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NRW: Frauen verdienten 2009 fast ein Fünftel weniger als Männer

Einer aktuellen Statistik zufolge haben weibliche Vollzeitbeschäftigte in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr 19 Prozent weniger verdient als männliche Beschäftigte. Der Durchschnittsverdienst der Männer lag demnach bei 45.743 Euro, der von Frauen bei 37.071 Euro.

Bei Teilzeitbeschäftigten ist die Diskrepanz in der Bezahlung der Geschlechter bereits deutlich geringer. Bei geringfügig Beschäftigten liegen die weiblichen Beschäftigten mit ihren Verdiensten sogar vor ihren männlichen Kollegen.

Die Ursachen für die Unterschiede dürften nach Ansicht der Landesstatistiker in der geringeren Wochenarbeitszeit und den geringeren Sonderzahlungen liegen.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mann, Frau, Nordrhein-Westfalen, Verdienst, 2009
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.03.2010 11:24 Uhr von norge
 
+13 | -0
 
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ich würde mich über 37000 freuen... auch als mann :o/
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06.03.2010 11:25 Uhr von _-Chris-_
 
+4 | -12
 
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Frauen verdienten 2009 fast ein Fünftel weniger richtig so !
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06.03.2010 11:35 Uhr von Natoalarm
 
+7 | -6
 
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Richtig so auch! Hier bei uns sorgen sie nur für Betriebsunfrieden!
Mobbing untereinander Kollegen ausrichten rungezicke Raucherpausen auf Kosten der Nichtraucher!
Und das ständige bla bla bla bla bla...................
Wer soll dann noch in diesem Land die Kinder machen wenn die nun auch alle Vollzeit und Karriere machen?
Einfach In Krippen abschieben ist nicht das was ein Kind verdient hat!!!
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06.03.2010 11:46 Uhr von micha1978
 
+7 | -4
 
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Gleichberechtigung = Demokratie: @_-Chris-_
Dein Gerechtigkeitsgefühl ist gleich Null oder? Würdest du es toll finden wenn du weniger verdienst als dein Mitarbeiter weil deine Nase ein wenig größer ist?

@Natoalarm
Wo arbeitest du? Im Puff? Also ich kenne auch normale Frauen.

"Wer soll dann noch in diesem Land die Kinder machen wenn die nun auch alle Vollzeit und Karriere machen?"
Tolle Einstellung nur leider kommst du da 65 Jahre zu spät. Trauerst immer noch oder?
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06.03.2010 12:10 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -1
 
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Ich kann´s: nicht mehr hören ....
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08.03.2010 11:19 Uhr von psycoman
 
+2 | -2
 
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geringe Arbeitszeit - also weniger Geld: Wo ist da das Problem? Bei geringerer Wochenarbeitszeit wird natürlich auch weniger gezahlt. Es wäre wohl unfair, wenn jemand der 42 Stunden arbeitet genausoviel erhält wie jemand der nur 38,5 Stunden arbeitet.

Außerdem wird der letzte Teil der Quelle unterschlagen
"Bei den geringfügig Beschäftigten dreht sich sogar das Verhältnis um. Hier waren weibliche Beschäftigte mit 3496 Euro sogar um 5,5 Prozent besser gestellt als ihre männlichen Kollegen, die auf einen Durchschnittsverdienst von 3315 Euro kamen. In der Statistik wurden nur regelmäßige Arbeitsverhältnisse erfasst. Die Ergebnisse der statistischen Berechnungen sind allerdings nur vorläufig."

Da verdienen Frauen mehr.
Außerdem haben Frauen doch einen Mund. Es steht ihnen frei, mehr Geld zu fordern. Vielleicht können Männer einfach besser verhandeln.
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08.03.2010 23:04 Uhr von aktiencrack2009
 
+3 | -3
 
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Und: wenn sie dann auch noch Schwanger sind kennt das rumgezicke keine Grenzen mehr.
Und jetzt her mit dem Minus ihr Emanzenversteher
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17.03.2010 12:37 Uhr von Ollii
 
+3 | -1
 
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Und täglich leiert die 23-Prozent-Leier: Und täglich leiert die 23-Prozent-Tibetanische-Gebetsmühle…. weil Frauen für gleiche Arbeit doch angeblich mal wieder 23 Prozent weniger
verdienen…..
Also empören wir uns auch ob solcher Diskriminierung. Nur: Es stimmt
einfach nicht, ist vielmehr ein arger Missbrauch statistischer
Globaldaten.
Denn erstens: Welche Firma ist so idiotisch, jemandem für die gleiche
Arbeit ein Viertel mehr zu zahlen? Jeder Geschäftsführer, der das
täte, würde vom Eigentümer mit nassen Fetzen davongejagt.
Zweitens: Wo sind eigentlich die zehntausenden Anzeigen bei den (um
die eigene Wichtigkeit und Daseinsberechtigung ringenden) Gleichbehandlungs-Beauftragtinnen, die jene Statistik durch Exempel aus dem wirklichen Leben unterlegen würden?
Drittens gibt es in der Tat Bereiche, wo Männer für anscheinend
gleiche Arbeit wirklich mehr verdienen: im Fußball, im Tennis oder in
der Kunst. Dort strömen zu den Männern in der Regel viel mehr
Zuschauer. Sollen diese künftig immer auch Tickets für Frauenfußball
erwerben müssen?
Viertens, und nur hier ist staatliches Gegensteuern legitim, wählen
auch heute noch Mädchen in Massen überbesetzte, daher schlecht
bezahlte Berufe wie Friseurin oder Kosmetikerin. Während sie die
außerhalb von Krisenzeiten boomenden Branchen rund um Maschinen und
Software meiden.
Fünftens gibt es von der Bundeswehr bis zur Lebenserwartung
viele nicht auf dem Gehaltszettel erscheinende Bevorzugungen von
Frauen.
Sechstens sei auf die enormen Steuerverschwendungen unter dem Titel
"Gender" verwiesen, auf die frauenlastige Scheidungsindustrie oder
auf Mineralwasserfirmen, die gerne für Brustkrebs-, aber nie für die
Prostatakrebsbekämpfung spenden.
Siebentens sind weit mehr Männer arbeitslos.
Und achtens zeigen zumindest deutsche Statistiken (für Österreich
werden solche nicht erstellt), dass Männer im Schnitt viel mehr
arbeiten. Bei den Selbständigen sind das etwa 49 Wochenstunden
gegenüber 36 weiblichen. Von der überwiegend weiblichen Teilzeit ganz
zu schweigen.
Trotz all dem gelten eigentlich Frauen als unsolidarisch und Männer
als Machos, die diese Fakten auch nur zu erwähnen wagen.
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04.06.2010 07:24 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -2
 
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hohl: weniger arbeiten = weniger geld. logisch.
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06.06.2010 10:39 Uhr von TSch281
 
+0 | -0
 
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@psycoman: "Wo ist da das Problem? Bei geringerer Wochenarbeitszeit wird natürlich auch weniger gezahlt. Es wäre wohl unfair, wenn jemand der 42 Stunden arbeitet genausoviel erhält wie jemand der nur 38,5 Stunden arbeitet."

Cool wenn ich da so nachdenke wie viele Stunden ich in der Woche insgesamt arbeite müsste ich schon längst Millionär sein. Leider gibt es immer noch viele Job´s die viel mehr Stundenlohn haben als andere und somit Deine Aussage NICHT zutreffen kann!! Es geht einfach nicht zu sagen das jemand der weniger lang arbeitet auch weniger Geld hat.

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