02.03.10 20:36 Uhr
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Burkaverbot: Deutsche sind geteilter Meinung

Während Umfragen besagen, dass in Frankreich 70 Prozent der Bevölkerung ein Burkaverbot unterstützen, sind in Deutschland nur etwa die Hälfte der Menschen dafür.

In Europa sind auch in Italien (63 Prozent) und Großbritannien (57 Prozent) mehr Menschen für ein Verbot der Burka, als dagegen.

Wenn man aber religiöse Symbole in der Öffentlichkeit nicht mehr erlauben und dabei auch christliche und jüdische Zeichen entfernen müsste, sinkt dafür die Zustimmung rapide. Dazu würden dann beispielsweise in Großbritannien nur noch neun Prozent der Menschen ihre Zustimmung erteilen.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Umfrage, Deutsche, Verbot, Meinung, Burka, Symbol
Quelle: www.rp-online.de
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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2010 20:46 Uhr von 08_15
 
+39 | -9
 
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wo haben die die Umfrage gemacht? In einer Moschee?
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02.03.2010 20:53 Uhr von malhier-malda
 
+23 | -4
 
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soviel ich weiß: MUSS man als moslem nich soen ding tragen.
Man kann tragen was man will (ja, auch als frau)
Verboten gehört es trotzdem, da kann sich doch alles und jeder verstecken wer will.
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02.03.2010 21:14 Uhr von Götterspötter
 
+9 | -9
 
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ich bin da auch "geteilter" Meinung: Etwas in mir sagt - Weg damit - fühlt sich ätzend an !

Und die andere "kleine Stimme" sagt "Jeder kann tragen was er will, wir müssen ja auch die "Lederhosen" und "Dirndel" ertragen - weil Kleidervorschriften ist purer Faschismus !

Allerdings sind ausnahmslos alle meine Islamischen Freunde DAGEGEN und würden dafür auch demonstrieren gehen.

UND - wir haben sogar eine "deutsch Kleiderverordung".... z.B. sind "Nazi-Uniformen" ja auch verboten - also sehe ich im Burkaverbot nicht unbedingt einen "Demokratie-Verstoss"

Also unterstütze ich die :)

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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02.03.2010 21:21 Uhr von Freimaurerloge
 
+12 | -4
 
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@ tech9ne: Die wahabitische Strömung kommt aus Saudi-Arabien. Ähnlich wie die Salafisten (zum Beispiel der bekannteste deutsche Konvertit Pierre Vogel) leben einen extrem traditionellen und rückwärtsgewandten Islam. Das Problem in Deutschland ist, dass Saudi-Arabien recht viel in Deutschland unternimmt und seine Strömung hier vermehrt ausbreitet, etwa durch Schulen oder Akademien wie z. B. die König Fahad Akademie in Berlin. Deswegen sind auch viele Menschen in Deutschland dem Islam gegenüber kritisch eingestellt.

Zur Burka. Geht mal nach München in die Fußgängerzonen, da wirds dir anders. Die Burka ist, wie tech9ne richtig bemerkt hat, ein Zeichen der Unterdrückung der Frau und gehört aus diesem Grund verboten.

Die Deutschen, die noch nie eine Frau in der Burka live gesehen haben, würden ihre Meinung schnell ändern, wenn ihnen das mal widerfährt.
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02.03.2010 21:38 Uhr von uslurf
 
+7 | -16
 
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Was ein Unsinn: Jeder darf sich in Deutschland vermummen wie er will, wenn er nicht gerade auf eine Demonstration geht. Das ist Gesetz. Wenn man spezielle religiöse Kleidung verbieten will, dann könnte man genau so die Kippa vebieten (Juden) oder die Tracht christlicher Nonnen.

Was ein Unsinn.
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02.03.2010 21:41 Uhr von uslurf
 
+6 | -16
 
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02.03.2010 21:45 Uhr von DerN1cK
 
+12 | -8
 
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@uslurf: Richtig Unsinn - was du schreibst.
Willst du die Burka (Unterdrückung) mit einer Tracht einer Nonne gleich setzen? Dann solltest du dich mit dem Thema mal richtig auseinander setzen. Schon mal den Koran gelesen?

Mir ist ganz egal welcher Islamist sich den Quatsch ausgedacht hat, ich will nicht in einer Bank (oder noch schlimmer: U-Bahn) neben einer Mumie stehen.
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02.03.2010 21:54 Uhr von Götterspötter
 
+10 | -5
 
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@uslurf siehst du die parallelen nicht oder willst du Sie nicht sehen ?

Die Burka ist nicht anderes als eine Uniform

Denn Frauen in den Ländern wo sie getragen werden MUSS aufgezwungen und in diesen Ländern herrschen ausnahmslos menschenverachtende und faschistiode Systeme und Organisationen !
In Deutschland wären diese Systeme gegen unsere Demokratie und Verfassung !
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02.03.2010 22:06 Uhr von projekt_montauk
 
+3 | -10
 
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Hat doch früher auch keinen gestört: Man hat den Kopf geschüttelt und ist weitergegangen.

Ich kanns immer nur wieder sagen ihr Nah-Ost-Islam-Experten nur weil ihr mal in der Türkei im Urlaub wart und N24 guckt.
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02.03.2010 22:15 Uhr von uslurf
 
+3 | -11
 
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@DerN1cK @Götterspötter: @DerN1cK

Wenn diese Frauen dazu gezwungen werden, dann sollen sie die Polizei rufen. Die ist nämlich dafür zuständig. Du willst Frauen ernsthaft vorschreiben was sie nicht tragen dürfen? Bitte mach dich nicht lächerlich.

Selbst wenn es in den saudischen Staaten ein Quasi-Symbol für die Unterdrückung der Frau ist: wer in der freien Bundesrepublik Deutschland beschließt sich so zu kleiden, den kann man per Gesetz nicht daran hindern. Das ist ja gerade die Definition von Freiheit.

Pikanterweise wäre nämlich so ein Gesetz selbst verfassungsfeindlicher und freiheitsfeindlicher als die Leute, die die Burka anziehen.
Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden.

Ach noch etwas:
Ich sehe die Burka tatsächlich als ein Symbol der Unterdrückung der Frau an. Nur: die weibliche Nonnentracht ist genau das selbe.


@Götterspötter
Du beweist, dass du _nichts_ über die Burka weißt. Burkas gibt es in vielen verschiedenen bunten Farben. Uniformen nicht. Uniformen sind immer gleich geschnitten und haben die selbe Farbe.

=====
Afghanische Burkas sind heute meist blau, werden aber auch in anderen Farben (schwarz, grün, orange oder weiß) gefertigt und sind teilweise kunstvoll bestickt. Ursprünglich wurde die afghanische Burka nur in der Stadt getragen. Im Dorf war die Verschleierung unüblich. Bevor die Taliban das Tragen der Burka allgemein zur Pflicht machten, war blau eine eher seltene Farbe. Die (ursprünglich teurere) blaue Burka entwickelte sich für die Afghaninnen unter den Taliban zu einer der wenigen Möglichkeiten, sozialen Status durch Kleidung auszudrücken. Diese Mode wurde bald auch von weniger wohlhabenden Frauen nachgeahmt, so dass diese Farbe jetzt dominiert.
=====
http://de.wikipedia.org/...

Das nur zum Thema Burka-Mode :-P
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02.03.2010 22:16 Uhr von uslurf
 
+3 | -12
 
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@projekt_montauk: "Hat doch früher auch keinen gestört Man hat den Kopf geschüttelt und ist weitergegangen."

Hey! Exakt was ich tue, wenn ich eine Nonne in ihrer Tracht sehe! :-)
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02.03.2010 22:21 Uhr von uslurf
 
+2 | -11
 
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Ach ja: Es ist natürlich anzunehmen, dass von Staats wegen auf ein Burka-Verbot hingearbeitet wird, und zwar über den Weg eines Allgemeinen Vermummungsverbotes. Das dient dann dem Zweck, dass man sich den Überwachungskameras in den Innenstädten z.B. nicht mehr entziehen darf.

Da müssen die radikalsten Moslems mal wieder herhalten, um Überwachungsgesetzgebung durchzudrücken. Kennt man doch. Also ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ich (noch) überall meine Guy Fawkes Maske tragen darf. :)

Aber wie gesagt - wegen der 200 bis 300 Frauen in Deutschland, die eine Burka tragen, hat das bald ein Ende.
Und jetzt mal ehrlich: hat jemand schonmal eine Frau in einer Burka gesehen? In Echt?
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02.03.2010 22:34 Uhr von uslurf
 
+2 | -8
 
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@CapitolVersicherung: Yup, wie wir aus der Natur wissen sind Monokulturen sehr viel besser als Multikulturen. :)

Ach ja: es spricht übrigens brutal und fundamental gegen dich, dass du bestimmte Menschen verboten sehen willst.

[ nachträglich editiert von uslurf ]
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02.03.2010 22:36 Uhr von Freimaurerloge
 
+6 | -3
 
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@ uslurf: "Und jetzt mal ehrlich: hat jemand schonmal eine Frau in einer Burka gesehen? In Echt?"

Anscheinend hast du meinen post nicht gelesen.

Antwort:
Ich. Mach dir mal ein schönes Wochenende in München und geh in die Fußgängerzonen. Mal sehen, ob du danach deine Argumentation aufrecht erhälst.

Zu Guy Fawkes:
Ich war mal auf einer Bonfire Night, zu geil. *g*
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02.03.2010 22:37 Uhr von uslurf
 
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@Freimaurerloge: Ich kann dir versichern: 90+% der Menschen in Deutschland haben noch nie eine Person in einer Burka gesehen.
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02.03.2010 22:57 Uhr von Freimaurerloge
 
+8 | -3
 
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@ uslurf: Ich gebe dir absolut Recht, genauso isses. Und wenn diese 90+ das mal live erleben würden, läge der Anteil derer, die das Ding verbieten wollen, beim gleichen Prozentsatz.

@ Sijamboi

Wie das geht, versteh ich nicht. Ich muss beruflich ein einziges Mal pro Jahr wegen unserer Bilanz nach München. Ich hab an diesem Tag in der Fußgängerzone vier Frauen mit Burka und drei mit Hijab gesehen. Und Fasching war keiner.

Und diesen Anblick werde ich nie vergessen.

Nein zur Burka und zu dieser legalisierten Form der Unterdrückung der Frau.
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02.03.2010 23:01 Uhr von Rupur
 
+3 | -4
 
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Also ich bin auch dafür das man das zumindest beschränkt. Z.b. in öffentlichen Gebäuden keine Burkas oder so.

Ist mir aber auch relativ egal da ich eine Frau in Burka noch nie im Leben auf der Straße gesehen habe.
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02.03.2010 23:02 Uhr von uslurf
 
+4 | -10
 
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@Freimaurerloge: Mir ist ehrlich gesagt scheiß egal wie viele Leute das verboten sehen wollen. Auch wenn es 99,999% sind.
Jeder darf sich so kostümieren wie er möchte.
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02.03.2010 23:10 Uhr von Freimaurerloge
 
+7 | -3
 
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@ uslurf: Himmel, beruhig dich mal wieder etwas. ;-)

Gegenfrage:

Gilt diese deine Meinung auch hinsichtlich eines Verbotsverfahrens der NPD oder gar der Katholischen Kirche?

Die sollen also weiterexistieren, wenn nur 0,01 Prozent gegen ein Verbot sind?

Was bist du denn für einer? LOL
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02.03.2010 23:50 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -6
 
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@Freimaurerloge: Bezüglich NPD. Die sollen mal hübsch unverboten bleiben, so weiss man wenigstens, wo sie sind.
Solange die unverboten sind, sammeln sie sich schön offen und die Wankelmütigen trauen sich, sich offen dazu zu bekennen.

Unschätzbar.

Und bei der Burka ist es ähnlich.
Was hindert einen eigentlich daran, die Frau anzusprechen und nach ihrem Motiv zu befragen? Ist doch ein freies Land.

Trägt sie´s aus Überzeugung und freiwillig, dann wird sie das im Gespräch vertreten. Dann sollten wir´s respektieren.
Trägt sie´s aus Zwang, wirst Du sie fortan nicht mehr sehen, weil die Tatsache, dass Leute sie angesprochen haben, ausreicht, um den Mann davon zu überzeugen, dass es besser ist, sie im Haus zu behalten. Dann können die Leute aus der Nachbarschaft ja anfangen den Mann zu nerven, wo die Frau bleibt.
Trägt sie es nur teilweise aus Überzeugung und teilweise auf gesellschaftlichen Druck, dann werden sie die Fragen nerven und sie wird sich für eine Seite entscheiden. Danach trägt sie´s entweder aus Überzeugung oder nicht mehr oder bleibt zuhause.

Ein Verbot ist heikel.
Wäre es jetzt ein Massenphänomen, müsste man überlegen, was zu tun ist. aber auch dann wären Plakataktionen (gibt es ja sonst auch zu allen möglichen wichtigen Themen) die bessere Wahl.
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03.03.2010 02:13 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -8
 
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JUHUU: verbietet die burkas ...... UND KARNEVAL GLEICH MIT ...
och herrlich ... ich seh den welfrieden schon schon in greifbarer nähe ...


so zynismus beiseite:

wie können sich so viele menschen über so eine fetzen stoff aufregen???

ich bin ja eher dafür einen burka zwang für bestimmte menschen ein zu führen ... denn manche gesichter sollten besser verborgen bleiben .... will doch keiner sehn sowas ;)


"leben, leben und leben lassen"
schönes zitat zu dem thema .... diese 5 worte decken alles! ab was es zu dem thema zu sagen gibt .....

[ nachträglich editiert von spliff.Richards ]
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03.03.2010 02:26 Uhr von Gorefest99
 
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Der Kommentar von spliff.Richards: ist toll. "leben und leben lassen"
Passt auch so schön, weil die Ehemänner der Burkaträgerin auch so denken. Hat die Frau keine Lust mehr auf Unterdrückung, muss sie meist ihr "leben lassen".

spliff.Richards, geh doch mal zu einem Frauenhaus deiner Wahl, und erzähl den meist türkischen Frauen mal das Burka und Kopftuch ja sowas wie Karneval ist, die werden sich herzlichst freuen...

Wie Matthias1979 schon sagte, Vermummung an sich ist schon verboten. Ich kann auch nicht nachvollziehen was einige daran toll finden dass Menschen maskiert in der Stadt rumlaufen.
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03.03.2010 10:30 Uhr von Alh
 
+6 | -2
 
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Weg: damit, ist doch glasklar.
Wer die Teile braucht, der hat in der westlichen Hemisphäre nichts verloren.
Über so einen Unfug muss man nicht abstimmen, es gibt wichtigeres zu erledigen.
Dem Islam mit all seinen Auswüchsen wird eh viel zu viel zu erlaubt.
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03.03.2010 15:14 Uhr von uslurf
 
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@Freimaurerloge: "Gilt diese deine Meinung auch hinsichtlich eines Verbotsverfahrens der NPD oder gar der Katholischen Kirche?"

Warum sollten die verboten werden? Beim NPD-Verbotsverfahren kam ja raus, dass etliche Funktionäre in Wirklichkeit für diverse Verfassungsschutzämter arbeiteten.
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03.03.2010 15:18 Uhr von kreativm
 
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ich bin auch islamist ;) und finde die Burkas für meinen geschmack etwas übertrieben. kopftuch und legere etwas weitere Kleidung, die nicht so eng am körper anliegt, die die körperformen bzw reize der frauen nicht so betonen , würden den gleichen effekt haben!

[ nachträglich editiert von kreativm ]

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