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Schäuble eifert IWF-Vorbild nach: Für EU-Währungsfond

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble setze sich, laut einem Gespräch mit der Zeitung "Welt am Sonntag", für einen Europäischen Währungsfond ein. In Anbetracht der jüngsten Finanzkrise in Griechenland sollte eine solche Institution für "die innere Statik der Eurozone" eingerichtet werden.

Bisher lehnten die europäischen Länder eine Hilfe des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Griechenland ab, stattdessen würde ihrer Meinung nach "logistische Unterstützung" genügen. Schäuble meinte hierzu, dass dies ansonsten ein Eingeständnis der Hilflosigkeit eines EU-Staates wäre.

Auch der Volkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, sowie Wirtschaftsminister Brüderle sprachen sich ebenfalls für eine EU-Währungsfondgründung aus. Ein Appell von Frankreichs Staatspräsident Sarkozy lautete, dass kein Mitgliedsland in der EU-Zone fallengelassen werden sollte.


WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Wolfgang Schäuble, IWF, Vorbild, Währungsfond
Quelle: www.ftd.de

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08.03.2010 14:19 Uhr von :raven:
 
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Können wir gerne machen, aber per Volksabstimmung! Dann ist so ein Blödsinn schnell vom Tisch...

Irgendwann muss mal Schluss damit sein, dass Deutschland immer drauf zahlt.
Eine Gemeinschaft kann immer nur so stark sein, wie seine Mitglieder. Angesichts der aktuellen Rekordverschuldung sollte ein gesunder Egoismus einkehren. Was allerdings mit unseren "Politikern" nicht zu erwarten ist.

[ nachträglich editiert von :raven: ]

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