Dessert? Bananensplitt?

[ nachträglich editiert von wussie ]
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08.03.2010 15:42 Uhr von Leeson
 
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Ich sag nur eins dazu! Merkantilismus ist ein nachträglich verliehener Begriff für ein Sammelsurium verschiedener wirtschaftspolitischer Ideen und Politiken, welche sowohl geldpolitische als auch handels- und zahlungsbilanztheoretische, aber auch finanzwirtschaftliche Ansätze verbinden. Der Merkantilismus war in Europa die vorherrschende wirtschaftliche Lehrmeinung der Frühmoderne (vom 16. bis zum 18. Jahrhundert).

Mit dem Bedürfnis der absolutistisch regierten Staaten nach wachsenden, sicheren Einnahmen zur Bezahlung der stehenden Heere, des wachsenden Beamtenapparats und nach repräsentativen Bauten und Mäzenatentum der Fürsten entwickelte sich in den verschiedenen europäischen Staaten eine vom Interventionismus und Dirigismus geprägte wirtschaftspolitische Praxis, der eine geschlossene wirtschaftstheoretische und -politische Konzeption noch fehlte. Gemeinsam ist dieser wirtschaftspolitischen Praxis das Streben nach Überschüssen im Außenhandel zur wirtschaftlichen Entwicklung des eigenen Staats. Die Kapitalmenge, die durch die staatlichen Goldreserven repräsentiert wird, werde am besten durch eine aktive Handelsbilanz mit hohen Exporten und niedrigen Importen erhöht. Regierungen unterstützten demnach diese Ziele, indem sie Exporte aktiv förderten und Importe durch Anwendung von Zöllen hemmten.

Heute wird der Merkantilismus (als Ganzes) von der Mehrzahl aller Ökonomen abgelehnt, obwohl einige Elemente weiterhin Beachtung finden.
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08.03.2010 20:12 Uhr von fallobst
 
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@ teffteff: weil bei offiziellen gesprächen alle (vor allem die medien und naiven) sofort handfeste ergebnisse erwarten, die man dann nach einem 3-stunden-gespräch präsentieren soll. am besten noch sofort in gesetzes-form gepresst, sodass es pünktlich morgens zum kaffee vom bundestag abgenickt werden wird...

und wegen dieser immer wieder hochgeschraubten erwartungshaltung entsteht druck, der zu nichts anderem führt als zu einer kurzfristiger zielsetzung der jeweiligen teilnehmer und somit zu verhärteten fronten. dann gibts bei der anschließenden pressekonferenz schöne sprüche auf beiden seiten, aber nicht mal ansatzweise sowas wie einen kompromiss oder gar eine annäherung aneinander...
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08.03.2010 20:17 Uhr von damien2003
 
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Ja ne is klar: Vielleicht will die Bundesangela sich aber auch nur dafür bedanken das die Gewerkschaften bei Lohnabbau und einführung von 1Euro Jobs die füsse so schön still gehalten haben.
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09.03.2010 11:25 Uhr von Teffteff
 
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@fallobst: Es gibt ja nur 2 Möglichkeiten. Entweder ich veranstalte ein privates Essen oder ein offizielles Geschäftsessen. Ist es eine private Veranstaltung, dann kann das Frau Merkel gerne zu Hause auf eigene Kosten abhalten. So macht es ja wohl 99 Prozent der Bevölkerung bei Geburtstagsfeiern.
Bei der Gästeliste gehe ich aber davon aus, dass es sich nicht um eine private Feier handelt, sondern dass der Geburtstag zum Anlass genommen wird, dienstliche Gespräche zu führen. Dann hat die Öffentlichkeit auch einen Anspruch auf Rechenschaft, zu welchem Zweck Steuergelder ausgegeben werden und was bei den Gesprächen heraus gekommen ist. Ansonsten war meine Frage oben rein rhetorisch gemeint, weil es meiner Meinung darauf keine schlüssige Rechtfertigung geben kann.

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