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USA/Utah: Fehlgeburten sollen "bestraft" werden

Im Bundesstaat Utah sollen herbei geleitete Fehlgeburten künftig unter Strafe stehen. Auslöser war ein brisanter Fall.

Eine junge Frau wollte eine Abtreibung durchführen. In Utah ist dies aber sehr schwierig, da dort die Gesetze streng sind. Um das Ungeborene dennoch zu verlieren, bat sie einen Mann, ihr in den Bauch zu schlagen, bis das Ungeborene starb.

Beide konnten nach der derzeitigen Gesetzeslage nicht belangt werden. Eine Neuerung würde diese Lücke schließen. Kritiker wie Frauenrechtlerinnen und Abtreibungsbefürworter sind gegen den Gesetzesentwurf.


WebReporter: Edge_1985
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Strafe, Abtreibung, Fehlgeburt, Utah, Gesetzeslücke
Quelle: www.n24.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.03.2010 20:37 Uhr von Lexx1992
 
+13 | -6
 
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Mensch leute dann gebt es doch zur adoption frei...
meine güte...
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02.03.2010 21:16 Uhr von MyRevolution
 
+8 | -2
 
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traurig: Wie schlimm müssen die Gesetze sein, dass sich eine Frau schlagen lassen will/muss um ein (leider) nichtgewolltes Kind zu verlieren. Ich bin eigtl. ein Gegner der Abtreibung, aber in solch entschlossenen Fällen würde ich dies der alternativlösung (hier leider schmerzvoll) vorziehen.
Jedem das seine, das ist jedenfalls meine Meinung. Von daher übt Kritik, aber wenn bitte begründet;)
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02.03.2010 21:58 Uhr von TeKILLA100101
 
+2 | -12
 
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02.03.2010 22:03 Uhr von Guschdel123
 
+2 | -4
 
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de facto ist es dann doch Totschlag und muss bestraft werden. Titel der News mal wieder minimal reißerisch. Schließlich handelt es sich hierbei nicht um unglückliche Fehlgeburten, sondern aktive Handlungen der Eltern, was wiederrum eine ganz andere moralische Ebene herbeiruft.

@Lexx1992:
Auf der einen Seite richtig aber auf der Anderen musst du dich mal versuchen in die Lage des Kindes zu versetzen. Wenn´s schlecht läuft, bekommt es mit 18 mal mitgeteilt, dass es eig. adoptiert ist (wenn´s denn Pflegeeltern gefunden hat), versucht dann natürlich verzweifelt die Eltern zu suchen, um dann gesagt zu bekommen: Du warst damals eig. ungewollt...Ich will hiermit keinen Totschlag rechtfertigen, natürlich nicht, aber so leicht wie du es sagst ist es als Elternteil nunmal nicht(und wir sind nur außenstehende Personen...). Das Einzige, was ich dazu sagen: Warum f**** ihr denn bitte nicht MIT Präservativ?! Meine Güte, wenn die Tüte platzt kontrolliert man ja wohl rechtzeitig.
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03.03.2010 00:02 Uhr von quantum9999
 
+9 | -1
 
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Adoption: Hier scheinen sich ja viele Abtreibungsgegner rumzutreiben.
Versetzt euch mal in die Lage einer Frau, die ungewollt schwanger wurde (kann ja auch mit Pille, gerissenem Kondom oder sonst was passieren)
Die Leute, die jetzt leichtfertig schreien: dann soll sie es halt zur Adoption freigeben, sollen sich mal vorstellen, wie sich eine Frau wohl fühlt, wenn für ein Kind, dass sie selber nicht will, gezwugen wird, es 9 Monate in ihrem Bauch mitzutragen um es dann anschließend abzugeben. Ich glaube ihr könnt euch gar nicht ausmalen, was da emotional alles abläuft. Eine Abtreibung ist ja schon emotional sehr belastend, aber wenn mein Kind gebärt, es sieht und noch schreien hört und abgeben muss, weil die Frau weiß, dass sie aufgrund ihrer aktuellen Lebensumstände dem Kind kein glückliches Leben bieten kann, dann ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um weiten schlimmer für eine Frau.

Übrigens: mir geht es um eine fachgerechte Abtreibung und nicht so einer bestialischen Methode wie in der News. In erster Linie Schuld sind meiner Meinung nach die Gesetzgeber in diesem Fall, weil sie die Augen vor der Realität versperren. Abtreibungen kann man nicht dadurch verhindern, dass man sie als illegal deklariert.

[ nachträglich editiert von quantum9999 ]
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03.03.2010 00:46 Uhr von DtSchaeferhund
 
+0 | -7
 
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@ThielHater: "Ob eine Frau abtreibt oder nicht muss sie selber entscheiden. Punkt."
Und das zu tötende Kind hat keine Rechte? Niemand hat das Recht über das Leben anderer zu entscheiden.
Obwohl, bei einigen Abtreibungs-Beführwortern wäre evtl. eine Ultra-Spät-Abtreibung angebracht. Dass das Mord wäre steht außer Frage, aber was ist wohl verwerflicher: einen Erwachsenen zu töten, oder ein wehr- und argloses Kind umzubringen?


@Metallpresse
"Sorry, aber ein Kind zu töten zählt NICHT zu den Frauenrechten... "
Genau so ist es. Aber es ist eben "IN", seine eigenen egoistischen Forderungen über alles andere zu stellen. Dafür geht man über Leichen.
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03.03.2010 00:58 Uhr von projekt_montauk
 
+1 | -8
 
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Ein Gesetz aus den USA: dem ich sogar zustimme ..WOW ich bin überrascht
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03.03.2010 02:06 Uhr von schalischien
 
+1 | -4
 
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hmm: bei michael jackson ist diese abtreibungsmethode wohl schiefgelaufen... ist doch noch rausgekommen.
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03.03.2010 02:17 Uhr von schalischien
 
+0 | -0
 
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übrigends: bevor man es zu fehlgeburten durch gewalteinwirkung von aussen kommen lässt sollte man den armen frauen lieber die abtreibungsgesetze etwas mindern damit eine etwas weniger schmerzende lösung des doch sehr uterschätzten problems genutzt werden kann. alle die denken den frauen fällt es leicht abzutreiben sind nicht sehr helle. und alle die gegen abtreibungen in bestimmten situationen sind haben kein mitgefühl, denn die frauen leiden in solchen situationen mitunter so sehr das sie wie man sieht auch zu verzweiflungstaten neigen.
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03.03.2010 03:36 Uhr von Krebstante
 
+3 | -2
 
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Die Frau war schon im 7. Monat. Woanders werden solche "Fehlgeburten" versucht, mit allen Mitteln am Leben zu erhalten und diese Frau lässt sich das Kind aus dem Leib prügeln, um es zu töten und geht straffrei aus. Ich hoffe, sie kann nie wieder schwanger werden, denn sie hat es nicht verdient, je Mutter zu werden. Unter einer Abtreibung und Fehlgeburt verstehe ich was anderes.
Durch dieses Gesetz werden zudem alle Frauen mit "echten" Fehlgeburten zukünftig erst mal zu potentiellen Kriminellen, sie müssen dann nämlich beweisen, dass sie nicht "nachgeholfen" haben.
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03.03.2010 07:32 Uhr von JayX
 
+3 | -0
 
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Abtreibung - Adoption - Behalten: Ich finde es schade, dass sich hier so derbe allgemein und von Vorurteilen gefuellte Individuen melden. Ihr habt keine Ahnung, aber was da immer zu lesen steht wird schon stimmen.

Mal ein paar Kleinigkeiten:
Abtreibung:
Jede Frau muss das Kind mit ihrem Koerper aus tragen und mit den folgen klar kommen. Manche sind dafuer nicht gemacht (koerperliche oder seelische Probleme) und manche fuehlen sich schlicht noch nicht bereit. Das ist am Ende aber immernoch die Entscheidung der Schwangeren und mindestens 95% der Frauen machen sich diese Entscheidung keines wegs leicht, also redet nicht so neuschlau daher. Es gibt tausende Gruende, die fuer und auch dagegen sprechen, doch niemand sollte fuer seine Entscheidung verurteilt werden.

Adoption:
Anonyme Adoptionen gibt es heut zu tage kaum noch. Es werden normal nur noch halb-offene-Adoptionen durch gefuehrt und bei diesen besteht regelmaessiger Kontakt und die Kinder werden von klein auf mit dem Wissen auf wachsen, dass sie adoptiert sind. Es wird auch vom Jugendamt ueberwacht, dass dies geschieht und diese Prozedur hat den Begriff "Bauchmamma" hervor gebracht, was die leibliche Mutter dar stellt.
Problem ist aber hier, dass die Kinder noch da sind. Nehmen wir die Mutter, die sich nicht bereit fuehlt. Adoption oder Abtreibung? Schwere Entscheidung, denn auch wenn ProLeben sich das einfach macht und sich schlicht gegen Abtreibung aus spricht, so muss eben die Frau wissen, womit sie klar kommt. Es bringt nix dem Kleinen das Leben zu schenken und dann vor Shnsucht zu zerfliessen. Irgendwann ist sie dann vll bereit und dann? Sie mag noch andee Kinder bekommen und diese muessen dann u.U. unter dieser Sehnsucht leiden, denn die Sehnsucht hatte mehr Zeit sich zu festigen, wobei die "Liebe zu den Kindern" neu ist. Es gibt auch noch vieles Mehr, das bedacht werden muss und nicht jeder kommt damit klar.


Und versteht mich nicht falsch. Ich will hier keinerlei Wertung hinein bringen und spreche mich weder fuer das Behalten, die Abtreibung oder Adoption aus. Das ist aber einfach die Entscheidung der Frau und sie muss damit leben. Man muss vor so einem Schritt sowieso vorher zu einem Fachgespraech und da kann sich das auch nochmal aendern.

Verurteilt keinen aufgrund ihrer Entscheidung in diesem Moment. Akzeptiert die Gruende und auch, wenn sie euch nicht genannt werden. Es ist nicht fuer jeden eine leichte Entscheidung.

EDITH sagt:

Noch zum Thema: Ich finde, dass die USA lieber mal ueber die bestehenden Gesetze nach denken sollte, anstatt sie weiter zu verschaerfen. Diese Tat der Frau war mit sicherheit eine Verzweiflungstat, was man schon daran erkennt, dass sie 1. Schmerzen auf sich genommen hat und 2. eine Vergiftung durch das tote Kind in kauf genommen haette, was schnell toetlich endet. Man sollte sich mit werdenden Muettern auseinander setzen und ihnen nicht jede Moeglichket Nehmen ohne an die Folgen zu denken.

[ nachträglich editiert von JayX ]
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05.03.2010 13:18 Uhr von schalischien
 
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Meine Güte Ganz schön viele Worte :O

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