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06.03.10 15:02 Uhr
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Dienstwagen sollen bald anders besteuert werden

Die Koalition plant eine Abänderung des derzeitigen Steuergesetzes für privat genutzte Dienstwagen.

Im Fokus sollen diesmal die Anbieter der Premium-Klasse sein, da diese aufgrund der Abwrackprämie weniger profitiert haben als Anbieter im unteren Segment. Gerade Dienstwagen werden vorrangig von Premiumherstellern bezogen.

Der neue Vorschlag sieht vor, dass die Besteuerung sich nicht mehr am Bruttopreis eines Wagen richtet, sondern vom Nettolistenpreis. Diese Entlastung würde jedoch dem Staat neue Steuerausfälle einbringen.


WebReporter: Edge_1985
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Regierung, Steuer, Dienstwagen
Quelle: www.focus.de
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen einfache lösung   
 
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06.03.2010 17:15 Uhr von tutnix
es gibt nur ein steuersatz, völlig unabhängig von der nutzung des fahrzeuges. hat eigentlich nur vorteile, aber ist wohl zu einfach für politiker ;).

[ nachträglich editiert von tutnix ]
Kommentar ansehen kann ja nur wieder   
 
+9 | -3
 
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06.03.2010 17:29 Uhr von JustRegistered
ein unüberlegter dummer politiker-vorschlag sein. vorschläge dieser qualitativen güte und inhaltlichen unüberlegtheit erwartet man eigentlich eher aus dem linken bereich, aber mittlerweile hat sich das gequirlte sch** reden wohl im gesamten polit-genre ausgebreitet!

zum thema:

1) wie will man denn steuerrechtlich verbindlich festlegen welches fahrzeug premium ist und welches nicht? preis (-leistung)? marke? hubraum?^^

2) man müsste annehmen, dass der personenkreis, welcher über premium-dienstwagen vfgt, nicht nur 8,75€ Stundenlohn erhält und sich diesen "Luxus" daher auch finanziell leisten kann.

3) warum sollte man ihnen also den luxus "schenken" während sich niedere angestellte die notwendigkeit ihres kleinen dienstwägelchens hart erarbeiten müssen? stichpunkt gleichberechtigung?

4) alternativ könnte man drüber nachdenken nur inländische hersteller zu bevorzugen. wobei da schon die nächsten probleme lauern: ausländische zulieferer, ausländische eigner/beteiligungen, generell wird in dem segment eh schon der heimische pkw bevorzugt gekauft usw usw...

[ nachträglich editiert von JustRegistered ]
Kommentar ansehen sehr gut!   
 
+20 | -2
 
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06.03.2010 17:32 Uhr von Alice_undergrounD
warum machen wir es nich gleich so, dass die reichen steuern bekommen, anstatt sie zu zahlen? :)

-.-

HURENSTAAT!!!!!!!!!!
Kommentar ansehen @JustRegistered   
 
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06.03.2010 18:28 Uhr von Gurke2000
Die Regelung würde natürlich für alle Dienstfahrezeuge gelten, aber es könnten sich dann mehr Arbeitnehmer leisten, einen ´Premium´-Pkw als Dienstfahrzeug zu nehmen.
Wovon dann eben besagte Hersteller-Klientel profitieren würde.
Kommentar ansehen Nicht nur Premium-Klasse...   
 
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06.03.2010 18:59 Uhr von YetiF
Der Betrag geht ja schon wieder in die Richtung: "Die Bonzen gönnen sich wieder was", aber das nicht unbedingt nur so.

Das aktuelle Steuerverfahren ist nämlich extrem fragwürdig: Wenn man ein Dienst- oder Firmenfahrzeug nutzt, dann muss man die Privatnutung versteuern. Das ist auch ok so, und das gilt für einen Ford Ka (oder noch kleiner) genauso wie für einen Mercedes SLK. Als Grundlage für die Versteuerung wird der Brutto-Listenpreis des Fahrzeugs herangezogen; also der Preis mit Mehrwertsteuer.

Auf diesen Preis wird dann die Eigennutzung berechnet (meist pauschal), und dann nochmal die Mehrwertsteuer draufgeschlagen. Man zahlt somit Mehrwertsteuer auf die Mehrwertsteuer, und derartige Doppelbesteuerungen (mit derselben Steuerart) gibt es eigentlich in Deutschland nicht.

Als Basiswert den Nettowert des Fahrzeuges heranzuziehen ist also richtig. Und davon prifitiert ein kleiner Handwerker, der seinen Passat auch privat zum Lebensmitteleinkaufen nutzt genauso, wie Leute mit einem Einkommen, denen dieser Unterschied eigentlich egal sein müßte.
Kommentar ansehen Die 1% Reglung ist eh murks   
 
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06.03.2010 20:34 Uhr von inging
da werden die Leute sowieso beschissen, denn selten hat das Auto noch so einen Wert, wie es in der Liste steht. Nur wenn du es verkaufen willst, dann zählt für die Händler die Liste nicht mehr.
Jeder der den Dienstwagen mit nach hause nehmen darf (oder muss), also kein eigenes braucht !, sollte vielleicht mit einer Pauschale belastet werden.
Dein Cheff schafft ne teure Kiste an und du bist gezwungen, die zu fahren (Monteure, Außendienstmitarbeiter, Servicemitarbeiter,Fahrdienstler z.B.) und dann 1% Regelung, Prost Mahlzeit. Einen Bekannten von mir ging es so, dazu kam, dass er für das Schiff keinen Parkplatz im Wohngebiet fand und er ständig Angst hatte, dem Ding passiert was. Von dem Geläster der Nachbarn ganz abgesehen.

Unsere Politiker, denken sicher an ihre eigenen Dienstwagen und die meckernden Chauffeure, die die 1% Reglung ja auch haben. Die sollen die Herrschaften "artgerecht chauffieren" und da ist ein Kleinwagen wohl fehl am Platze
Kommentar ansehen VOM VOLK GEWÄHLT!   
 
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06.03.2010 20:47 Uhr von datenfehler
Beschwert euch nicht, sondern ändert was....
Kommentar ansehen Lobbyistenknechte   
 
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06.03.2010 21:28 Uhr von NA1
Wessen Auto ich fahr......Dessen Lied ich sing.

Verbietet endlich die Nebenjobs der Politiker.
Oder können sich die aufgebretzelten Lehramtsabbrecher
von einem Job nicht ernähren.

Die FDP stützt nur die Mittelschicht.
Die Kleinen werden sich wehren

FDP....... Zero Points
Kommentar ansehen Schmarrn.   
 
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06.03.2010 21:48 Uhr von aaargh
Ganz einfache Änderung:

besteuert wird der tatsächliche Kaufpreis und nicht der Listenpreis.
Kommentar ansehen Also ich finde das gut,   
 
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06.03.2010 23:06 Uhr von mallcom
dass Politiker endlich mal für ihre unendlichen Privatfahrten zahlen sollen.
Aber da der Staat ja sowieso sparen will (hahahahahahahaha, nur nicht bei sich selbst!!!) sollten die ganzen Nobelkarossen angeschafft werden. Ein Passat tuts auch, wird sich niemand ein Bein brechen und auch niemand unglücklich werden. Nur der Staatskasse tuts gut, aber wen interessiert das schon. Wenns Geld nicht reicht werden eben Steuern erhöht oder neue Abgaben erfunden, wen juckts. Der dumme Bürger macht doch alles mit und bis zur nächsten Wahl ist sowieso alles wieder vergessen, ein paar falsche Versprechungen zwischendurch... und wenn das nichts bringt, schüren wir ein wenig Angst und der Mob hält weiter still.
So geht Demokratie, oder doch nicht???

...oder waren damit etwa garnicht die Politikerautos gemeint...?

[ nachträglich editiert von mallcom ]
Kommentar ansehen Netter denkansatz, aber noch verbesserungswürdig.   
 
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07.03.2010 03:24 Uhr von Presbit
Die Sache mit dem Bruttolistenpreis ist sowieso schon immer humbug gewesen, denn:

Wenn man den Wagen dienstlich benötigt, also für die Firma kauft, so kann man diesen von der Steuer absetzen -> somit bezahlt man also 19% weniger für das Auto.

Wieso soll dieser dann mit pauschal 1% des neu-BRUTTOlistenpreises versteuert werden?! Reine Geldmacherei.

Wie siehts aus mit dem Nettolistenpreis? Auch Humbug! Da jede Firma beim Kauf eines Dienstwagens prozente bekommt. Der Staat erkennt diese dann jedoch nicht an, und es muss trotzdem ein nettolistenpreis versteuert werden (1% pro Monat), und nicht der tatsächliche Kaufpreis.
Kommentar ansehen @NA1   
 
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07.03.2010 09:49 Uhr von tester4321
Deine "böse Mittelschicht" sorgt dafür, dass Kohle in die Kassen Deutschlands kommt und unser Sozialstaat noch funktioniert. Beschwer Dich mal lieber bei Fussballergehältern und Co.

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