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Weitere verunreinigte DNA-Spuren beim BKA gefunden

Laut dem "Spiegel" gibt es beim BKA in der DNA-Datenbank weitere Fälle von verunreinigten DNA-Spuren. In den letzten Monaten sind 74 Spur-Spur-Serien überprüft worden, bei denen mehrfach übereinstimmende DNA-Spuren sichergestellt, aber kein Täter ermittelt werden konnte.

BKA-Experten konnten bestätigen, dass Asservate von Mitarbeitern verunreinigt wurden. Es ist nicht auszuschließen, dass das Dunkelfeld bei verunreinigten DNA-Spuren durch Mitarbeiter weitaus größer ist. Die bis jetzt überprüften DNA-Serien sind nur ein kleiner Teil der BKA-Datenbank.

Bekannt geworden sind verunreinigte DNA-Spuren durch die Suche nach dem Phantom von Heilbronn. Gefundene DNA-Spuren stammten von einer Mitarbeiterin, die die Wattestäbchen verpackt hatte.


WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Spur, DNA, BKA, Datenbank, Verunreinigung
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.03.2010 09:28 Uhr von Klopfholz
 
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Da könnte auf die Gerichte eine Lawine von Wiederaufnahmeverfahren zukommen. Jeder könnte jetzt Beweise für seine Verurteilung anfechten. Was für eine Schlamperei!
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07.03.2010 12:13 Uhr von Knuffle
 
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Ich frage mich, was ist, wenn einer der Mitarbeiter wirklich mal ein Verbrechen begeht, und die am Tatort gefundene DNS-Spur mit einem Mitarbeiter der Verpackungsfirma abgeglichen werden kann. Wie kann man dann mit Sicherheit Ermittlungen einleiten, ohne mehrere Beweise zu haben?

[ nachträglich editiert von Knuffle ]
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07.03.2010 17:40 Uhr von bobska
 
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Ich kann bei der Ausbildung nur: ein Staffel CSI oder vielleicht zwei empfehlen, wird den jungs bei der Spurensicherung bestimmt weiter helfen.

[ nachträglich editiert von bobska ]
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17.12.2010 06:48 Uhr von mort76
 
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Klopfholz, es wird in diesen Fällen ja eben nicht die DNA des Täters "gefunden", sondern die von jemand ganz anderem.
Im Zweifelsfall wird der Täter daurch ja eher entlastet- ein Wiederaufnahmeverfahren wäre dann ja eher kontraproduktiv für den Täter...

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