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Zur Schuldentilgung - Verkauf der griechischen Inseln gefordert

Etwa 20 Prozent der Landesfläche des hoch verschuldeten Griechenlands besteht aus Inseln im Ionischen und Ägäischen Meer.

Zur Tilgung der Schulden des Landes haben nun Politiker von CDU und FDP den Verkauf von unbewohnten Inseln angeregt.

Des weiteren wäre auch ein Verkauf von Gebäuden und von staatlichen Firmenbeteiligungen ein Schritt zur Sanierung des Landes.


WebReporter: Rick-Dangerous
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verkauf, Griechenland, Schulden, Tilgung
Quelle: www.focus.de

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04.03.2010 08:25 Uhr von Mui_Gufer
 
+8 | -8
 
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wenn die deutsche regierung diesen vorschlag schon unterbreitet,
dann bin ich dafür, dass sie auch der käufer sein sollte, um sich dort niederzulassen.
aber bitte nicht mit unseren steuergeldern zum shoppen gehen !

hauptsache wech von hier und nie mehr cdu / fdp

[ nachträglich editiert von Mui_Gufer ]
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04.03.2010 08:26 Uhr von ROBKAYE
 
+31 | -10
 
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...ich hätte da eine super Idee wozu man die Inseln hervorragend gebrauchen könnte:

Man könnte einen 10 Meter hohen Zaun um einige der Inseln ziehen, die Küstenstreifen voll-vermienen und dann alle Politiker, Wirtschaftsbosse und Hochfinanziers darauf verfrachten und den Schlüssel zu der einzigen Tür auf den Mars schießen.

Das wäre das Ende aller Ungerechtigkeiten, des Ende des Betrugs an den Bürgern der EU das Ende aller immer weiter fortschreitenden Beschneidungen unserer Freiheitsrechte. Wir könnten endlich in Frieden und Freiheit leben. Das wäre das Paradies auf Erden.

Es sollte doch klar sein, dass wenn Griechenland zum Ausverkauf freigegeben wird, das Land bald von Banken und Investoren kontrolliert wird. Die stolzen Griechen werden es ihren korrupten Politikern für ewig danken! Ich glaube, das da unten bald der Mob losbricht...
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04.03.2010 08:51 Uhr von Trajan
 
+9 | -2
 
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@ROBKAYE: Genauso sehe ich das auch.Und wenn man sich das mal so ansieht- auch hier in Deutschland - erscheint es auch vollkommen logisch.Zuerst wird das Land unter einem Schuldenberg begraben,daraufhin werden öffentliche Einrichtungen und staatliche Firmen verhökert.Da die Schulden aber deswegen nicht sinken,weil ja durch den Verkauf auch die Einnahmen des Staates wegbrechen,verscherbelt man am Ende das Land selbst.Ich habe die große Befürchtung,daß uns dies in Deutschland eines Tages auch noch bevorstehen wird.
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04.03.2010 08:52 Uhr von Sonicspeed
 
+12 | -2
 
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Da fragt man sich doch was wir wohl für Sylt oder Fehmarn bekommen könnten?

;-)
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04.03.2010 09:14 Uhr von ROBKAYE
 
+9 | -4
 
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@Trajan du sprichst mir aus der Seele... und noch etwas...

Fällt euch auf, dass die Politiker hier einen Vorschlag aufführen, den die Griechen aus Stolz niemals akzeptieren könnten? Versetzen wir uns mal per "Reverse-Brain-Engineering" in die Lage der beiden Politiker von Union und FDP die diese "spitzfindige" Idee hatten.

So einen Vorschlag kann man doch wirklich nur machen und ernst meinen, wenn es einen einen Dreck kümmert, was die Menschen, also die stolzen Griechen, darüber denken. Das zeigt doch ganz eindeutig, das die Politik nicht mehr das Wohl der Menschen im Auge hat und die Menschen auch nicht mehr respektiert. Ansonsten würde man so einen Schwachsinn doch nicht offen von sich geben.

Unsere Politiker haben definitiv ihre Menschlichkeit verloren und das kollektiv. Es geht nur noch ums Geld. Den grauen Eminenzen fehlt es immer mehr an Bodenhaftung. Unser Verfassungsrichter hat eindeutig vor der engeren Verquickung von Politik und Wirtschaft gewarnt. Er sieht dies als große Gefahr für die Demokratie. Er wird Recht behalten, sage ich voraus.

Die fortwährende Forcierung der Privatisierung in allen Ländern der Welt durch den IWF war der Anfang vom Ende. Diese korrupte Organisation bereitet der Finanzelite Tür und Tor im Bezug auf die Übernahme verschuldeter Länder (Griechenland ist erst der Anfang) und erpresst andere verschuldete Länder damit, nur Kredite zu gewähren, wenn Privatisierung in dem Land durchgeführt wird.

Der Internationale Währungsfonds ist durch und durch korrupt und eine Gefahr für die Demokratie und die ganze Welt, so wie alle Institutionen, die zu viel Geld und zu viel Macht haben.

Manchmal könnte man meinen, das Borg Mutterschiff hat unbemerkt an der Erde halt gemacht und alle Menschen die etwas in Politik, Finanzen und Wirtschaft zu sagen haben assimiliert.
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04.03.2010 09:23 Uhr von Bokaj
 
+3 | -0
 
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unbewohnten Inseln: Es geht um den Verkauf von unbewohnten Inseln. Es gibt viele reiche, sehr reiche Griechen. Vielleicht möchten sie eine eigene Insel. Gleichzeitig helfen sie ihrem Land.
Aber der Naturschutz muss eingehalten werden!

Was spricht dagegen, wenn der Staat sich so aus der Schuldenfalle hilft?
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04.03.2010 09:40 Uhr von ROBKAYE
 
+5 | -0
 
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@Bokaj unsere Politiker haben dieses Argument vor Jahren auch vorgetragen um die Privatisierung anzutreiben...alles wird billiger hat uns die Wirtschaft versprochen, wenn wir der Privatisierung zustimmen... wo siehst du denn heute die Vorteile? Wohl in deiner Stromrechnung die seit 15 Jahren nicht mehr niedriger geworden ist, oder an deiner Wasserrechnung die immer teurer wird? Nein, ich denke du siehst die Vorteile an den Milliarden-Gewinnen der Unternehmen, die uns von Jahr zu Jahr immer wieder aufs neue melken... tztztz

Du meinst doch nicht im ernst, dass die Inseln alles sind, was verhökert werden soll? Die Scheissen auf die Inseln.... Im Gespräch sind vor allem staatliche Unternehmen, was aber in nicht in der News, dafür aber in der Quelle steht... Die Schlagzeile mit den Inseln wurde doch nur mehr hervorgehoben, weil sie seitens der Medien größere Resonanz findet... auf N-TV ist das gerade die Running-News... bitte lese die Quelle...

[ nachträglich editiert von ROBKAYE ]
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04.03.2010 09:54 Uhr von ROBKAYE
 
+3 | -1
 
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@Rick-Dangerous wenn du schon eine News schreibst, dann erfasse auch alle Informationen aus der Quelle... du hast nicht erwähnt, dass nicht nur die Inseln unter den Hammer kommen sollen, sondern auch staatliche Unternehmen... Griechenland hat im Gegensatz zu anderen EU Ländern noch eine Vielzahl von staatlichen Unternehmen.

Wer nun vermutet, dass manchen Wirtschaftskreisen dieser Fakt ein Dorn im Auge sein mag, der kann sich wohl auch denken, dass dieser Staats-Bankrott nicht von ungefähr kommt.

Das die US-Bank Goldman-Sachs die Verscheleierung der griechischen Defizite mit unterstützt hat wurde hier bei SN schon oft geschrieben, aber jetzt kommt der Hammer:

Der Ex-Goldman-Banker Petros Christodoulou wurde zum neuen staatlichen Schuldenmanager Griechenlands ernannt.

Wem jetzt nicht der faule Gestank von Konspiration und Korruption in die Nase steigt, der muss dringend mal seinen Kopf untersuchen lassen...
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04.03.2010 10:07 Uhr von Rick-Dangerous
 
+2 | -0
 
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"Des weiteren wäre auch ein Verkauf von Gebäuden und von staatlichen Firmenbeteiligungen ein Schritt zur Sanierung des Landes."

Der Name eines Unternehmens wird als "Firma" bezeichnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Unternehmen mit Firma gleich gesetzt.
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04.03.2010 10:12 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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Mir hat noch immer keiner erklärt wie es kam, dass jeder schon lange vor der EU-Bildung wusste, dass Griechenland absolut pleite ist, aber dann die vorgelegten griechischen Bilanzen bei der EU-Aufnahme akzeptieren konnte. Da haben doch nicht nur die Griechen geschummelt.
Die Antwort finde ich viel interesannter, als die paar Euro, die Griechenland vielleicht für die Inseln bekommen könnte, Griechenland aber nicht aus der Misere verhilft.
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04.03.2010 10:26 Uhr von 08_15
 
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zählt dann die Insel als eigenes Bundesland? also etwa wie Mallorca :-D
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04.03.2010 10:46 Uhr von surfingman
 
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Hmmm Prima Idee von den Herren.
Dann könnten die mal wieder einen unnötigen, völlig überteuerten Wechsel des Regierungssitzes anregen.
Und auf so ner Insel hätten Sie´s ja auch schön warm...
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04.03.2010 11:05 Uhr von Schwertträger
 
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Verkauf saniet ja nicht das System!! Ein Verkauf von Tafelsilber (Inseln, Firmen) sorgt ja nur kurz dafür, dass Geld in den Kassen ist.

Solange das System aber nicht wieder rund läuft, ist das Geld nach kurzer Zeit weg und man steht wieder genau da, wo man jetzt steht, nur ohne Inseln.
Also ist so eine Verkaufsaktion nur blinder Aktionismus, der das eigentliche Problem unberührt lässt.




Wenn man aber das System wieder zum Rundlaufen bringt, dann kann man sich vielleicht sogar den Verkauf von Firmen und Inseln sparen.
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04.03.2010 11:31 Uhr von zanzarah
 
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ein prima vorschlag: wenn das so weiterläuft ist deutschland irgendwann mal so pleite wie griechenland... dann forderdern unsere kasper dann auch wir sollten ein paar bundesländer die nicht so viel bringen auch mal verkaufen und uns alle in bayern absetzen oder wie? hamn die noch alle latten am zaun? was ist das denn für ein vorschlag? ein verkauf würde nur die sache um ein paar jahre herauszögern und dann steht man wieder vorm selben problem aber die politiker denken eh nur in 4 jahres zyklen, um vorausschauender zu denken reicht die gehirnmasse leider nicht... und was die privatisierung bringt sehen wir ja... die bahn ist ja viel billiger geworden und der strom doch auch, wasserkosten sind auf einem preisniveau da kann jeder harzer seinen eigenen pool jeden tag neu befüllen also was gibts zu meckern? alles verkaufen!!! am besten sich selbst auch und der wirtschaft um sonst für freie nutzung kostenlos zur schuldentilgung stellen, das wär doch mal was ne ?
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04.03.2010 11:55 Uhr von Herr_Gott
 
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Soso, unsere Politiker suchen also ne ruhige griechische Insel für den Ruhestand. Und die Preise lassen sich auch gut drücken wenn der Verkäufer in Not ist.

Das gute daran ist, dass dort warscheinlich keine normalen Zivilisten wohnen werden. Das heisst, wenn man den Müll irgendwann wegsprengt, trifft´s keine Unschuldigen......
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04.03.2010 11:56 Uhr von Faceried
 
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Einige der Inseln liegen wenige Kilometer vor der türkischen Küste aber hunderte Kilometer vom griechischen Festland.
Türkei würde die Inseln bestimmt abkaufen.

Siehe:
http://www.in2greece.com/...

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Eine andere Idee:
Griechenland könnte ein Gefängnis auf einer der kleinen Inseln errichten. Wie Alcatraz. Und dann von der USA die Guantanamo Häftlinge abnehmen und dafür jährlich Geld verlangen.

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ABER:
In den nächsten Stunden werden die griechischen Politiker uns den Vogel zeigen. ;-)
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04.03.2010 13:41 Uhr von Herr_Gott
 
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@1984: wenn die Deutschen schlau wären, würden sie das Gleiche tun.
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04.03.2010 13:56 Uhr von amaxx
 
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Coole Idee!!! Dann kann sich Deutschland gleich eine der Inseln kaufen, damit wir auch endlich eine echte Deutsche Insel am Mittelmeer haben und nicht immer auf die Inseln anderer und da nur so tun müssen, als ob uns da alles gehört und da gibts dann auch keine "Ausländer" mehr!
Super Idee!
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04.03.2010 20:47 Uhr von Smile52
 
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Und Das kommt gerade aus den Reihen der CDU & FDP, die bald selber mit Korruptionsvorwürfen zu kämpfen haben werden!
Das hoffe Ich zumindest nach den skandalösen Nachrichten über Politiker-Sponsoring seitens mehrer Unternehmen, u.a. in NRW!
Wenn Das keine verschleierte Korruption Jener Politiker aus den oben genannten Parteien zu sein vermag,-dann frag´ Ich mich wie man Korruption noch anders zu definieren hat!!!!

Bei solchen Kommentaren von gerade Politikern aus jenen Reihen,-fällt man wirklich aus allen Wolken!
Die haben inzwischen wohl völlig den Verstand verloren, Das verlogene Pack Heuchler!

Was nun angebracht wäre sind strafrechtliche Untersuchungen & Verfolgungen & später eine Ausweisung jener Politiker auf DIese isolierten & von Gott verlassenen Inseln!
Da gehören Sie hin!!
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05.03.2010 00:53 Uhr von zanzarah
 
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also die politiker auf die inseln dorte zu schicken? ins warme? und die wirklich arbeitende bevölkerung arbeitet sich hier tot und friert sich am feierabend den arsch ab? nee nee... wenn wir schon die deutschen politiker abschieben wollen dann bitte aufn nordpol! auf ner griechischen insel würd ich gern selber mal urlaub machn wenn ichs mir irgendwann mal leisten kann... da will ich unsere politiker dorte ni antreffen.... der nordpol ist doch das richtige oder? ich seh grad unseren ganzen bundestag der es ned gebacken kriegt für merkel und westerwelle n iglu zu bauen weil von jedem nur sinnloses gequatsche kommt und keiner was macht...

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