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Ungereimtheiten bei Kunduzausschuss - Befragungen vertagt

Einem Bericht des "Spiegel" zufolge wussten zwei Generäle schon frühzeitig von zivilen Opfern, die das Bombardement auf einen Tanklaster Anfang September in Afghanistan forderte. Dennoch sollen sie veranlasst haben, entsprechende Vermerke aus internen Systemen zu löschen.

Am gestrigen Donnerstag sollten die Generäle Rainer Glatz und Jörg Vollmer nun auch vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen. Aufgrund der Berichterstattung wurde der Termin jetzt aber für den 15. März angesetzt.

"Wenn das so stimmt und [..] bestätigt werden sollte, ist das ein Verstoß gegen die Tactical Directive [...] Dann hätte man schlimmstenfalls Tod und Verwundung von Zivilisten in Kauf genommen", so der Vermerk von Glatz nach einem Telefonat mit Vollmer am selben Abend des Bombardements.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Afghanistan, General, Ausschuss, Kunduz, Bombardement
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.03.2010 07:46 Uhr von usambara
 
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natürlich wurden die Zivilisten wissentlich und mit voller Absicht bombardiert, galt doch das naheliegende paschtunische Dorf als talibanfreundlich.
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05.03.2010 08:14 Uhr von Haschki
 
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Klar: Man dachte sich, da eh ausschließlich Dorfbewohner sich bei den Tanklastzügen aufhalten, können wir doch die gleich bombardieren und es gibt wenigstens keine blöden Bilder von kaputten Häusern...

usambara, ich hoffe nur, du meinst das nicht ernst!
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05.03.2010 08:40 Uhr von usambara
 
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@Haschki: man wusste, das die Mehrheit vor Ort Zivilisten sind.
Das die sich US-Bomberbesatzung erst geweigert hat und nun
"versetzt" wurde sagt alles.
Und Kriegsbilder werden nun von der afghanischen? Regierung
zensiert bzw unter Verschluss gehalten.
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05.03.2010 09:54 Uhr von shadow#
 
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Vertuschen ist auch eine Taktik: Die ´Tactical Directive´ war in dem Moment verletzt in dem Klein an diesem Abend den Mund aufgemacht hat.
Als sie gesehen hatten dass die Scheisse die sie angerichtet haben weitaus größer ist als befürchtet haben sie versucht das Ganze zu vertuschen. Hat nicht geklappt...
Auch der NATO-Bericht kommt zu dem Schluss dass die Aktion eine krasse Fehlentscheidung war.
McCrystal hat nicht umsonst damals getobt und ist immernoch stinksauer dass Klein keinerlei Konsequenzen zu tragen hatte.
Der hat Wichert und Schneiderhan den Kopf hinhalten lassen und sieht immer noch nicht ein dass er Mist gebaut hat.
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05.03.2010 10:21 Uhr von Python44
 
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Zivilist: ist jeder, der keine Uniform trägt. Hat irgendjemand schonmal einen Taliban in Uniform gesehen ?

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