"Bis nichts mehr bleibt": Scientology möchte Spielfilm über die Sekte verhindern
Noch nie war Scientology Gegenstand eines Films im deutschen Fernsehen. Das soll sich nun ändern, denn im ARD-Spielfilm "Bis nichts mehr bleibt" geht es um eine Familie, die durch Scientology zerstört wird. Der Film soll möglichst authentisch sein, so wurde zum Beispiel an Originalschauplätzen gefilmt.
Die zentrale Aussage des Films ist klar: Scientology ist ein totalitäres System, vor dem gewarnt werden muss. Noch während der Dreharbeiten hat Scientology das Filmteam mit Anrufen und E-mails traktiert - inzwischen ist eine härtere Auseinandersetzung daraus geworden.
Scientology prüft per Anwalt, ob der Film zu verbieten sei, denn die angeblich wahre Geschichte sei erlogen: "Genau das Gegenteil von dem, was die ARD zeigt, ist wahr." Scientology plant derweil auch eine Art Gegen-Film "mit Interviews und Gerichtsurteilen".