Hamburg: Gericht entscheidet im DVU-Rosenkrieg
Im Streit zwischen dem niedersächsischen DVU-Landesvorsitzenden Hans-Gerd Wiechmann und dem Bundesvorsitzenden der rechtsextremen Partei Matthias Faust, hat das Hamburger Amtsgericht nun gegen Faust geurteilt.
Er darf nicht weiter behaupten, dass es bei der niedersächsischen DVU zu finanziellen Unregelmäßigkeiten gekommen sei. Zugleich kündigten die Niedersachsen an, ihre Mitgliedsbeiträge nicht mehr an den Bundesverband weiterleiten zu wollen.
Skeptiker werfen dem DVU-Gründer Gerhard Frey schon seit Jahren vor, die Partei nur als Gelddruckmaschine gegründet zu haben. So hat die DVU Jahrelang ihre Mitglieder als "Kunden" angeschrieben und Kundennummern anstatt einer Mitgliedsnummer vergeben.