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Telekom löscht 19 Terabyte an Vorratsdaten

Nachdem die Vorratsdatenspeicherung vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig deklariert wurde, fangen die ersten Unternehmen an, ihre Daten zu löschen.

Zu diesen gehören z.B. Telekom und Vodafone. Ein Sprecher der Telekom spricht von 19 Terabyte an Daten, die gelöscht werden müssen. Die endgültige Löschung "wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen". Vodafone bestätigte ebenfalls, dass Sicherungskopien nicht aufbewahrt und gelöscht werden.

Beim Urteil des Bundesverfassungsgerichtes heißt es, dass nicht die Vorratsdatenspeicherung an sich verfassungswidrig sei, sondern die momentane Umsetzung. Das liegt vor allem an der fehlenden Datensicherheit und Verschlüsselung. Zudem könnten falsche Verwendungszwecke gefunden werde.


WebReporter: polotaxi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Urteil, Telekom, Bundesverfassungsgericht, Löschung, Vorratsdaten
Quelle: www.golem.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2010 08:34 Uhr von Conner7
 
+11 | -62
 
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05.03.2010 08:37 Uhr von mrbackup
 
+11 | -1
 
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achwas: irgendwo muss man ja mal anfangen
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05.03.2010 09:10 Uhr von jupiter12
 
+56 | -1
 
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trotzdem: schon erschreckend wieviel Daten da in 6 Monaten zusammen gekommen sind...
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05.03.2010 09:20 Uhr von Mr.Gato
 
+30 | -2
 
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Ohja Wow... 19TB... Und das sind auch nur reine Verbindungsdaten - Keine Video- und Audiodateien.
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05.03.2010 09:59 Uhr von Fataal
 
+11 | -1
 
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Da kommt noch einiges: 19 TB waren bestimmt nicht alles...

bin mal gespannt wieviel das am ende sind...
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05.03.2010 10:05 Uhr von Python44
 
+9 | -6
 
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Lächerliche 19TB Daten ??? Und DAS sollte jetzt mehrere hundert Millionen Euro von den armen Telekommunikationsanbietern verschlingen ??? Dafür wäre ja nichtmal ein neues 19"-Rack notwendig ;o))) Allein die Datenbank mit sämtlichen Telekom-Kundendaten dürfte schon größer sein...
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05.03.2010 10:14 Uhr von kingalca
 
+7 | -7
 
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bla: 1 Char, 1 Bit. 1 Byte = 8 Bit. 1 Bit * 1024 * 1024 * 1024 und so weiter.. ;) das ist schon EINIGES an daten. Ne 2 Megabyte Datei ist schon echt groß!!!
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05.03.2010 10:21 Uhr von kingalca
 
+8 | -0
 
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@tsunami13: Tolle Rechnung.
Aber so weit denkt unsere "hella" aka Zahl mit vielen NUllen aka "Bundesregierung" leider nicht. :/
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05.03.2010 10:26 Uhr von Python44
 
+9 | -6
 
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@ tsunami13: Boah ey - 360 Festplatten à 100 Euro würden die Telekom, die letztes QUARTAL rund 15 MILLIARDEN (!!!!!!!) Euro Umsatz gemacht hat echt in Armut stürzen ^^
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05.03.2010 10:39 Uhr von andi_25
 
+7 | -3
 
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@ Python44: Du kennst dich ja echt aus oder ?
Ein Unternehmen kann mit 360 Platten a 100 EUR nichts Anfangen.

Da kommen Storage Systeme her, da kosten dann mal die 20 Terra so an die 80.000 EUR wenn es ein Günstiger Anbieter ist, die T Pom nutzt aber EMC2 Maschinen da dürften die 20 Terra so an die 200.000 EUR Kosten.

[ nachträglich editiert von andi_25 ]
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05.03.2010 10:57 Uhr von EdwardTeach
 
+2 | -5
 
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News: Klar das die Löschung noch dauert, erstmal müssen ja die Daten verkauft werden.

Werden ohnehin erstmal nur Daten von wichtigen Menschen gelöscht. Normale Kunden sind viel Geld wert wenn man die verkaufen kann.

Ich traue denen sowieso nicht. Die Daten könnten gelöscht werden, aber selbst wenn nicht kanns keiner Nachweisen.
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05.03.2010 11:00 Uhr von John2k
 
+3 | -2
 
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Die Festplatten bitte postwendend: an meine Adresse.
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05.03.2010 11:00 Uhr von ylarie
 
+5 | -3
 
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Als ich die Meldung am Mittwoch (schon!) gelesen hatte, habe ich eigentlich sogar an mehr Speicher gedacht.

Nun gut, die Systeme sind weit teurer als das was man im Heimgebrauch nutzt.
Aber mal ehrlich... 19 TB hat der Durchschnitt in zwei, drei Jahren bestimmt auch schon als Heimanwender rumliegen.

Von dem her ist es eigentlich schon recht wenig. Und wenn sich die Anbieter da schon über die Kosten aufregen, was sagen sie dann erst bei der normalen Kundenpflege?
Oder sparen dann alle so wie die Telekom daran?

Übrigens, an Tsunami...
Die Daten sollten eigentlich für 6 Monate gespeichert werden. Danach konnten sie an sich weg.
Aber es gibt bestimmt Unterschiede zwischen den Anbietern.
Und einen soll es ja geben der sich von Anfang an nicht daran gehalten hat...
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05.03.2010 11:22 Uhr von Remosch
 
+0 | -1
 
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hmm: irgendwie finde ich 19 TB sogar nocht recht human, ich habe da mit wesentlich mehr gerechnet.

Aber man muss ja sagen, dass die 19 TB jetzt nur alleine bei der Telekom liegen, was kommt da wohl zusammen. wenn man alle Betreiber nimmt ?
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05.03.2010 11:25 Uhr von stephan_
 
+3 | -0
 
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Dass da so viele Daten zusammenkommen - man bedenke, das sind nur Textdateien mit Verbindungsdaten. Unglaublich.
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05.03.2010 11:37 Uhr von bigpapa
 
+5 | -6
 
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19 TB ??? Süss. das sind ca. 2000 Euro Plattenkosten beim ALDI :))

Und diese Platten haben alle Garantie. Also bau ich ein 3er Raid auf. Fällt ne Platte aus, gibts Alarm und ein Techniker bewegt sich und tauscht die aus. Fertig. Ihr wollt mir doch nicht erzählen das die es mit den normalen Homepages der Kunden anders machen ??

Und Zugriffe (speed). Süss. Ein bischen schreiben und HOFFENDLICH nicht soviel lesen. Wenn natürlich 1000 leute gleichzeitig auf die armen Platten zugreifen wird es was eng :)

Nebenbei. Was löschen die eigendlich ? Verbindungsdaten, ip-zuweisung, oder auch die Telefon/Handy-verbindungen. Das sind dann allein für unsere kleine 20 mann firma mal so eben einige 1000 Telefonate /Monat. Und wir sind ein normales Handels-Unternehmen.

Ich will mal gerne wissen was die mit den Rest machen. ?

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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05.03.2010 12:09 Uhr von Python44
 
+3 | -2
 
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@ andi_25: Selbst wenn die Platten 15 Millionen Euro für die Telekom kosten, sind das 0,1% eines Quartalsumsatzes.

Festplatten für 20.000€ sind für nen Ottonormaluser wie Dich ein riesenhaufen Geld, die Telekom lacht darüber, weil sie die auch noch von der Steuer absetzen kann ! Abgesehen davon zahlt ein Großkonzern wie die Telekom nur einen Bruchteil der Hardwarepreise die Minifirma XY aus Wanne-Eickel berechnet werden, ganz zu schweigen von Endkundenpreisen.

Wenn Du willst ruf ich mal meinen Kollegen in Bonn an und frag den mal, da steht Dir garantiert das Wasser in den Augen ^^
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05.03.2010 13:34 Uhr von Shedao Shai
 
+4 | -0
 
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@Matthias1979: klar, damit die daten im bedarfsfall wieder zur verfügung stehen?! echtes dauerhaftes löschen dauert wesentlich länger als auf entf zu drücken. denk mal an formatieren...
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05.03.2010 13:40 Uhr von Conner7
 
+1 | -9
 
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...Teil 2 Komisch die Minuse? Alle einwenig däm***** scheinbar.

Ich habe geschrieben, dass sie das nur aus Kostengründen machen. Das dieses jetzt vorläufig gerichtlich gelöscht werden muss, ist mir bewußt gewesen. Leider scheinen einige 9Live-Zuschauer das hier falsch verstanden zu haben.

...Naja...
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05.03.2010 14:06 Uhr von mushroom1
 
+2 | -6
 
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und: der oberste richter papier hat seine 12 jahre rum urplötzlich
an seiner stell tritt nun Andreas Voßkuhle wurde nebenbei von der fdp vorgeschlagen
also in zukunft gibts dann keine "negativurteile" mehr aus karlsruhe

http://www.tagesschau.de/...
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05.03.2010 15:00 Uhr von projekt_montauk
 
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@mushroom: ach du sch..
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05.03.2010 15:21 Uhr von Mankind3
 
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@mushroom: Man sollte den artikel den man postet auch lesen. Die Obersten Richter werden für 12 Jahre da reingewählt...so 12 Jahre sind rum, was sagt dir das dann?
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05.03.2010 16:25 Uhr von megaakx
 
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war vermutlich: nur das Inhaltsverzeichnis, das vorab schonmal gelöscht wurde XD
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05.03.2010 16:30 Uhr von datenfehler
 
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an die Leute, die meinen, dass 19TB nich viel sind: Leute, die speichern da nicht Filme, die sie aus dem Netz gezogen haben und auch keine Musik.
Das sind Daten in Form von ZAHLEN und BUCHSTABEN.
WÖRTER, NAMEN, ADRESSEN, ZEITEN, TELEFONNUMMERN. Das braucht bei weitem nicht soviel Speicher. Kann jemand den Leuten vorrechnen, wieviele Bücher man auf den Speicherplatz nur eines Filmes speichern könnte?
Da kann man sicherlich jahrelang lesen... achso ja... mit dem lesen haben es ja viele nicht. Das strengt so an.
Also lieber 19TB Filme, statt 1,9GB Text... *g*
Armes Deutschland...
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05.03.2010 16:46 Uhr von Python44
 
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@ datenfehler: Nicht Inhalt mit Volumen verwechseln ;o) Eine gute Datenbank kann viel Inhalt auf wenig Platz speichern. 19TB Verbindungsdaten sind mehr als ein einzelner Mensch wahrscheinlich in seiner gesamten Lebenszeit lesen könnte.

Drollig ist nur, dass die komplette Telekommunikationsgemeinde den finanziellen Ruin prophezeit hat, für die Speicherung von 19TB mal X. Die Daten wurden eh alle erhoben (siehe multiple Skandale bei der Telekom) aber die verpflichtende Speicherung würde das ganze Business unwirtschaftlich machen - klar - 19TB mal X - und die Telekom ist pleite

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