Die Türkei könnte das Pipeline-Projekt South-Stream stoppen
Die Türkei hat Russland beim South-Stream-Projekt noch immer nicht die Benutzung ihrer Hoheitsgewässer für die Verlegung der Leitungen erlaubt.
Laut Einschätzung des Mitinhabers der Beratungsfirma RusEnergy, Michail Krutichin könnte die Antwort der Türken negativ ausfallen. Der Einstieg Kroatiens in das Projekt wird in Kürze erwartet. Über die Hälfte seines Gasbedarfs deckt Kroatien selbst. 1,2 Milliarden Kubikmeter kommen von Gazprom.
Kroatien könnte durch eine Durchleitung an weitere Länder jährlich etwa 100 Millionen Euro verdienen. Im Moment aber erhält das Land lediglich eine Abzweigung. Im November wird eine Entscheidung von den Türken erwartet.