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07.03.10 14:16 Uhr
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100.000 Euro: Staat sponsert das erste Mal Geld für Händel-Festspiele

Mit 100.000 Euro beteiligt sich der Bund das erste Mal an den Händel-Festspielen in Göttingen.

Der aus dem Amt scheidende Intendant der Spiele, Benedikt Poensgen, teilte diese erfreuliche Information der Öffentlichkeit mit.

Stattfinden werden die Festspiele in diesem Jahr vom 14. bis 25. Mai. Der wichtigste Bestandteil der Festspiele wird in diesem Jahr die Oper "Tamerlano" sein.


WebReporter: olaf38
Rubrik:   Kultur / Veranstaltungen
Schlagworte: Geld, 100, Staat, Festspiel, Göttingen, Händel-Haus
Quelle: www.hna.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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+8 | -3
 
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07.03.2010 15:06 Uhr von ImmerNurIch
Gibt es dann auch Freikarten für H-4-ler??????

Wer zu diesen Festivals hingeht, der hat auch genug Geld - warum also sponsert hier der Staat?? Sollen die doch die Preise erhöhen. Das können sich die Besucher dieses "Events" doch locker leisten!!!

So beweist unser Staat wieder einmal überdeutlich, wem seine Gunst in allererster Linie gilt --- den Reichen!!!
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+3 | -1
 
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07.03.2010 15:41 Uhr von olaf38
vor allen Dingen gleich 100.000 ???
Kommentar ansehen @ immernurich   
 
+2 | -6
 
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07.03.2010 15:54 Uhr von fallobst
1.) ja woher nimmt der staat denn das geld zum ausgeben?
2.) wie viele milliarden gibt der staat im monat für h4 aus?

ironie: wie kann der staat es auch wagen geld für irgendetwas außer h4 auszugeben? das geht doch nicht...

[ nachträglich editiert von fallobst ]
Kommentar ansehen @ fallobst   
 
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07.03.2010 16:38 Uhr von ImmerNurIch
offensichtlich hast du nicht verstanden, worum es geht!!

Wenn man als Staat angeblich kein Geld hat und dann auch noch bei den Schwächsten der Nation sparen will um die frei werdenden Gelder nach oben zu verteilen, dann ist dies eine Sauerei.
Das gilt auch dann, wenn wie hier, Geld für die verschleudert wird, die sich solche Veranstaltungen durchaus selbst finanzieren können.

Jetzt verstanden???
Kommentar ansehen @ immernurich   
 
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07.03.2010 22:38 Uhr von fallobst
jetzt unabhängig von diesen händel-spielen, ist der staat doch nicht nur dafür da jeden von den steuerzahlern erarbeiteten cent in h4 zu stecken.
deutschland ist doch nicht einfach ein riesen sozialamt. ein staat hat ebenso viele andere pflichten. natürlich wird bei einer krise normalerweise als erstes in kunst/kultur gespart, damit kann ich leben. aber mir gefällt dieser tonfall nicht, als ob alle arbeitenden leute kein recht haben auch ein wenig von ihren steuerzahlungen zu profitieren. bei dir herrscht der tonfall "steuern her und klappe zu"...
Kommentar ansehen Ginge es nach mir ...   
 
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08.03.2010 00:10 Uhr von ThomasHambrecht
... könnte der Staat die Hälfte seines Steuereinkommens in kulturelle Veranstaltungen stecken. Damit endlich mal die Leute die "Big Brother" und "DSDS" schauen mitbekommen, dass es auch Kultur gibt. Ich bin zwar gerne bereit den vollen Preis für staatlich ungesponserte Veranstaltungen zu bezahlen, bin auch dafür, dass andere Leute für einen günstigeren Preis einmal ein etwas höheres Niveau einer Kunstdarbietung wahrnehmen können. Wems dann nicht gefällt, kann danach immer noch auf das Niveau von "Gemanys next Topmodel" zurück.
Kommentar ansehen @ fallobst   
 
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08.03.2010 00:11 Uhr von DeepVamp
Die Frage ist doch, wem der steuerzahlenden Arbeiter bringt es denn was, dass dort 100 000 gesponsert werden?
Wahrscheinlich keinem, denn das ist eine Veranstaltung die sich ein Mensch der hart arbeitet meistens gar nicht leisten kann.
Kommentar ansehen @ImmerNurIch   
 
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08.03.2010 00:26 Uhr von ThomasHambrecht
... Geld für Kunstveranstaltungen und Kultur ist nie verschleudert. Die Förderung ist eines der obersten Gebote von Deutschland. Dafür haben wir sogar eine Künstlersozialkasss - der Staat übernimmt die Hälfte der Krankenkassen und Rentenzahlungen von Künstlern.
Dass in Deutschland die Kultur, langsam vor die Hunde geht ist ein anders Problem. Kunst muss aber für alle erreichbar und bezahlbar werden. DSDS kannst du kostenlos in der Glotze haben. Zumindest die Mittelschicht kann sich solche Veranstaltungen leisten.
Der Staat fördert mit einigen Millionen aber auch sehr viele andere Vereine verschiedenster Art.

Und wer auf Hartz4 ist soll etwas dagegen machen - ich kenne einige, die es durch Freiberuflichkeit, und abstrakte Ideen geschafft haben. Rumsitzen und auf den Staat warten - ist schon verloren.

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