03.03.10 15:49 Uhr
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Genehmigen sich Bundestagsabgeordnete 2.000 Euro mehr für Mitarbeiter?

Bundestagsabgeordnete der SPD wollen in dieser Woche eine kräftige Erhöhung der Mitarbeiterpauschale auf den Weg bringen. Ursprünglich sollte die monatliche Erhöhung 3.000 Euro betragen, verhandelt werden nun aber nur 2.000 Euro zusätzlich.

Bei einer Erhöhung um 2.000 Euro würden die Pauschale eines Bundestagsabgeordneten auf 16.712 Euro monatlich steigen.

Das würde eine jährliche Mehrbelastung des Bundeshaushaltes um ungefähr 15 Millionen Euro bedeuten.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mitarbeiter, Bundestag, Bundestagsabgeordnete, Pauschale
Quelle: www.mmnews.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.03.2010 15:49 Uhr von :raven:
 
+4 | -1
 
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Tja, bei so einer peinlichen News für die Politiker sollten die Begrifflichkeiten schon richtig sein... daher die gleiche News nochmals... mit anderem Titel und zwei geänderten Wörtern.
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03.03.2010 15:52 Uhr von :raven:
 
+10 | -1
 
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Und da Diäten und diverse Pauschalen etwas verwirrend sind, noch ein kleine Ergänzung dazu...

Ich habe hier mal Wikipedia grob zusammengefaßt:
Diäten 7.668€

+ Kostenpauschale 3.690€

+ Mitarbeiterpauschale 14.712

+ Reisekostenerstattung je nach Auslagen

+ Zuschuss zur Krankenversicherung 250€

+ Arbeitslosen- und Rentenversicherung keine Beiträge, abgesichert wie Beamte

+ Hinterbliebenenversorgung Summe???

+ Übergangsgelder nach Ausscheiden aus dem Bundestag je nach Dauer zwischen 1-18 Monatsraten à 7.668€

+ Altersbezüge mindestens zwei Legislaturperioden, zwischen 1.682€ und 4.836€

+ Nebentätigkeiten Summe???, wohl mindestens vierstellig

+ Funktionsbezüge Summe???

Ach ja…
Jedes Mitglied des Deutschen Bundestages erhält zur Abgeltung seiner durch das Mandat veranlassten Aufwendungen eine sogenannte Amtsausstattung als Aufwandsentschädigung.

Das heißt, ein Bundestagsabgeordneter kostet dem Steuerzahler während seiner Mandatszeit direkt monatlich mindestens 26320€.

Ob man das nun Diät oder Pauschale XY nennt bleibt gleich… es sind „geldwerte Vorteile“, die sich ein Normalbürger nur erträumen kann.

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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03.03.2010 16:21 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -3
 
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da muss ich das jetzt mal vorsichtig formulieren Eines dabei aber gleich vorneweg, wenn eine Aeussere Instanz Kontrolle ueber diese Summen und ueber Veraenderung eben dieser haette, wuerde es vieleicht besser laufen...andersherum aber muss man sagen, die Politker sollten schon einen Batzen bekommen, da sonst alle in irgendwelche Vorstaende gehen wuerden und nur irgendwelche Pfeiffen dsa Land regieren, weil sich die Manager zu Schade fuer das ´bischen´ Kohle sind und lieber nen Konzern leiten wo mehr bei rumkommt....

Daher bin ich auf der einen Seite schon fuer ne ordentliche Bezahlung in dem Posten...

Natuerlich spricht aber das jetztige System eine ganz andere Sprache...
Kohle gibts ja nicht nur waehrend der Amtszeit, sondern auch danach...
Sozialbeitraege brauchen die nicht zu entrichten...
Erhoehungen koennen sie selber erteilen...
Preis nach Leistung wird hier nicht berechnet...
Nebenjobs zur Erhoehung des Eigenkapitals, die zur Einschraenkung des eigentlichen Dienstes im Amt fuehren, werden auch noch durchgefuehrt...

Diese Punkte sprechen deutlich gegen die horrenden Kosten eines Politikers im Amt. Ich lehne mich aber mal ein wenig aus dem Fenster und behaupte, dass das Problem nicht von der politischen Struktur her ruehrt sondern eher von den Werten in unserem kapitalistischen System....Politiker koennte man doch auch mit Gutscheinen und Wertmarken abstottern...um es mal mit den Worten eines Aussenministers zu sagen...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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03.03.2010 16:45 Uhr von Plazebo2
 
+5 | -1
 
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Die Politiker: sollten Leistungsorientiert bezahlt werden dann tun sie auch mal was für das Geld dass wir ihnen finanzieren.
Momentan sehe ich aber keine Politiker/in die auch nur ansatzweise gute Arbeit leisten bzw. die Allgemeinheit vertreten.
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03.03.2010 21:15 Uhr von Severnaya
 
+1 | -0
 
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ersticken: sollen sie dran...*Severnaya Ende*
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12.08.2010 14:14 Uhr von mobock
 
+0 | -0
 
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@derSchmu2.0: Auch wenn Sie 100.000 € pro Monat: bekämen, es sind immer noch die gleichen Pfeifen wie vorher auch, die es sich anmaßen, uns "Menschen da draußen im Lande" zu regieren.
Oder meinst Du etwa, wenn Du fürs Kilo Rindfleisch 15 € hinblätterst, kriegst Du bessere Qualität als wenn das Kilo nur 3 fuffzich kostet?

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